December 18, 2008 Matze 85Comment

Immer wieder mussten wir in letzter Zeit vermelden, daß die Hersteller immer weniger auf vorinstallierte Linux-Betriebssysteme setzen und sich stattdessen das für Mini PCs angepasste Windows XP ULCPC mit mittlerweile über 90% Marktanteil, immer weiter im Netbookmarkt durchsetzt. Es mag vielfältige Gründe dafür geben, eben zum Beispiel, daß die Kunden an Windows gewöhnt sind und damit besser umgehen können, wie unter anderem eine Anfrage bei verschiedenen Firmen durch ITWire hervorgebracht hat. Daß ASUS das bestätigt und nun plant, in weiten Teilen Europas ebenfalls keine Netbooks mehr mit vorinstalliertem Linux anzubieten, hat allerdings einen anderen Grund.

Offensichtlich ist es ASUS einfach zu aufwändig, die ganzen Übersetzungen durchzuführen. Wie Blogeee.net mit Verweis auf computerworld.dk berichtet, jammert ASUS über die vielen Sprachen in Europa, in die die vielen kleinen Untermenüs übersetzt werden müssten. Man kann und will wohl nicht gewährleisten, daß alles "richtig gut umgesetzt" ist, wo man bei Windows einfach die Verantwortung auf Microsoft schieben kann. Es ist durchaus vorstellbar, daß die Folgekosten durch unbedarfte Linux-Neulinge höher sind, als der Support von halbwissenden Windows-Home Usern, womit der Entscheidung handfeste finanzielle Interessen zugrunde lägen. (via liliputing)

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85 thoughts on “Wieder Rückschläge für Linux

  1. Also ich finde es ebenfalls eine Frechheit, dass mir Windows-Lizenzen aufgezwungen werden und wo für mich der Vorteil an Linux (Ubuntu, Fedora oder andere) liegt ist ganz klar die Unabhängigkeit. Man hat ein Betriebssystem für Null und die wichtigsten Programme für Null, fast jedes Programm was ich bisher unter Linux benötigt habe, habe ich kostenlos im Netz gefunden, wo mir bei Windows nur eingeschränkte Shareware bzw. zweifelhafte Freeware zur Verfügung gestanden hätte und diese Software war meist besser Dokumentiert als Programme aus dem Laden.
    Ich glaube es sind vor allem die Leute mit etwas Ahnung, die Probleme mit Windows haben, Großeltern, Onkel/Tante etc. kann man an einen Linux oder Vista Rechner setzen und in beiden Fällen wird man ihnen vieles erklären müssen. Sollten sie keine eigenen Programme benötigen, ist ein vorkonfiguriertes OS in jedem Fall vorhanden an dem sie selbst nichts ändern müssen/sollen.
    Sollte dann doch einmal was nicht funktionieren kommt es zum eigentlichen Problem. Derjenige der den PC wieder in Gang kriegen muss und das müssen doch zu 90% die Leute machen die eben ein wenig Ahnung haben (wenn man sich nicht für Reparaturdienste in Unkosten stürzen will) und da kommt dann eben die Frage auf, mit welchem OS man sich besser auskennt. Ich habe auch mit Win 3.1 angefangen und hatte neulich echte Probleme mit Vista Einstellungen zu ändern, bei Ubunut hätte das nicht so lange gedauert.

  2. Der Linux-Kernel (!!!) hatte nach Linux Torvalds nie die Absicht ein kommerzielles Produkt zu werden und ist es auch nicht.
    Ein kommerzielles Produkt machen die Distributoren draus, welche dann mit Windows (XP) konkurrieren. Dies geht nicht kostenlos.
    Firmen brauchen immer einen Haftenden und möglichst nicht sie selber. Demnach brauchen sie einen Linux-Distributor, der Haftungsfälle im Bereich Linux übernimmt.
    Nun haben jene Firmen noch nie eine Kooperation gehabt. Selbst wenn Linux um den Faktor 10 günstiger ist, sind die Kosten zum Aufbau der Kooperation so immens, dass es naheliegt bei XP zu bleiben.

    Opensource ist Opensource und richtet sich an die Anwender, die es nutzen und nicht an die, die es nutzen sollen. Hier sollte mal unterschieden werden.
    Wem “das Linux” nicht passt, der holt sich eine bessere Distribution oder folgt den Regeln des Marktes und kauft sich das für ihn bessere Produkt.

    Aber schade, dass mein Samsung NC10 bald den XP-Count höher zählt, obwohl sofort ein Arch Linux drauf kommt 😀

  3. Hi,
    ich habe einen Asus EE PC 901 mit T-mobile stick subventioniert fuer 1 Euro auf ebay.de gekauft.
    Folgekosten: 348 Euro über 2 Jahre. Gab es natürlich auch nur mit Windows.

    Habe ich aber schon geändert. Ubuntu rules!

  4. Nun auch noch mal mein Senf:
    Linux ist ein Unixoides Betriebssystem. Es ist keine Windowskopie und auch kein besseres Windows.
    Unbestritten nutzen einige es mehr oder weniger erfolgreich als Windowsersatz.

    Linux benötigt keine vollständig mausbasierte einrichtung. Eben weil die Kommadozeile ein zentraler Bestandteil der Unix Philosophie ist.

    Linux ist nicht schwieriger als Windows aufzusetzen. Installations CD rein, ein paar mal mit der Maus klicken, und ein wenig warten. Anschließend hat man immer ein funktionierendes System. Hier und da ist vielleicht noch nicht alles perfekt, aber benutzbar.

    Linux ist nicht schwierig zu benutzen. Ich habe es meiner siebzigjährigen Mutti auf einen alten Rechner gespielt und sie konne es sofort nutzen.

    Linux ist nicht schneller als Windows. Jedenfalls nicht generell. Beide OS haben in einigen Bereichen die Nase vor. Hier auf meinem schwachen Netbook übrigens Linux.

    Linux ist nicht stabiler als xp. Beide sind absolut ausreichend stabil, Abstürze sind seltene Ausnahmen.

    Linux kann ruhig verschiedenen Installationsformate haben. Sie kommen sich in der Praxis einfach nicht in die Quere.

    Es soll viele Linuxe geben. Linux kann und wird für viele Anwendungen angepasst. Es gibt halt Linux für Handys, embedded, nettops, pc, spark, supercomputer usw.
    Auch für den Desktop gibt es mehrere Geschmacksrichtungen. Man suche sich die symphatischte aus.

    Wer einfach ein besseres und kostenloses Windows haben möchte wird mit Linux nicht glücklich werden.
    Wer keinen Mehrwert für sich erkennt sollte nicht wechseln. Das bedeutet aber keinesfalls das es für andere auch keinen Mehrwert hat.

    Hinter Linux steht ein völlig anderes Konzept und eine völlig andere Motivation als bei Windows.

    Ich liebe mein Linux, gönne aber jedem sein Widows! Und ich will bestimmt niemanden bekehren!!

    Es gibt übrigens noch zahlreiche andere Betriebssysteme für PC’s jenseits von Windows und Linux!!

  5. Jetzt muß ich auch mal was dazu sagen.
    Bin Linux-User (openSUSE) und der Rest ( Frau und Kinder) zwangsläufig auch.
    Ich weiß das Ubuntu momentan Hip ist und habe es mir auch schon 2 mal angeschaut, aber für einfache Administration fehlt da noch einiges. Einzelne Programme für dies und das aber wenn es spezieller wird kommt man sehr oft zwangsläufig in die Konsole. Bei openSUSE gibt es Yast das ist sehr mächtig. Die Konsole sehe ich schon seit Jahren nur noch wenn ich was an meinem NFS-Server mache. Und da würde es vielleicht auch was geben aber ist einfach und schnell für mich erledigt in der Konsole.
    Auf was ich hinaus möchte ist Ubuntu zu empfehlen ist sehr zweischneidig. Wenn alles läuft ist es schön einfach gehalten aber wenn nicht geht das jammern über die Konsole… los.
    An alle Die jetzt denken die openSUSE ist doch Fett und… empfehle ich mal hier vorbei zu schauen: http://www.pro-linux.de/news/2008/13518.html
    Man beachte die Kommentare!
    Ist übrigens eine schöne Seite wenn man mitbekommen möchte was in der Linux-Welt so passiert.

    Zum Thema Linux:Windows:
    Ich hatte früher Amiga und das war fein, machte dann aber eine Computer pause bis ungefähr 1999, aber es sollte wieder was her. Also meinen Bruder angerufen was den momentan so gut ist als Plattform. Er sagte das Windows gut und einfach ist! Der aussage mal so vertraut und einen FS-Desktop (mit irgendeinem Test gut oder sehr gut) mit Windows ME für 2500DM gekauft. Daheim ausgepackt, eingeschaltet und das Grauen bekommen! Alles so verschachtelt und unlogisch das es schlimmer kaum geht?! Also meinen Bruder angerufen was das für ein Müll sein soll oder was man da noch machen muß. Der sagte alles kein Problem hat mich telefonisch durch das halbe System klicken lassen und sagte dann irgendwann so jetzt passt es. Aber es war der gleiche Müll wie vorher! Alles verschachtelt, um eine Einstellung zu ändern gingen zum teil 4-5 Fenster auf bis das gewünschte kam. In Anbetracht dieses “Fortschritts” von meinem ehemaligen Amiga zu diesem Windows war ich erstmal restlos bediehnt.
    Ich suchte also schon seit dem ersten Tag mit Windows nach alternativen. Der 3te Anlauf (Red Hat, Mandrake und dann Suse 8.0) war dann erfolgreich. Der weg war aber auch für mich Steinig da Windows nun mal ein Monopol hat und halten will. Früher noch mehr als heute. Momentan sind sie ja geradezu seltsam Zahm.

    Sorry könnte ein bischen Stückwerk sein, aber die lieben kleinen wollten immer wieder mal was

  6. Also ich hab mich schon immer gerne mit Computern beschäftigt, mir im Alter von 14 auch mal Linux (SuSe) draufgezogen aber der Mehrwert gegenüber Windows fand sich für mich nicht!

    Worauf ich mich aber wirklich freue ist die MIE Oberfläche von HP. Ich hoffe sehr dass die schon im Jänner den Weg zu uns findet (eher ein Wunschtraum)! Die bietet mir genau das was ich von einem Netbook erwarte: Internet, EMail, Fotos und Videos auf FrontRow Style, Office! Das alles einfach zu erreichen auf einer stylischen Oberfläche! Was will man mehr?

  7. Ihr redet hier immer vom “Normalen User” , die die es 100 Millionen fach gibt. Ich muss sagen die , kenne ich , das sind die die nichtmal wissen wie mann Daten zwischen DVD Laufwerk und Festplatte kopiert, die zu dem Ding unter dem Schreibtisch Festplatte sagen und sich einen Fachmann kommen lassen, zum aufstellen (GrinZZ , ist mein Einkommen) … Das sind die Typischen KONSOLEN User, die nicht mal wissen,was sie machen müssen, wenn eine DVD nicht automatisch Startet.
    Und daran wird sich ÜBERHAUPT NICHTS ÄNDERN, sofern unsere BILDUNGSPOLITIK nicht überarbeitet wird und im Unterricht beim Thema Office NUR das von M$ gelehrt wird auf den M$-OS …
    Ich Rufe im Raum Winsen einmal im Halben Jahr auf , den Leuten zu zeigen , was man mit Linux so tolles machen kann (compitz & co) , im Endeffekt kommen zu solchen Veranstaltungen nur 1-6 Leute , die sich eh mit Linux schon ein wenig auskennen.

    Also :
    Jedem , so wie er es mag. Der Bauer Frisst nicht gern , was er nicht kennt.
    OS ? Mir egal, kann mich durch gute Ausbildung und Persönlichen Interesse auf allen Plattformen bewegen.
    (In der Ausbildung zum MCSE haben wir auch Linux gelernt)
    Aber dazu ist halt nicht jeder bereit.
    Also bitte, lasst diese Dämlichen “Mein Schw…. iss länger” Geschichten , DIES IST SCHON WIEDER EIN GLAUBENSKRIEG !!!

  8. 20g – 18 Dec 08 at 16:45:17

    Wenn ich mir vorstelle, ich würde meinen Vadder an einen Rechner mit einem Linux setzen! xD Fantastisch der gedanke! Dann stell ich ne webcam auf und das wird DIE comedyshow im inet! Huaha!
    Aber im ernst, die meisten leute, die auf den seiten hier surfen, sind halbwegs versierte computer nutzer. Aber in der welt “da draußen” wissen UNGLAUBLICH viele anwender nicht einmal genau, wann sie doppelt oder nur einfach klicken müssen – um nur ein beispiel zu nennen. Für die ist windows ein buch mit sieben sigeln und linux erst recht. Das wird sich mit der zeit ganz sicher ändern… Aber für die vielen “newbeees” (ich rede jetzt von leuten, wie seiner schwester, meinem vater, deiner kollegin usw.) hat windows meiner meinung nach noch die nase vorn. Stimme da matthias also voll und ganz zu.

    ________________________________________

    Du glaubst gar nicht, wie ordentlich das funktionieren kann … Mein Onkel hat mit 57 eine Ubuntu-Büchse vorgesetzt bekommen und es klappt wunderbar. Mein Vater (wird nächste Woche60) hat ihn eingewiesen – er hat das erste mal in seinem Leben Linux gesehen. Hätte ich allerdings den Rechner nicht eingerichtet und komplett vorbereitet wären beide gnadenlos gescheitert, da liegt bei einer gewissen Erfahrung dann schon der Vorteil von Windows, wenn es hier oder da mal klemmt …

  9. “schließlich “verschenken” die ihr XP seit Monaten millionenfach an die Hersteller.”

    das ist ein interessanter Punkt…aber schon mal drüber nachgedacht, was 6 Euro(oder Dollar?) (wurden vorher als Preis für die Lizenz genannt) mal ein paar Millionen sind? Richtig, noch viel mehr Millionen. Und das nennt man dann in Microsoft-Kreisen “Geschäft”…

  10. @tobias:
    Allerdings musst du bedenken dass der preis dann auch um 20-30 euro hochgeschraubt wird für genau die selbe hardware die mit linux billiger wäre und dann nur noch mit win xp verkauft wird das heißt 14-24 euro/dollar mehr pro netbook/pc was auch immer und das millionen fach…

  11. Ja, 6 Dollar mal einer Millionen ist eine menge Geld.
    Aber dieses xp kanibalisiert das Geschäft mit Vista.
    Ganz abgesehen davon das MS ein längst ausgedientes Betriebssystem weiterhin am Bein hat. Es ist teuer und unangenehm ein altes System mitschleppen zu müssen. Und wenn die Nettops mal so weit sind das sie Vista bzw. W7 verdauen können (wird schon bald so weit sein) muss MS es erst mal schaffen einen deutlich höheren Preis durchzusetzen.
    Auch weil die doofe Kundschaft sofort mit der Linux-Keule drohen wird.

  12. Linux?? Das ist doch diese Boygroup aus Schweden, oder?? 🙂
    Ich finde Linux sympathisch, nutze aber XP, weil damit einfach mehr möglich ist.
    Da ich mit meinem 900er auch viel Spiele, kommt sowieso nichts anderes in Frage.

  13. @stussy: mein vater hat eine laaaaange leitung! 😀 Aber cool, dass es bei euch so passt.

    Ich benutz auch ubuntu, neben win und fühl mich auf beiden systemen relativ wohl. Von einem glaubenskrieg zu reden, finde ich unsinnig. Betriebssysteme sind nichts weiter als werkzeuge mit unterschiedlichen fähigkeiten und unfähigkeiten.

  14. Ich muss sagen, es freut mich hier echt, das trotz unterschiedlicher Meinungen, und beim Thema OS gibts da nunmal gravierende Unterschiede, die Stimmung und Art und Weise wie hier geschrieben wird, freundlich bleibt.

    Das zeigt echte Qualitäten. Wenn ich mir da so manch anderen Blog ansehen, hat man nach 3 Beiträgen schon gar keine Lust mehr weiter zulesen 🙂

  15. @Matthias: Stimm ich voll und ganz zu! Und deshalb gefällt mir eeepcnews u.a. auch. Manche foren oder blogs sind einfach nur noch fightclubs, siehe heise zb.

  16. ich benutze ubuntu auf meinem eee pc und hatte bis jetzt keine Probleme. Ich kann ohne weiteres sagen das User die keine Ahnung von Windows haben, prima damit zurecht kommen würden. Die bedenken von ASUS verstehe ich nicht. Linux braucht einfach mehr Werbung. Das wird alleine schon deutlich wenn ich irgendwo höre:”das hat (leider) bloß Linux”.

  17. das ganze problem liegt darin, dass die mensch-maschine-schnittstelle nicht funzt. apple hat das problem am besten gelöst, dann kommt winzigweich, dann linux. wann werdet ihr verstehen, dass menschen, die computer AUSSCHLIESSLICH nutzen wollen, um einen zusatznutzen für ihr leben zu generieren, solche ‘dinge’ wie eingabeaufforderungen, konsole, treiber, updates nur hassen können? alles technischer ballast, der freaks und nichtfreaks gleichermaßen altern läßt, aber im prinzip nur ärgerliche zeitverschwendung ist.

  18. Wow, was für Flamewars hier stattfinden… 😉 Um es nochmal kar zu sagen: einige hier meinten, daß der Titel “Rückschlag” nicht stimmen könne, da Linux kostenlos sei und somit auf keinem Markt zurückgeschlagen werden könne: Das Argument ist ok, aber ich meinte eher die Verbreitung allgemein und nicht den kommerziellen Erfolg (der aber vermutlich damit einhergeht).

    Klar würd mein Vater auch mit nem Ubuntu klarkommen, aber wenn es Probleme gibt, ICH evtl nicht mehr. Das angesprochene Problem, daß die helfenden “Poweruser aus der Nachbar- oder Verwandtschaft” dann verzweifeln oder vorher abraten, spielt also IMHO auch eine Rolle (ich rate im Übrigen NICHT ab, sondern zu, aber die “Bekannten” entscheiden sich doch immer für`s Win)

    Vielleicht ist es aber auch immer noch eine Marktlücke, ein Linux INKUSIVE Dummy-Support anzubieten, das man dann für 3€ pro Stück an Hersteller verkauft. Vielleicht rechnet sich sowas europaweit aber auch einfach nicht.

    Ich hab letztens schon in einem Artikel geschrieben, daß ich gern mal wieder einen Grund finden würde, auf Linux zu wechseln…ausser den 6€, die wegen vorhandener Lizenzen gar nicht fällig werden, ist da aber momentan nix.

  19. Eine traurige Entscheidung für die gesamte Open-Source-Welt. Die Marktmacht von Microsoft wurde da wohl zu sehr unterschätzt.

    Vielleicht liegt die Lösung wirklich darin, endlich wieder nur Hardware kaufen zu können und sich dann selbst für das Betriebssystem zu entscheiden. Dadurch würde man zumindest der massiven Beeinflussung durch die OS-Hersteller einen Riegel vorschieben.

    Zur Zeit steht nach wie vor jedem der Weg offen das bestehende Betriebssystem zu verwerfen und ein Linux drauf zu machen. Schade nur, das MSoft trotzdem dabei verdient und das ist doppelt ungerecht. Windows will niemand, die verdienen aber trotzdem und Linux wird für uns kostenlos entwickelt, und die cleveren Jungs kriegen nichts.

    Verkehrte Welt!

  20. With Windows => no buy!!!!

    Ich habe schon mal eine Bestellung rückgängig gemacht, weil das Gerät statt mit Linux, mit Linux und Windows geliefert werden sollte.

    Das mit den Übersetzung des Menüs ist mir auch schnuppe. Ich habe auf meinem Netbook sowieso meine Distribution laufen.

    Am liebsten wären mir Geräte ohne Betriebssystem, bei dem jeder Users sein System (meinetwegen auch Windows) frei wählen kann.

  21. Hi,

    ja ich muss gestehen das ich mir ein nc10 mit windows gekauft habe. wegen 5-10,- euro war ich dann auch zu faul da im mediamarkt (ja hab auch noch beim saumarkt gekauft) stress zu machen.

    Natürlich ist jetzt ein Linux (Ubuntu) drauf. Kenne sogar einen der hat auf nem 1000H gentoo drauf gemacht ^^

    Aber will mal ein paar hier genannte Punkte zurecht rücken:

    1. man müsse treiber installieren:
    das stimmt soweit nicht, linux bringt alle von den herstellern freigegeben offenen treiber mit. Vor nem jahr war die situation bei ati-hardware noch schwierig aber das ist auch geschichte.
    So gibt es nun für irgend eine Hardware keinen treiber, so schreibt mal dem Hersteller eine mail, denn der ist schuld.

    außerdem wurde hier sogar der ach so tolle treibersupport von vista hervorgehoben. Linux unterstützt mehr geräte als windows vista.

    Ein weiterer punkt dabei ist das ja gerade die netbooks so interessant sind für viele, weil es mit diesen absolut keine probleme mit treibern unter linux gibt. (höchstens kleinigkeiten bei windows-only-geräten das die FN combies nicht alle von haus aus funktionieren)

    2. Es soll nur ein windows geben, und man solle doch so install-scripts bauen die sich mit doppelklick installieren lassen.
    Der wichtigste wert an Linux ist das es frei ist und damit meine ich nicht kostenlos. Klar für den privat-nutzer der nicht programmieren kann macht das oft nicht so einen großen unterschied. Aber für alle anderen, sowohl der programmierer, der sich irgend ein mini-feature in ein beliebiges programm reinschreiben kann oder irgendwas anpassen kann wie er es braucht, (und dann als alternative version auch wieder im internet anbieten kann) als auf für firmen, die dann leute beauftragen können anpassungen an programmen vorzunehmen.
    Aber was stören euch die 200 distributionen die eh nur von wenigen benutzt werden. schaut euch bei den top5 um und nehmt davon etwas das euch zusagt, z.B. ubuntu.
    Zum installer ein packet-system hat eben einige vorteile gegenüber setup.exe linux setzt z.B. auf abhängigkeiten das heißt man muss nicht immer die gleichen 100 bibliothek-dateien mit jedem programm mitliefern sondern installiert diese extra.
    Das heißt dann das ein gimp nur 8mb groß ist und ein photoshop 600mb oder so?
    Des weiteren kann man dann auch mit ein paar mausklicks quasi ein windows xp auf windows vista updaten in ner stunde ohne probleme. (also z.B. bei ubuntu)

    So hab jetzt mal den großteil der angeblichen schwächen von linux versucht aufzuklären nun zu ein paar vorteilen die mir auf die schnelle als erstes einfallen:

    Man muss ein linux nur einmal installieren. Man kann es sowohl auf eine andere festplatte mitnehmen als auch in einen anderen pc stecken, sogar kopieren und z.B. sein linux auf pc1 auf pc2/notebook kopieren. Man muss also nicht wieder von vorne anfangen mit packete installieren oder erst irgendwo dateien sichern um da wieder erstmal das os frisch zu installieren und neu einzurichten.

    man muss die treiber im normalfall nicht installieren sie sind direkt dabei.

    man spart geld.

    man kann seine alte hardware praktisch ewig weiter benutzen (bei neuer windows version kommt oft kein treiber mehr für den alten scanner)

    schönere 3d-effekte wie utner windows.

    verschiedene arbeitsflächen auf denen man seine fenster verteilen kann

    auswahl von verschiedenen grafischen oberflächen: gnome/kde…

    spezielle linux-versionen mit angepassten guis für netbooks,

    man braucht für die installation von software keine cdroms/dvds (-laufwerkte) mehr.

    man kann sogar ubuntu über den usb-stick laufen lassen oder davon installieren.

    Aber will hier auch niemanden bekehren zu linux. Im grunde ist es nur eine frage der zeit bis die meisten umsteigen auf ein freies system ob es nun linux hurd oder open solaris heißt wird sich noch zeigen.

    Aber so große fortschritte wie linux alleine in den letzten 1-2 jahren gemacht hat (ati-treiber, ubuntu, dell-deal, netbooks, compiz…) diese innovation wird sich durchsetzten da bin ich mir sicher.

    Achja ohen linux wären netbooks heute nicht so billig, ich bin mir nicht sicher ob sich netbooks ohne linux so schnell hätten durchgesetzt, microsoft hätte den vollen preis für windows verlangt. damit wären die ersten geräte gleich 50,- teurer gewesen, auch die leute die sich am anfang die mittelprächtigen eeepc 701 gekauft hätten wären nicht so zahlreich gewesen waren schon auch zu nem großen teil linux-freaks. Klar netbooks hätten sich warscheinlich auch durchgesetzt, ich bezweifel aber das der hype so schnell und stark vonstatten gegangen wäre.

    Also liebe windows-user seit dahingehend wenigstens froh das es linux gibt. sonst hättet ihr jetzt vielleicht nen eeepc900 vor nem monat gekauft statt nem samsung nc10

  22. Windwos auf einem Netbook ist einfach nur albern, gerade bei Benutzung im Internet ist das so, wie russisch Roulette zu bevorzugen.

    Fürs zocken ohne Internet auf irgend einer alten dicken Kiste mag DOS und Windows oder noch seine Existenzberechtigung haben,
    aber Netbooks sind zur Nutzung des Internets
    und nicht zum zocken konzipiert.
    Von daher ist Windows auf Netbooks gefährlich und kontraproduktiv.

  23. Schön wer Linux versteht, ich hab erst Windows erlernt und mich dann mit endlosen Versuchen mit Linux beschäftigt.

    Einzig ein neues Programm zu installieren ist eine Mamutarbeit und ich muss dann kompilieren und was weiß ich.

    Surfen und Mail ist ja kein Problem, doch sobald ein spezielleres Programm kommt geht nichts mehr.
    Ja, dann soll man Wine oder so was nutzen, alles nur Krücken die nie richtig funktionieren.

    Schade für Linux!

  24. Kai,

    naja wine ist ja für spiele und du wirst dir ja nicht das netbook als spielemaschiene gekauft haben?

    Ich hab auch mit windows angefangen. Und bin dann irgendwann zu linux gewechselt. Es spricht ja auch nichts dagegen das windows das man ja eh schon auf dem rechner hat im normalfall noch drauf zu lassen um zu spielen. Aber für das allermeiste andere ist doch linux besser geeignet speziel auf so ner maschiene ohne cdromlaufwerk.

  25. “Einzig ein neues Programm zu installieren ist eine Mamutarbeit und ich muss dann kompilieren und was weiß ich.”
    Alles Forurteile die nur noch bei wenigen Programmen zutreffen, noch nie etwas von Paketmanager gehört? Dagegen ist die Instalation unter Windows aufwändig und kompliziert!

    Schade aber ich verstehe Asus nicht es gibt mitlerweile schon fertig übersetzte Netbook Linux Systeme und die Driver wo ich die meiste Arbeit bei Linux sehe dürften in allen Längern gleich sein, ich glaube da sucht Asus wider eine Ausrede da sie doch einfach Eeeubuntu aufspielen könnten die Übersetzung übernimmt die Community kostenlos.

  26. @blackwid

    Ich spiele nicht aber ich brauch eben einige Programme die es unter Linux nicht gibt.
    Und selbst wenn dann ist es ein Horror die zu installieren.

  27. @kai

    Ich weiß ja nicht, welches Linux Du verwendet hast, aber bei “meinem” Linux (Debian) geht das ganz einfach:

    1. sudo apt-get install programmname

    oder

    2. mit grafischer Oberfläche zum Klicken per synaptic

    Gemein ist beiden Möglichkeiten, dass die entsprechenden Programme entweder von einer Installations-CD/DVD oder aber direkt aus dem Internet geladen werden.

    Bei den allermeisten Linux-Distributionen ist ein entsprechender Paketmanager dabei, welcher die Installation von Programmen ähnlich komfortabel macht, wie bei “meinem” Debian. 🙂

    Nein, dass die Installation von Programmen bei Linux umständlich ist, lasse ich nicht gelten! 😀

  28. “Ich habe schon mal eine Bestellung rückgängig gemacht, weil das Gerät statt mit Linux, mit Linux und Windows geliefert werden sollte”
    GOTT….. ist das lächerlich. Habe mal ein paar Turnschuhe zurückgeschickt, weil da rote und schwarze Schnürsenkel beigelegt waren. Bist Du als Kind (neulich) auf den Kopf gefallen?

  29. “Gemein ist beiden Möglichkeiten, dass die entsprechenden Programme entweder von einer Installations-CD/DVD oder aber direkt aus dem Internet geladen werden.”
    Bei Open Suse 11.1 bindest du einfach das DVD image und das Non OSS (nicht Quellofene Software) CD image als Instalationsquelle in Yast ein und du brauchst auch keine DVDs mehr und ich habe auch ohne internatanbindung die Möglichkeit einige Software zu instalieren.

  30. @Real
    DEINEN Kommentar find ich mehr als flüssig.
    Ist doch nachvollziehbar, wenn jemand etwas nicht mitbezahlen will, was er eh nicht benutzt.

  31. Linux’s großer Vorteil ist auch dessen nachteil: Da es komplett offen ist, es unzählige Distributionen gibt, es komplett frei konfigurierbar ist etc. ist halt auch nichts aus einem Guss.
    Apple ist genau das andere Extrem, und “Windows-PCs” irgendwo dazwischen…

    Für “unbedarfte Normalbenutzer” die auch support benötigen, natürlich klar.

    Die Lösung: Kein Software Support bei Linux Systemen – würd kaum wen stören. 😉

  32. @Real

    Was für dich “lächerlich” ist, das ist für den anderen ‘konsequent’…

    Meine Unterstützung für Microsoft geht auch wo immer möglich gen 0, nicht 1 Cent sollen die mehr kriegen von mir.

  33. … außerdem, wer Microsoft kauft unterstützt SCIENTOLOGY. Teile des OS werden von bekennenden Scientology Firmen geschrieben (www. diskeeper.com und dann auf die Seite vom Chef, Craig Jennsen)

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