240 Hz für E-Sport: Welche Monitore sich im Profi-Gameplay lohnen

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240 Hz für E-Sport: Welche Monitore sich im Profi-Gameplay lohnen
Warum 240 Hz spürbar werden

Ein flüssiges Bild ist erst dann ein Vorteil, wenn es präzise in Handlung übersetzt wird.

Der Gegner kreuzt auf kurzer Distanz das Fadenkreuz, der Flick sitzt optisch – doch der Schuss kommt einen Moment zu spät oder die Bewegung wirkt beim Nachziehen unsauber. Hohe Bildraten allein beheben dieses Problem nicht. Ein 240-Hz-Panel aktualisiert das Bild alle 4,17 Millisekunden; sichtbar besser wird das Ergebnis jedoch nur, wenn GPU, Spielengine und Anschluss diese Frequenz stabil liefern.

Entscheidend ist zudem die Pixelreaktion: Zu langsame Übergänge erzeugen Schlieren, aggressives Overdrive kann inverse Geisterbilder hinterlassen. Für kompetitives Tracking zählt deshalb ein Monitor mit sauber abgestimmter Bewegungsdarstellung ebenso wie geringe Eingabelatenz und funktionierendes Adaptive Sync. Auch die Aufstellung beeinflusst die Trefferquote: Ein 24- oder 25-Zoll-Modell bei kurzer Distanz hält HUD und Gegner im zentralen Blickfeld; 27 Zoll verlangt meist etwas mehr Sitzabstand. Eine feste, ergonomische Position reduziert zudem unnötige Kopf- und Augenbewegungen – besonders in langen Matches.

Worauf es ankommt
  • 240 Hz entsprechen einem Bildintervall von 4,17 ms; bei 320 Hz sinkt es auf 3,13 ms.
  • Für 240 Hz bei 1080p ist je nach Monitor häufig DisplayPort die verlässlichste Verbindung; die unterstützte HDMI-Version bleibt vor dem Kauf zu prüfen.
Schnellauswahl

Der passende 240-Hz-Monitor für jeden Spielstil

Dell 24 240Hz Gaming Monitor - SE2426HG - 23.8-inch FHD (1920x1080) 240Hz Display, in-Plane Switching (IPS) Technology, AMD FreeSync™ Premium, TÜV 3-Star, 2X HDMI, DisplayPort 1.4, Tilt
Beste Gesamtwahl
Top-Wahl für günstiges, reaktionsschnelles E-Sport-Gaming
240 Hz Fast IPS FreeSync Premium
Für kompromissorientierte E-Sport-Titel ist der 23,8-Zoll-Dell die stimmigste Wahl: FHD bleibt bei kurzer Sitzdistanz scharf genug, während Fast IPS, 0,5 ms und FreeSync Premium auf Tempo ausgelegt sind.
ASUS TUF Gaming 27”1080P Monitor (VG279QM5A) – Full HD (1920 x 1080), 240Hz, 0.3ms, Fast IPS, G-SYNC Compatible, Extreme Low Motion Blur Sync, 99% sRGB, DisplayWidget, Gaming AI, 3 yr Warranty
Ideal für große Bildfläche und besonders kurze Reaktionszeit
Der ASUS empfiehlt sich für Wettbewerbs-Spieler, die 27 Zoll bevorzugen und Bewegungsunschärfe aktiv angehen wollen. ELMB Sync kann gleichzeitig mit variabler Bildwiederholrate arbeiten; die Pixeldichte von FHD bleibt jedoch begrenzt.
0,3 ms G-SYNC kompatibel ELMB Sync
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Amzfast 25 Inch White Gaming Monitor 320Hz/300Hz/240Hz, FHD 1080P 1ms Fast IPS Monitor, 12 Months Warranty Exchange (DP Cable) TÜV Rheinland Eye Care | AI Crosshair, Night Vision Function, AMZG25F6F
Besonders hohe Bildrate für kompetitives FPS-Gaming
Der Amzfast ist die Wahl für Systeme, die in Valorant, Counter-Strike 2 oder Overwatch tatsächlich 300 bis 320 fps liefern. Für den Kauf sprechen Fast IPS und die höhere Reserve, bei Service und Langzeiterfahrung ist mehr Vorsicht angebracht.
320 Hz AI-Fadenkreuz Fast IPS
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Dell 27 240Hz Gaming Monitor - SE2726HG - 27-inch FHD (1920x1080) 240Hz Display, in-Plane Switching (IPS) Technology, AMD FreeSync Premium, TÜV 3-Star, 2X HDMI, DisplayPort 1.4, Tilt
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Viel Bildfläche mit 240 Hz und zertifiziertem Augenkomfort
Der Dell SE2726HG verbindet 27 Zoll, IPS und 240 Hz zu einem besonders günstigen Großbild-Einstieg. Geeignet für gemischtes Gaming und Konsolenbetrieb, weniger für Spieler mit Fokus auf maximale Bildschärfe im Nahbereich.
27 Zoll 240 Hz TÜV-Augenkomfort
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Sceptre Curved 24.5-inch Prime Gaming Monitor up to 240Hz 1080p R1500 1ms DisplayPort x2 HDMI x2 Blue Light Shift Build-in Speakers, Machine Black 2025 (C255B-FWT240 Series)
Für Spieler, die Immersion und flüssige Bewegungen verbinden möchten
Der Sceptre richtet sich an Spieler, die ein kompaktes, gebogenes Sichtfeld bevorzugen. Seine 24,5 Zoll bewahren die für FHD wichtige Pixeldichte, die 1500R-Krümmung ist dagegen Geschmackssache und kein Wettbewerbsvorteil.
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SANSUI 27 Inch Curved 240Hz Gaming Monitor FHD 1080P, 1500R Curve Computer Monitor, 130% sRGB, 4000:1 Contrast, HDR, FreeSync, MPRT 1Ms, Low Blue Light, HDMI DP Ports, Metal Stand, Cable Incl.
Starke Farben und hoher Kontrast für ein immersives Spielerlebnis
Der SANSUI setzt auf 27 Zoll, 1500R-Krümmung und hohen Kontrast für Solo-, Renn- und Story-Spiele. Für kompetitive Shooter ist ein flaches IPS-Modell meist die berechenbarere Lösung.
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Updated: 19 Stunden ago
Wichtig
Bei 27 Zoll zeigt FHD seine Grenze

Auf 27 Zoll verteilt sich 1920 × 1080 auf nur rund 82 ppi; bei 24 bis 25 Zoll sind es etwa 92 ppi. Gegnerkonturen, Text und das Fadenkreuz wirken am kleineren Format daher sichtbar definierter.

Für reinen Wettkampf ist 24–25 Zoll nicht bloß die traditionelle Turniergröße, sondern die technisch stimmigere Kombination mit FHD. 27-Zoll-Modelle gewinnen dagegen bei Sitzabstand, Einzelspieler-Erlebnis und geteilter Konsolennutzung.

Technischer Nutzen

Was 240 Hz im Match tatsächlich verändern

Mehr Bildupdates verbessern vor allem die Lesbarkeit schneller Bewegungen.

Bei 240 Hz aktualisiert das Panel alle 4,17 Millisekunden; bei 144 Hz sind es 6,94 Millisekunden, bei 60 Hz 16,67 Millisekunden. Dadurch liegen Gegnerpositionen, Kameraschwenks und Geschossbahnen in kürzeren zeitlichen Abständen vor. Besonders beim schnellen Tracking kann das Bild ruhiger und die Bewegung besser vorausberechenbar wirken – vorausgesetzt, Spiel und Grafikkarte liefern die Bildrate auch konstant.

Entscheidend ist nicht allein die Hertz-Zahl. Ein 240-Hz-Monitor kann nur Bilder anzeigen, die das System rechtzeitig berechnet. Schwankende Frametimes, ein zu aggressiver Overdrive mit sichtbaren Überschwingern oder hohe Render-Latenz können den theoretischen Vorteil deutlich schmälern. Variable Refresh Rate hilft gegen Tearing und Ruckeln, ersetzt aber keine hohe, gleichmäßige fps-Leistung.

Der Vorteil liegt in schnellen Entscheidungen

In kompetitiven Shootern, Arena-Titeln, Rennspielen oder präzisen Sportspielen zählt jede sauber erkennbare Bewegungsphase. 240 Hz verkürzt zwar nicht automatisch die menschliche Reaktionszeit, reduziert aber die Zeit bis zum nächsten sichtbaren Bild und erleichtert damit das kontinuierliche Nachführen. Wie deutlich der Abstand ausfällt, erklärt der Vergleich wann 240 Hz gegenüber 144 Hz sichtbar profitieren besonders anschaulich.

Für langsame Einzelspieler-Spiele, rundenbasierte Strategie oder erzählerische Adventures ist der Zugewinn dagegen meist nachrangig. Dort haben Bildqualität, Kontrast, HDR, Auflösung und eine stimmige Kalibrierung häufig mehr Einfluss auf das Erlebnis. Ein 240-Hz-Gerät ist deshalb kein pauschales Leistungs-Upgrade, sondern ein Werkzeug für Szenarien, in denen schnelle, wiederholbare Entscheidungen den Unterschied machen.

  • Sinnvoll: dauerhaft hohe fps, kompetitives Gameplay, geringe Eingabelatenz.
  • Weniger relevant: cineastische Titel mit begrenzter Bildrate oder Fokus auf maximale Grafikdetails.
  • Praxisregel: Bildrate limitieren, wenn sie stark schwankt, und Overdrive auf Artefakte prüfen.
Praxisprüfung

Nicht die „1 ms“ entscheiden, sondern die gesamte Signalkette

  1. Pixelwechsel statt Prospektwert

    Die beworbene GtG-Zeit gilt häufig nur für einen idealen Farbwechsel und eine aggressive Overdrive-Stufe. Entscheidend sind gleichmäßig schnelle Übergänge bei 240 Hz, ohne helle oder dunkle Nachbilder.

    Darauf kommt es an
    Messungen mit niedrigem Overshoot über mehrere Overdrive-Stufen.
    Warnsignale
    „1 ms“ ohne unabhängige Angaben zu Ghosting und Overshoot.
  2. Latenz vom Signal bis zum Bild

    Ein schnelles Panel verliert seinen Vorteil, wenn die interne Verarbeitung verzögert. Niedriger Input Lag bei nativer Bildrate und aktivem VRR ist für präzises Tracking und Flicks wichtiger als ein einzelner Reaktionszeitwert.

    Darauf kommt es an
    Geringe Eingabeverzögerung bei 240 Hz und mit VRR.
    Warnsignale
    Unklare Latenzangaben oder nur Messwerte bei deaktivierten Funktionen.
  3. Bewegung bei realen Bildraten

    Saubere Schärfe entsteht erst aus Panelreaktion, Bildrate und Bildsynchronisation. VRR sollte im relevanten fps-Bereich flimmerfrei arbeiten; Backlight-Strobing ist nur sinnvoll, wenn es keine Doppelkonturen erzeugt und genügend Helligkeit lässt.

    Darauf kommt es an
    Stabiles VRR, klare Verfolgungstests und nutzbares Strobing.
    Warnsignale
    Ruckelfreies Menübild als Ersatz für Bewegungsmessungen.
  4. Arbeitsplatz und Anschlussreserve

    Höhenverstellung, Neigung und ein reflexionsarmer Bildschirm beeinflussen die Konstanz über lange Sessions. DisplayPort oder HDMI müssen 240 Hz bei der gewählten Auflösung ohne Farbreduzierung liefern; ein niedriger Preis rechtfertigt keine fehlende Ergonomie.

    Darauf kommt es an
    Passender 240-Hz-Port, verstellbarer Standfuß und sinnvolle Gesamtleistung.
    Warnsignale
    Adapterzwang, starre Aufstellung oder Sparpreis trotz funktionaler Kompromisse.
Messwerte richtig lesen
Maximaler Overdrive ist selten die beste Einstellung

Die schnellste Overdrive-Stufe senkt einzelne Übergangszeiten oft nur auf Kosten von Inverse Ghosting: Bewegte Kanten erhalten dann auffällige helle Säume. Für den Wettkampf zählt die Einstellung mit dem ruhigsten Gesamtbild bei der tatsächlich erreichten Bildrate.

Bei schwankenden fps sollte zudem geprüft werden, ob der Monitor die Overdrive-Regelung mit VRR anpasst. Andernfalls kann ein bei 240 Hz sauberer Bildschirm bei niedrigeren Bildraten sichtbar überschwingen.

Signalkette prüfen

240 Hz richtig ansteuern

Ohne stabile Bildrate und korrekte Einstellung bleibt der Vorteil ungenutzt.

Zwischen Mausklick und sichtbarer Reaktion liegt mehr als der Monitor: Eingabegerät, USB-Abtastrate, Spiel-Engine, CPU, GPU, Render-Queue, Kabel und Display bilden eine Kette. Ein 240-Hz-Panel aktualisiert sein Bild alle 4,17 ms; bei 60 Hz sind es 16,67 ms. Diese Ersparnis kommt aber nur an, wenn die Bildausgabe nicht vorher ins Stocken gerät. Entscheidend sind daher die Latenzanforderungen im E-Sport über den gesamten Signalweg, nicht allein die beworbene Reaktionszeit.

Hohe Bildrate ist die Voraussetzung

240 Hz bedeuten nicht automatisch 240 fps. Fällt die Bildrate in hektischen Szenen deutlich ab, werden Bewegungen ungleichmäßig und die Eingabelatenz schwankt. Für kompetitive Titel sollte das System deshalb dauerhaft nahe 240 fps oder darüber liefern; ein sinnvoller Puffer liegt je nach Spiel bei 260 bis 300 fps. Reduzierte Details, ein passendes CPU-/GPU-Profil und ein leistungsorientierter Energiemodus bringen meist mehr als maximale Grafikqualität.

V-Sync erhöht typischerweise die Wartezeit in der Render-Pipeline und ist im reinen Wettkampfbetrieb oft ungeeignet. VRR kann Tearing bei schwankenden fps glätten, sollte jedoch pro Spiel getestet werden: Bei sehr stabilen, hohen Bildraten bevorzugen viele Spieler die möglichst direkte Ausgabe. Ein fps-Limiter knapp unter einer gewählten VRR-Obergrenze kann Schwankungen kontrollieren, ersetzt jedoch keine ausreichende Hardwareleistung.

Anschluss und Einstellung kontrollieren

Nicht jeder Anschluss stellt 240 Hz in jeder Auflösung bereit. Maßgeblich sind Monitorhandbuch, GPU-Ausgang, Kabelstandard und Auflösung; häufig ist DisplayPort die unkomplizierteste Wahl, während HDMI-Versionen und Monitorports genau geprüft werden müssen. Ein beiliegendes oder zertifiziertes Kabel vermeidet unnötige Fehlerquellen.

Die Aktivierung ist ein Pflichtschritt:

  • In Windows unter Einstellungen > System > Anzeige > Erweiterte Anzeige die Bildwiederholrate 240 Hz auswählen.
  • Im Monitor-OSD den korrekten Eingang und gegebenenfalls den 240-Hz-Modus aktivieren.
  • Im Spiel exklusives Vollbild oder den gewünschten Anzeigemodus wählen und 240 Hz ausdrücklich einstellen.
  • Mit fps-Anzeige und dem Monitor-Informationsmenü prüfen, ob Spiel und Panel tatsächlich mit 240 Hz laufen.

Bleibt Windows auf 60 oder 120 Hz stehen, liefert selbst ein leistungsstarker Rechner keinen 240-Hz-Vorteil.

Format mit Folgen

Die Bildschirmgröße entscheidet mit

Warum 24,5 Zoll im Turnierumfeld anders wirken als 27 Zoll am Schreibtisch.

Bei Full HD ist 24 bis 25 Zoll das klassische Competitive-Format. Das gesamte Spielfeld bleibt bei einem typischen Abstand von etwa 55 bis 75 Zentimetern mit kurzen Augenbewegungen erfassbar; Minimap, Fadenkreuz und Randinformationen liegen nah beieinander. Zugleich erreicht 24,5 Zoll rund 90 ppi: Kanten, Text und weit entfernte Gegner wirken sichtbar definierter als auf einem gleich auflösenden 27-Zöller.

27 Zoll bieten rund 81 ppi und vergrößern jedes HUD-Element, nicht aber den tatsächlich sichtbaren Spielraum. Bei gleichem Abstand wandert der Blick weiter zu den Ecken. Das kann in Valorant oder Counter-Strike stören, ist für Singleplayer, Racing und produktive Nutzung jedoch spürbar angenehmer. Wer 27 Zoll für Shooter bevorzugt, sollte meist etwas weiter entfernt sitzen – ungefähr 70 bis 90 Zentimeter – und genügend Schreibtischtiefe einplanen.

Die Entscheidung praktisch treffen

  • 24–25 Zoll, Full HD: erste Wahl für konsequenten E-Sport, kleine Blickwege und maximale Pixeldichte. Der Dell SE2426HG und der 320-Hz-Amzfast passen in dieses Profil.
  • 27 Zoll, Full HD: sinnvoll als vielseitiger Gaming-Monitor, wenn größere Darstellung wichtiger ist als die dichteste Bildschärfe. ASUS VG279QM5A und Dell SE2726HG adressieren genau diesen Kompromiss.
  • Curved 27 Zoll: Die Krümmung kann Randbereiche subjektiv näher rücken, ersetzt aber keinen passenden Sitzabstand. Sie ist bei den Sceptre- und SANSUI-Modellen eher Komfort- als Wettbewerbsvorteil.

Vor dem Kauf hilft ein einfacher Test: Den geplanten Sitzabstand markieren und prüfen, ob alle Ecken ohne Kopfbewegung erreichbar bleiben. Für die umfassendere Auswahlfrage, welcher Gaming-Monitor grundsätzlich passt, zählen daneben Auflösung, Paneltyp und Einsatzzweck.

23,8 Zoll Diagonale
1.920 × 1.080 Auflösung
240 Hz Bildrate
Fast IPS Panel
0,5 ms Reaktionszeit
FreeSync Premium VRR
99 % sRGB Farbraum
DisplayPort 1.4, 2× HDMI Anschlüsse
Besonders passend für Taktische Shooter Kompakte Schreibtische Hohe FHD-fps
Weniger passend für QHD-Arbeit Cinematic Spiele
Dafür spricht er
  • Kompakte 23,8 Zoll halten Spielgeschehen und HUD ohne große Blicksprünge zusammen.
  • 240 Hz und Fast IPS passen überzeugend zu hohen, stabilen fps in kompetitiven Shootern.
  • FreeSync Premium reduziert Tearing bei schwankender Bildrate.
  • 99 % sRGB und IPS-Blickwinkel sind für einen reinen E-Sport-Monitor erfreulich solide.
Das sollte bedacht werden
  • Full HD bietet deutlich weniger Arbeitsfläche als QHD und wirkt bei Desktop-Arbeit begrenzt.
  • Der Standfuß ist laut Spezifikation nur neigbar; Höhenverstellung und VESA-Option vor dem Kauf prüfen.
  • Die beworbenen 0,5 ms sind kein Ersatz für Messwerte zu Overshoot und Latenz.
  • Vorhandene HDMI-Geräte sollten ihre gewünschte Auflösung, Bildrate und VRR-Unterstützung konkret prüfen.

Kurz eingeordnet Ein sehr klar positionierter 240-Hz-Monitor: Seine Stärke liegt nicht in maximaler Fläche, sondern in einem fokussierten, reaktionsschnellen FHD-Wettkampfsetup. Entscheidend ist, dass Aufstellung und Signalweg zum eigenen System passen.

Kompakter Match-Spezialist

Der SE2426HG ist die stringenteste Wahl für Spieler, die auf einem kompakten Schreibtisch 240 Hz in Full HD konsequent für kompetitive Shooter nutzen wollen. Das IPS-Panel, VRR und die passende Größe ergeben ein stimmiges Gesamtpaket, ohne Budget in Auflösung oder Fläche zu lenken, die im Match nicht zwingend helfen.

Für Arbeit, große Singleplayer-Welten oder eine individuelle Sitzposition ist die Einschränkung klarer: Full HD bleibt eng, und die lediglich angegebene Neigungsverstellung verdient Aufmerksamkeit. Vor dem Kauf sollten insbesondere Anschlüsse, 240-Hz-Ausgabe der eigenen Quelle und die gewünschte Ergonomie geprüft werden.

Dell ansehen
Dell SE2426HG Beste Gesamtwahl
240 Hz Fast IPS FreeSync Premium

02 Beste Performance
ASUS VG279QM5A: Großer 27-Zoll-240-Hz-Monitor

Ideal für große Bildfläche und besonders kurze Reaktionszeit

0,3 ms G-SYNC kompatibel ELMB Sync

Der ASUS TUF Gaming VG279QM5A verschiebt den 240-Hz-Fokus von maximaler Verdichtung hin zu mehr Raum auf dem Schreibtisch. Das 27-Zoll-Fast-IPS-Panel verbindet Full HD und 240 Hz mit einer für schnelle Spiele ausgelegten Ansteuerung; zugleich bleibt die Fläche für Arbeit, Medien und gemischte Spielbibliotheken angenehm großzügig.

Für Spieler, die nicht ausschließlich auf kleinste Blickwege im Turniermodus optimieren, ist dieses Format ein plausibles Upgrade. Bei etwas größerem Sitzabstand wirkt die Bildfläche souverän und übersichtlich. Im direkten Vergleich zu 24–25 Zoll verteilt Full HD dieselben 1.920 × 1.080 Pixel jedoch auf mehr Fläche: Texte, HUD-Elemente und feine Kanten erscheinen sichtbar weniger dicht.

Besonders passend für
Hybrid-Setups Größerer Sitzabstand Schnelle Multiplayer-Spiele
Weniger passend für
Turnierfokus Maximale FHD-Schärfe
Dafür spricht
  • 240 Hz auf 27 Zoll
  • Fast IPS mit 0,3 ms (min.)
  • ELMB Sync und VRR kombinierbar
  • 99 % sRGB für vielseitige Nutzung
  • DisplayWidget Center erleichtert Einstellungen
Darauf achten
  • Full HD wirkt auf 27 Zoll weniger scharf
  • Größere Blickwege im kompetitiven Spiel
  • 300 cd/m² ohne HDR-Reserve
  • Kontrast typisch IPS bei 1.000:1

03 Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Dell SE2726HG: Preiswerter 27-Zoll-IPS-Monitor

Viel Bildfläche mit 240 Hz und zertifiziertem Augenkomfort

27 Zoll 240 Hz TÜV-Augenkomfort

Der Dell SE2726HG bringt 240 Hz, IPS und 27 Zoll in eine Preisklasse, in der viele Monitore noch bei 165 oder 180 Hz stehen. Seine Stärke liegt damit nicht im kompromisslosen Turnier-Setup, sondern in der Verbindung aus großer Spielfläche, flüssiger Bewegung und niedrigen Anschaffungskosten.

Für E-Sport-Titel ist das vor allem dann stimmig, wenn der Sitzabstand etwas größer ausfällt oder der Bildschirm neben dem Match auch für Alltag, Medien und mehrere Fenster dienen soll. FreeSync Premium und HDMI-VRR halten die Darstellung bei schwankenden Bildraten sauber; über DisplayPort 1.4 steht die passende PC-Anbindung bereit.

Gegenüber einem 24- oder 25-Zoll-FHD-Modell bleibt der zentrale Abwägungspunkt jedoch bestehen: Auf 27 Zoll wirken einzelne Pixel aus kurzer Distanz deutlicher, und Minimap, Fadenkreuz sowie Randinformationen verlangen größere Blickbewegungen. Wer jede Millisekunde und den engsten Bildausschnitt priorisiert, fährt mit dem kleineren Wettkampf-Format gezielter. Wenn 240 Hz zu einem sehr niedrigen Preis und ein vielseitiger großer Bildschirm wichtiger sind, ist der Dell die wirtschaftlich überzeugende Wahl.

Passt besonders zu
Knappe Budgets Größerer Sitzabstand Gaming und Alltag
Weniger passend für
Turnierfokus Kurzer Sitzabstand
Dafür spricht
  • 240 Hz zum sehr niedrigen Preis
  • 27 Zoll mit schnellem IPS-Panel
  • FreeSync Premium und HDMI-VRR
  • 99 % sRGB für Alltag und Medien
  • TÜV-zertifizierter Augenkomfort
Darauf achten
  • Full HD auf 27 Zoll weniger scharf
  • Größere Blickwege als bei 24–25 Zoll
  • Standfuß nur neigbar
  • 300 cd/m² für helle Räume begrenzt

04
Sceptre C255B-FWT240: Curved-Monitor mit 240 Hz

Für Spieler, die Immersion und flüssige Bewegungen verbinden möchten

1500R-Kurve 1 ms MPRT Lautsprecher

Der Sceptre C255B-FWT240 verbindet 24,5 Zoll, Full HD und 240 Hz mit einer ausgeprägten 1500R-Krümmung. Damit richtet er sich weniger an Spieler, die ein möglichst neutrales Wettkampfwerkzeug suchen, sondern an gemischte Spielgewohnheiten: schnelle Multiplayer-Partien, Einzelspieler-Titel und Medienkonsum auf engem Schreibtisch. Die Biegung zieht die Bildränder näher ins Blickfeld und wirkt bei der kompakten Diagonale vor allem aus kurzer, zentraler Sitzposition stimmig. FreeSync Premium und die vorhandenen DisplayPort- sowie HDMI-Eingänge machen ihn zu einem preisnahen Einstieg in hohe Bildraten.

Besonders passend für
Gemischte Spielbibliothek Kurze Sitzdistanz Immersives Full HD
Weniger passend für
Starres Turniersetup Seitliche Sitzpositionen
Dafür spricht
  • 240 Hz bei Full HD; passend für hohe fps in kompetitiven Spielen
  • 1500R-Krümmung kann Bildränder aus kurzer Distanz angenehmer einbinden
  • FreeSync Premium reduziert Tearing bei schwankender Bildrate
  • Zwei DisplayPort- und zwei HDMI-Eingänge erleichtern den Gerätewechsel
  • Matte Oberfläche und integrierte Lautsprecher erhöhen die Alltagstauglichkeit
Darauf kommt es an
  • Die Krümmung verändert die Blickgeometrie; bei seitlicher Sitzposition wirkt das Bild weniger natürlich
  • Für präzises, dauerhaft frontales E-Sport-Spiel ist ein flaches 24,5-Zoll-Panel meist berechenbarer
  • Die beworbene 1-ms-MPRT-Angabe beschreibt Bewegungsunschärfe mit Strobing, nicht zwingend die reale Pixelantwort
  • Bei VA-typisch langsamen dunklen Übergängen kann trotz 240 Hz dunkles Schmieren sichtbar werden; Messwerte und Overdrive-Abstimmung sind entscheidend

05
Amzfast AMZG25F6F: 320-Hz-Monitor für schnelle Spiele

Besonders hohe Bildrate für kompetitives FPS-Gaming

320 Hz AI-Fadenkreuz Fast IPS

Der Amzfast AMZG25F6F ist die konsequente Option oberhalb von 240 Hz: Bei 320 Hz sinkt das Bildintervall von 4,17 auf 3,13 ms. Das sind 1,04 ms beziehungsweise 25 % weniger Wartezeit pro Bild – messbar, im Spiel aber deutlich kleiner als der Schritt von 144 auf 240 Hz.

Sinnvoll wird diese Reserve vor allem in sehr schnellen Shootern, wenn das System die 320 fps nicht nur in leeren Szenen, sondern auch in Gefechten konstant erreicht. Das 25-Zoll-Full-HD-Format und Fast IPS passen grundsätzlich zu kurzen Blickwegen und hohen Bildraten. Vor dem Kauf sollten jedoch der tatsächlich nutzbare DisplayPort-Modus, die 320-Hz-Auswahl im OSD sowie die Overdrive-Abstimmung bei 320 Hz geprüft werden. Die beworbene MPRT-Angabe ersetzt keinen Nachweis für saubere Pixelübergänge ohne Überschwingen.

Geeignet für FPS-Wettkampf starke FHD-PCs konstante 320 fps
Weniger geeignet für schwankende Bildraten Konsolenfokus
Dafür spricht
  • 320 Hz verkürzen das Bildintervall gegenüber 240 Hz um 1,04 ms.
  • 25 Zoll bei Full HD unterstützen hohe Frameraten und kompakte Blickwege.
  • Fast-IPS-Panel und Adaptive-Sync sind für schnelle Wettkampfspiele passend.
  • DisplayPort-Kabel gehört laut Angebot zum Lieferumfang.
Darauf achten
  • Der praktische Vorteil gegenüber 240 Hz bleibt klein, wenn fps schwanken.
  • MPRT 1 ms ist nicht mit einer gemessenen GtG-Reaktionszeit gleichzusetzen.
  • Overdrive-Artefakte und VRR-Verhalten bei 320 Hz sind aus den Angaben nicht beurteilbar.
  • Anschlussversion und volle 320-Hz-Unterstützung müssen vorab verifiziert werden.

Kurz eingeordnet 320 Hz sind kein Ersatz für ein sauberes 240-Hz-Setup, sondern dessen kleine, anspruchsvolle Erweiterung. Der Monitor passt nur dann, wenn Rechner, Anschluss und Panelabstimmung das Tempo zuverlässig mitgehen.


06
SANSUI 27 Zoll: Kontraststarker Curved-Gaming-Monitor

Starke Farben und hoher Kontrast für ein immersives Spielerlebnis

4000:1 Kontrast 130% sRGB HDR

Der SANSUI setzt als 27-Zoll-Modell mit 1500R-Krümmung und angegebenem 4000:1-Kontrast einen anderen Akzent als die flachen, auf maximale Reaktionsklarheit ausgelegten E-Sport-Displays. In düsteren Einzelspieler-Titeln, Rennspielen oder atmosphärischen Maps wirken Schwarzflächen satter; bei etwas größerem Sitzabstand bindet die Kurve die Bildränder angenehmer ein.

Für den kompetitiven Einsatz bleibt der Kontrast jedoch ein bewusster Tausch. Hoher statischer Kontrast geht bei solchen Panels häufig mit langsameren Übergängen sehr dunkler Graustufen einher. Gerade in dunklen Bewegungsbereichen können dann Schmieren oder schwarze Schleier sichtbar werden – etwa beim schnellen Herausziehen aus Schatten. Die beworbene MPRT von 1 ms beschreibt eine bewegungsunschärfemindernde Betriebsart, nicht zwingend die vollständige native Pixelantwort; sie kann zudem Helligkeit kosten und VRR ausschließen.

Bei 27 Zoll und Full HD ist der SANSUI weniger die Wahl für minimale Blickwege und höchste Textschärfe. Er passt besser zu Spielern, die 240 Hz mit kontrastreicherer Bildwirkung, größerer Sitzdistanz und einer zentralen Sitzposition verbinden möchten. Vor dem Kauf sollte insbesondere geprüft werden, wie sauber das Overdrive bei 240 Hz und mit aktivem FreeSync in dunklen Szenen arbeitet.

Passt besonders zu
Dunkle Spielwelten Größerer Sitzabstand Immersives Gameplay
Weniger passend für
Maximaler E-Sport-Fokus Kleine Blickwege
Dafür spricht
  • 240 Hz mit FreeSync
  • Hoher angegebener Kontrast
  • 1500R für größere Distanz
  • DP 1.4 und HDMI
  • VESA-Montage möglich
Darauf ist zu achten
  • Dunkle Übergänge potenziell langsamer
  • Full HD auf 27 Zoll
  • MPRT nicht gleich Pixelantwort
  • Kurve verlangt zentrale Position
Sauber abstimmen

240 Hz so einstellen, dass Bewegung wirklich klarer wird

  • Zuerst 240 Hz am gesamten Signalweg erzwingen

    Im Monitor-OSD, in Windows und im Treiber muss die native 240-Hz-Betriebsart aktiv sein. Anschließend im Spiel den Vollbildmodus und die tatsächliche Bildrate kontrollieren; ein 60- oder 120-Hz-Desktopprofil kann die Wirkung unbemerkt begrenzen.

  • Das fps-Limit an die Leistungskurve anpassen

    Ohne VRR sollte das Limit dort liegen, wo die Hardware auch in unruhigen Szenen stabil bleibt; gleichmäßige Frametime ist wichtiger als kurzzeitig 300 fps. Mit VRR empfiehlt sich ein Limit wenige Bilder pro Sekunde unter 240 fps, damit die Bildrate nicht fortlaufend an die Obergrenze stößt und V-Sync-Latenz auslöst.

  • VRR gezielt testen statt grundsätzlich aktivieren

    Bei schwankenden fps reduziert Adaptive Sync Tearing und Mikroruckler deutlich. In Titeln mit dauerhaft sehr hohen, sauber begrenzten fps kann ein festes Limit ohne VRR jedoch die direktere, konsistentere Referenz sein. Entscheidend ist der Vergleich im eigenen Spiel, nicht ein pauschaler Schalter.

  • Overdrive bei realistischen Bildraten wählen

    Die höchste Overdrive-Stufe ist selten die beste: Helle oder dunkle Konturen hinter bewegten Objekten sind inverses Ghosting und kosten mehr Klarheit, als sie gewinnen. Eine mittlere Stufe liefert meist die saubersten Übergänge über einen breiten fps-Bereich; besonders bei VRR sollte sie bei 120 bis 240 fps geprüft werden.

  • Strobing nur als Spezialmodus einsetzen

    Backlight-Strobing kann Bewegungen außergewöhnlich scharf zeichnen, senkt aber Helligkeit und erzeugt je nach Modell Flimmern oder Crosstalk. Es arbeitet häufig nicht gleichzeitig mit VRR. Sinnvoll ist es daher nur bei stabilen fps nahe 240 und in heller Umgebung; für wechselhafte Matches bleibt VRR meist die robustere Wahl.

Für die Beurteilung eignen sich schnelle Kameraschwenks und kontrastreiche Kanten im Spiel besser als Herstellerangaben zur Reaktionszeit.

Nach Spielszenario wählen
Welcher 240-Hz-Monitor passt zum Einsatz?
Passendes Szenario Größe / Sitzabstand Bewegungs-Priorität Sinnvolle Zielrate Standfuß laut Datenblatt
Valorant, CS2, R6 23,8 Zoll, nah Kompakte Blickwege Stabile 240 fps Nur Neigung Ansehen
Arena, Battle Royale 27 Zoll, mehr Abstand ELMB Sync, Fast IPS Stabile 240 fps Vor Kauf prüfen Ansehen
Casual und Konsole 27 Zoll, mehr Abstand Fast IPS, VRR Stabile 240 fps Nur Neigung Ansehen
Entscheidend im Match
Erst Bewegungsruhe und Haltung, dann Bildfläche

Für taktische Shooter ist der Dell SE2426HG die stringentere Wahl: 23,8 Zoll halten Minimap, Fadenkreuz und Randinformationen in einem kurzen Blickweg. Bei einer typischen nahen Sitzposition wirkt Full HD zugleich sichtbar dichter als auf 27 Zoll. Voraussetzung bleibt, dass die Grafikkarte auch in hektischen Szenen annähernd 240 fps liefert.

Der ASUS VG279QM5A richtet sich an Spieler, die bei 27 Zoll mehr Übersicht für Battle-Royale-, Arena- oder gemischte Spielbibliotheken bevorzugen. Sein Fast-IPS-Panel und ELMB Sync sind auf Bewegungsdarstellung ausgelegt; die größere FHD-Fläche verlangt jedoch mehr Sitzabstand und akzeptiert eine geringere Pixeldichte. Der Dell SE2726HG ist die preisorientierte Variante derselben 27-Zoll-Entscheidung, inklusive FreeSync Premium.

Wichtiger als hoher Kontrast oder eine Kurve: Der Bildschirm muss auf Augenhöhe stehen und ohne verspannte Haltung nutzbar sein. Die beiden Dell-Modelle nennen lediglich Neigung als Verstellung. Fehlt eine passende Höhenverstellung, sollte diese vor dem Kauf geklärt werden – sie beeinflusst Konzentration über lange Scrims stärker als ein theoretischer Farb- oder Kontrastvorteil.

Frequently Asked Questions

Sind 24 Zoll trotz kleinerer Fläche die bessere Wahl?

Für kompetitive Shooter klar: Der Dell SE2426HG hält HUD, Fadenkreuz und Gegner bei FHD in einem kurzen Blickweg. Seine Pixeldichte ist zugleich sichtbar höher als bei 27 Zoll mit derselben Auflösung.

Wann ist der ASUS VG279QM5A dem günstigeren Dell SE2726HG vorzuziehen?

Der ASUS passt, wenn 27 Zoll als Performance-Upgrade mit stärkerem Gesamtpaket gewünscht sind. Der Dell SE2726HG ist die rationalere Wahl, wenn große Fläche und 240 Hz wichtiger sind als maximale Ausstattungsreserven.

Ist Curved für Ranglisten-Spiele ein Nachteil?

Nicht grundsätzlich, aber die zentrale Sitzposition ist wichtiger und VA-typische Schlieren in dunklen Szenen müssen geprüft werden. Sceptre C255B-FWT240 und SANSUI 27 Zoll sind daher bewusste Komfort- und Kontrastoptionen, keine sichere Turnierempfehlung.

Lohnt der Sprung auf 320 Hz?

Der Amzfast AMZG25F6F lohnt nur, wenn Spiel, CPU und GPU auch in realen Gefechten stabil nahe 320 fps liefern. Andernfalls bringt ein sauber abgestimmtes 240-Hz-Panel mehr als die höhere Maximalfrequenz.

Klare Kaufentscheidung

Die passende Wahl vor dem ersten Match

  • Windows auf die maximale Bildwiederholrate stellen und im OSD kontrollieren.
  • Im Spiel fps-Limit, VRR und moderates Overdrive gemeinsam testen.
  • Mit einem schnellen Trainingslauf auf Schlieren, Flackern und frametime-Einbrüche prüfen.

Für fokussierten Wettbewerb ist der Dell SE2426HG die stärkste Empfehlung: 23,8 Zoll, IPS und 240 Hz verbinden kurze Blickwege mit scharfem FHD-Bild. Wer 27 Zoll bevorzugt, nimmt den ASUS VG279QM5A als leistungsorientierte Wahl oder den Dell SE2726HG für möglichst viel Bildfläche zum niedrigen Preis.

Der Amzfast AMZG25F6F ist ausschließlich bei verlässlich sehr hohen Bildraten sinnvoll. Die Curved-Modelle von Sceptre und SANSUI passen zu einer zentralen, immersiveren Sitzposition, sollten aber vor dem ersten gewerteten Match besonders auf dunkle Bewegungen geprüft werden.

24 Kommentare zu „240 Hz für E-Sport: Welche Monitore sich im Profi-Gameplay lohnen“

  1. Avatar von Leonie K.
    Leonie K.

    Danke, dass ihr nicht einfach „1 ms“ nachbetet. Ich hatte einen Monitor, der auf dem Karton super klang, aber mit Overdrive auf Maximum in Valorant nur noch helle Ränder um Gegner produziert hat.

    Ist bei den genannten günstigen Dell-Modellen eine mittlere Overdrive-Stufe normalerweise die sinnvollste Wahl, oder muss man das bei jedem Exemplar selbst testen?

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Selbst testen ist leider die ehrlichste Antwort, weil Overdrive je nach Bildrate und aktiviertem VRR unterschiedlich reagieren kann. Als Startpunkt ist eine mittlere Stufe meist sinnvoll: weniger Schlieren als „Aus“, aber deutlich geringeres Overshoot-Risiko als die höchste Stufe. Testen würde ich mit einem schnellen Ingame-Training und nicht nur mit einem UFO-Test.

    2. Avatar von Marvin
      Marvin

      Genau das. Bei meinem alten IPS war „Extreme“ praktisch ein Ghosting-Generator, obwohl es im Menü nach der Profi-Einstellung klang. Mittel plus FPS-Limit knapp unter der VRR-Grenze lief am Ende am besten.

  2. Avatar von Olli_aus_Köln
    Olli_aus_Köln

    Was mich bei solchen Listen immer wundert: Warum wird DyAc bzw. Backlight Strobing kaum gewichtet? Für mich war die Bewegungsclarity damit sichtbarer als der Wechsel von 144 auf 240 Hz.

    Klar, Helligkeit geht runter und VRR ist meist aus. Aber bei festen 240 fps in CS2 finde ich das durchaus relevant.

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Das ist ein fairer Einwand. Strobing kann bei passenden, stabilen FPS tatsächlich sehr klare Bewegungen erzeugen. Wir gewichten es nur nicht als Standardempfehlung, weil Helligkeitsverlust, mögliches Flimmern, Crosstalk und der Verzicht auf VRR je nach Spieler stark unterschiedlich empfunden werden. Für einen festen CS2-Setup ist es aber absolut einen Test wert.

    2. Avatar von Dennis
      Dennis

      Bei mir hat Strobing leider Kopfschmerzen ausgelöst. Sah im Test genial aus, nach einer Stunde war ich raus. Daher besser nicht blind als Muss kaufen.

  3. Avatar von Arne F.
    Arne F.

    Beim ASUS VG279QM5A wäre für mich entscheidend, ob 27 Zoll hier wirklich wegen der Sichtfläche empfohlen wird oder ob ihr ihn auch für kompetitives FPS gut findet. Ich sitze etwa 75 cm entfernt und spiele sowohl Valorant als auch Helldivers 2.

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Bei 75 cm Abstand ist 27 Zoll deutlich plausibler als bei einem sehr flachen Schreibtisch. Für Valorant bleibt 24–25 Zoll wegen der kurzen Blickwege oft die strengere Competitive-Wahl, aber der ASUS kann ein guter Kompromiss sein, wenn Helldivers und allgemeine Nutzung ebenfalls wichtig sind. Die höhere Sichtfläche ist dann kein Nachteil, solange du nicht ständig den Kopf drehen musst.

  4. Avatar von Mara
    Mara

    320 Hz für knapp über 1 ms Unterschied klingt schon arg nach Messwert-Romantik. Wenn die Frametimes nicht sauber sind, bringt das doch praktisch null, oder?

  5. Avatar von Svenja
    Svenja

    Beim Sceptre C255B-FWT240 hätte mich noch interessiert, wie kritisch das Black Smearing wirklich ist. Curved mit 1500R klingt für abends und Singleplayer nett, aber für Apex und dunkle Maps wäre das für mich ein Ausschlusskriterium.

    Habt ihr ihn deshalb eher als Nischenempfehlung aufgenommen?

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Ja, genau so ist er eingeordnet. Die Kombination aus Krümmung und 240 Hz kann Spaß machen, aber bei VA-artigem Verhalten sind dunkle Übergänge besonders wichtig. Für kompromisslosen E-Sport würden wir einen schnellen IPS mit sauberer Pixelantwort vorziehen; der Sceptre passt eher zu Spielern, die Immersion mit priorisieren.

    2. Avatar von Ralf B.
      Ralf B.

      Ich hatte einen ähnlichen Curved-VA. Rocket League war klasse, in Hunt: Showdown haben dunkle Bewegungen mich aber wahnsinnig gemacht. Nicht jeder merkt es gleich stark, testen wäre Pflicht.

  6. Avatar von Tobias
    Tobias

    Warum ist der Alienware AW2523HF nicht dabei? Der wird im Competitive-Bereich doch recht häufig empfohlen und hat einen deutlich besseren Standfuß als viele günstige 24-Zöller.

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Der Alienware ist grundsätzlich eine sehr gute Alternative, vor allem wegen Ergonomie, Verarbeitung und der meist sauber abgestimmten Bewegungsdarstellung. Die Auswahl hier sollte aber bewusst auch Modelle in unterschiedlichen Preisbereichen abdecken. Für jemanden mit klarem Turnierfokus wäre er durchaus eine naheliegende Ergänzung zum Dell SE2426HG.

  7. Avatar von Philipp
    Philipp

    Warum taucht kein 360-Hz-Modell auf? Gerade wenn schon der Amzfast mit 320 Hz erwähnt wird, wären etablierte 360-Hz-Optionen von ASUS oder BenQ doch interessanter gewesen.

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Bereitigte Frage. Der Artikel fokussiert bewusst auf den Sprung zu 240 Hz und darauf, wann darüber hinausgehende Bildraten wirklich genutzt werden. 360 Hz kann sinnvoll sein, liegt preislich aber oft in einer anderen Klasse und verlangt noch konsequenter hohe, stabile FPS. Deshalb wurde 320 Hz hier als Grenzfall behandelt, nicht als allgemeine Empfehlung.

  8. Avatar von Kevin L.
    Kevin L.

    Gibt es einen Grund, warum keine OLEDs genannt werden? Die Reaktionszeiten wären doch gerade bei schnellen Spielen ein Argument, selbst wenn Burn-in und Preis nerven.

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      OLED ist technisch sehr spannend, besonders bei Pixelreaktionen und Kontrast. Für diese Auswahl standen jedoch bezahlbare 240-Hz-Monitore und der praktische Einstieg in den E-Sport im Vordergrund. OLEDs sind teurer, ihre Subpixelstruktur und Textdarstellung können beim Alltagseinsatz relevant sein, und Burn-in bleibt je nach Nutzung ein Faktor. Als High-End-Option verdienen sie aber einen eigenen Vergleich.

  9. Avatar von Franzi
    Franzi

    Der Dell SE2426HG wirkt wie der vernünftigste Pick im Artikel: 24 Zoll, IPS, 240 Hz und kein Marketing-Zirkus. Falls der Standfuß nur rudimentär verstellbar ist, sollte man aber einen Monitorarm mit einplanen.

  10. Avatar von JennyB
    JennyB

    Für maximal 180 Euro: Würdet ihr eher den Dell SE2726HG nehmen oder einen gebrauchten 24,5-Zoll-240-Hz-Monitor von einer bekannteren Marke? Ich spiele hauptsächlich Overwatch, nutze den Bildschirm aber auch für Uni-Kram.

    Der größere Bildschirm wäre fürs Schreiben schon angenehmer, FHD auf 27 Zoll macht mich aber etwas skeptisch.

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Bei diesem Budget würde ich zuerst Zustand, Rückgaberecht und Panelverhalten vergleichen, nicht nur den Markennamen. Für Overwatch mit kurzem Sitzabstand wäre ein guter gebrauchter 24–25-Zoll-240-Hz-Monitor meist die fokussiertere Wahl. Wenn Uni-Arbeit einen großen Anteil hat und du etwas weiter weg sitzt, kann der 27-Zoll-Dell sinnvoller sein – dann solltest du die geringere Pixeldichte aber vorher möglichst live ansehen.

    2. Avatar von Tina
      Tina

      Ich würde bei viel Text eher 27 Zoll nehmen, aber nicht direkt davor sitzen. Hatte 27 FHD im Homeoffice und fand es okay, solange die Skalierung und der Abstand gepasst haben.

  11. Avatar von Nico W.
    Nico W.

    Der Hinweis auf die Sitzdistanz fehlt in vielen Kaufberatungen, daher: top. Ich sitze relativ nah am Schreibtisch und bin von 27 auf 24,5 Zoll zurück – in CS treffe ich Menüs und Gegner nicht plötzlich besser, aber ich muss definitiv weniger mit den Augen wandern.

    1. Avatar von Jesper Olsen
      Jesper Olsen

      Das beschreibt den Punkt sehr gut. Der Vorteil kleinerer Displays ist nicht magisch höhere Aim-Präzision, sondern dass wichtige Bildbereiche schneller im zentralen Sichtfeld bleiben. Wer weiter weg sitzt oder viel arbeitet, kann mit 27 Zoll trotzdem besser fahren.

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