September 15, 2008 Sascha 19Comment

Was passiert eigentlich, wenn man in einer Marketing Abteilung ploetzlich bemerkt, dass man einen Trend voellig verschlafen hat und immer noch kein Produkt anbieten kann, welches ansatzweise wettbewerbsfaehig ist? Man sucht sich einfach den besten "Spin-Doctor" des Bueros und goennt ihm ne kleine Polemik Runde vor der Kamera. In diesem Falle gibt sich Pat Moorhead, seines Zeichens Vize-Praesident der Advanced Marketing Division von AMD die Ehre (wobei ich nun wirklich ueberlege wofuer Advanced steht) und erklaert uns mal wie AMD den Netbook Hype sieht:

Vielleicht haette er fuer den Akkulaufzeit Test keine AMD Plattform wie das Everun Note nehmen sollen ^^

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19 thoughts on “Video: Der AMD Netbook Bash

  1. Gut. Der Mann hat ja recht, er bringt die Standard- Argumente gegen NetBooks. Also entspricht ER nicht der Zielgruppe der Geräte.

    Auch beim MacBook AIR haben die Apple Freaks in den Foren dagegen argumentiert wie die Irren. Aber das Ding verkauft sich sehr gut, da es anscheinend Bedarf gibt.

    So sieht es mit den NetBooks ebenfalls aus. Für mich ist es das “Zweitgerät” neben meinem beruflichen DELL Latitude D630C (mit allem was das Herz begehrt). Ich nutze ihn halt für andere Dinge und bin sehr mobil.

  2. Das stimmt schon, aber was er über die Akkulaufzeit sagt ist ja einfach nur Schwachsinn. Dadurch wertet er auch die höhere Mobilität nicht mehr als Pluspunkt, was jedoch definitiv so ist!

  3. “Was passiert eigentlich, wenn man in einer Marketing Abteilung ploetzlich bemerkt, dass man einen Trend voellig verschlafen hat und immer noch kein Produkt anbieten kann, welches ansatzweise wettbewerbsfaehig ist?”

    Ich hab noch nie einen PC oder ein Notbook “von AMD” gesehen, warum sollten die dann mit Netbooks anfangen ?

  4. Nun ja, es ist etwas übertrieben mit der Kritik an den Netbooks, das stimmt schon. Selbst wenn die Teile überbewertet sind, sie werden gekauft wie warme Semmeln und darauf sollte es auch AMD ankommen.

    Es ist auch nicht so, dass AMD in der Richtung gänzlich ohne Konzept dasteht. Die Roadmap verzeichnet auch “Ultra Value Clients”, die mit stromsparenden Prozessoren ausgestattet werden sollen, darunter ebenfalls Notebooks.
    http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/amd/2008/september/weitere_details_amds_stromspar-prozessoren/

    Was aber stimmt, ist dass ich auch keinen großen Sinn darin sehe, ein Notebook und ein Netbook gleichzeitig zu nutzen. Es sei denn ersteres ist der alleinige Desktopersatz oder eben geschäftlich. Allerdings würde ich ein Netbook nicht für längeres Arbeiten über zwei Stunden nutzen wollen und es von der Ergonomie nicht mehr als angenehm empfinden.

    Somit wären erschwingliche 12-Zöller eigentlich die perfekte Notebookklasse, die beides vereinen könnten. Selbsverständlich auch ohne internes Laufwerk sollte auch bei günstigeren Komponenten ein Gewicht um die 1,6 kg möglich sein und damit nur unwesentlich schwerer als die besser ausgestatteten 10 Zoll-Netbooks.

    Wenn es AMD schafft günstige Dualcore-Prozessoren mit entsprechenden Chipsatz zu liefern, die um einiges performanter sein dürften, als der Atom von Intel, wäre das schon eine sehr gute Konkurrenz.
    Zumal man beim Everun Note sieht, das die Standardprozzis entsprechend runtergetaktet schon ausreichen und vor allem verfügbar sind!

    Fehlt nur noch die Preiskomponente.
    Aber den Unterschied sieht man bei der MSI PR2xx-Serie mit 12 Zoll ganz gut: Kostet der PR211 mit AMD Turion Ultra unter 700 Euro, so sind es beim PR201 mit unwesentlich besserer Ausstattung knapp unter 1000 Euro.

    Es wäre die Chance von AMD im fast aussichtslosen Mobilgeschäft doch noch (etwas) Fuß zu fassen. Dafür wären nicht mal Neuentwicklungen, sondern lediglich eine (relativ geringe) Überarbeitung vonnöten.

  5. Ich war immer ein (prinzipieller) Unterstuetzer von AMD und in meinem Dekstop war seit dem ersten Athlon immer ein AMD-Prozessor.
    Aber wenn mir dieser Herr mit seinem gezwungenen Dauerlaecheln erklaeren will, dass (fuer ihn) Netbooks soundso nur Mist sind und deshalb AMD erstmal nur die Rolle des Beobachters uebernommen hat, dann muss ich doch nur mitleidig schmunzeln.

    Wobei er allerdings recht hat, wenn er diesen Trend bemerkt, dass netbooks jetzt schon immer groesser und teurer werden. Das sieht man allerdings auch immer an vielen Kommentaren hier im Forum:
    – Wann gibt es 10 oder 12 Zoll?
    – Eine HDD mit 200GB muss schon sein
    – Also der Akku muss mindestens 6 Zellen haben. Besser 9.

  6. @ Tonsilgon

    Klar, das sind dann keine wirklichen Netbooks mehr. Aber wie ich oben es versucht habe zu beschreiben, wäre eine Zwischenkategorie durchaus wünschenswert und für viele Userwahrscheinlich schon als alleiniger Rechner ausreichend.

  7. “wobei ich nun wirklich ueberlege wofuer Advanced steht”

    Damit die Akkürzung für seinen Titel “AMD” ist 🙂

    Ich kaufe mir doch kein Netbook als Desktopersatz, sondern als ein Gerät, dass ich auch Grund seines Gewichts und seiner Akkulaufzeit immer mit mir herumschleppen kann. Ich will nicht immer mein 2,8 kg 15,4 Zöller schleppen müssen …

  8. @ LeChuck

    Ja, ich hab die Teile auch schon mal gesehen. Aber das Teil ist zu schwer mit 1,8 kg und integriertem LW und ich denke nicht, dass die Qualität dieses China-NoName-Produktes, mit Verlaub, mit EEE PC, Wind o.ä. mithalten kann.

    Von der Sache her habe ich mit dem Dell Latitude X1 (12″ und 1,15kg) schon das Gerät, was mir vorschwebt, nur sind dieses und die Nachfolger wegen der Business-Ausrichtung zu teuer für die Netbooksparte.

    Für 500 Euro müsste aber ein Gerät mit 1,5kg, 12″ und ansonsten ähnlicher Ausstattung möglich sein.
    Das Inspiron 13 kostet mit “richtiger Intel-CPU” auch nur umgerechnet 500 Euro in den USA. Ist aber mit integriertem LW, 13″ und 2,26kg schon zu groß und schwer.

    So ein 12 Zöller kann dann den 15 Zöller überflüssig machen, obwohl er nicht (viel) unhandlicher als die Netbooks ist.
    Wie gesagt, es fehlt ein Gerät mit 12 Zoll und ca. 1,5kg unter 600 Euro, dessen Akku vier Stunden oder länger hält!
    Oder hat noch jemand einen Tipp?

  9. Fuer welche Art von usern sollte das bereits ausreichend sein?
    Der reine Privatbenutzer, der eigentlich noch nicht mal ein Notebook braucht, weil er seinen Computer soundso nirgendwo hin transportiert? Der ist mit einem kompakten Desktop mit Bildschirm ja nach Tischgroesse besser aufgehoben. Gut, vielleicht will er ihn nach dem emailschreiben zusammenklappen und im Schrank verschwinden lassen. Aber dafuer tut es auch der 15,4er mit HDD, DVD und ordentlicher Grafikloesung.

    Und ein Business-Man wird sich nicht mit so einem 50-Euro-Sparlaptop erwischen lassen wollen.

    Also doch nur als Zweit- oder Drittcomputer fuer Freaks? Fuer die paar lohnt sich der Aufwand nicht…

  10. @logray

    der gute Mann braucht auch nicht der Standard Zielgruppe fuer Netbooks entsprechen, er muss diese Maerkte fuer AMD erschliessen und das Potential sehen.

    Der Bursche ist total verblendet und wahrscheinlich auch ein wenig neidisch auf die Erfolge der Konkurrenz.

    Ich habe in den letzten 10 Jahren sehr sehr viel Marketing Spin erfahren aber dieses Video erinnert mich irgendwie (hallo, bitte mir nicht den Kopf abschlagen wegen dieses Vergleiches) an den ehemaligen irakischen Propagandaminister (ich glaube der wurde damals Luegen Ali genannt), der noch vor den laufenden CNN Kameras behauptete, dass Bagdad sicher steht, waehrend im Hintergrund die US Tanks einrollten.

    Noch einmal, ich moechte dass AMD erfolgreich ist, tolle Produkte auf den Markt bringt und Intel Paroli bietet.
    Mit solchen Fuehrungspersoenlichkeiten wie dem Pat sehe ich da aber ganz schwarz. Leider!
    Das ist rumheulerei auf hoechstem Niveau.

  11. Das Lustigste im Video ist eigentlich die Frau, die kurz ihren Kopf um die Ecke streckt…

    Aber zum Thema: Eigentlich erschreckend, wenn es tatsächlich die Ansicht von AMD ist, die Welt brauche keine Netbooks, weil man ja für das gleiche Geld ein 15,4 Zöller bekommt. Wenn er das wirklich glaubt, dann sollter er mal über seinen Job nachdenken… sind die in der Marketingabteilung nicht dafür eingestellt, den Kunden beizubringen, dass sie ein gewisses Produkt BRAUCHEN? Wobei man es bei Netbooks ja nicht forcieren braucht – die Leute kaufen es ja auch so… 😉

  12. Witzig angesichts der tatsache, dass netbooks weggehen wie warme Semmeln und Intel kaum mit der Produktion des Atomchips nachkommt.

    Trend verpennt. Ist manchmal so.

  13. AMD ftw, aber er versiucht ernsthaft, jemanden davon zu überzeugen, keine Netbooks zu kaufen? Arm…

    Greetings from Canada

  14. @ cunni … klar ist marketing dafür da den kunden beizubringen was sie “brauchen” … wenn AMD was hätte würde seine meinung genau andersrum aussehen.

    Aber AMD hat eben noch keinen vergleichbaren Proz oder Chipsatz der sich speziell für netbooks eignet. Den Geode (oder wie sich der schimpft) is ja schon asbach uralt, da geht dann bestimmt auch kein Vista drauf (was auf nem netbook meiner meinung nach sowieso nix zu suchen hat … )

    also … wenn ich nix zu bieten hab – ist alles was die lieben mitbewerber machen “blödsinn”

    verkauft sich aber ganz gut dieser “blödsinn” gell AMD?

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