Ubuntu Netbook Remix

Auf der Computex 2008 in Taipei zeigte Canonical, die Firma hinter Ubuntu Linux, das neueste Projekt aus eigenem Hause.

Wie die Kollegen von laptopmag.com berichteten, handelt es sich um eine speziell für Netbooks optimierte Version, basierend auf Ubuntu Linux. Das Besondere daran, der Kernel ist speziell für low-power und low-cost Netbooks optimiert. So sprechen auch Bootzeiten von 5-10 Sekunden dafür.

laptopmag.com veröffentlichte ein Interview mit Gerry Carr, dem Marketing Manager von Canonical, in welchem auf alle wichtigen Features eingegangen wird.

Hier die wichtigsten Kernaussagen von Gerry Carr:

  • bei der Ubuntu Netbook Remix Version handelt es sich um eine speziell für Intel Atom basierende Linux Version
  • angepasst und optimiert zum schnellen Boot und Shutdown
  • Netbook Remix kommt mit Touchscreenoptimierung. d.h. es gibt in Zukunft größere Icons, um Diese gut mit den Fingern bedienen zu können
  • ein Jahr Zusammenarbeit mit Intel zahlt sich in der Atom Optimierung (diverse Powersaving Modes des Atoms werden bsondern unterstützt), aus
  • maximale Displayauflösung ist 1024x600
  • Bootzeit von 5-10 Sekunden

Laptop Mag's Joanna Stern hat ein Video erstellt, das Ubuntu Netbook Remix auf einem Gigabyte M912 Notebook zeigt:

Ubuntu Netbook Remix on Gigabyte M912

Ubuntu Netbook Remix

Hinweis: Dieser Artikel wurde zu einem Großteil von Dan erstellt. Blumen und Konfekt bitte an ihn :-)

Quelle: Laptop Mag

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23 Responses to “Ubuntu Netbook Remix”

  1. PingPi2k #

    Erst mal danke an Dan!

    Wenn das wirklich so gut wird, dann werde ich meinen Laptop da mit ausstatten !

    June 8, 2008 at 3:32 pm
  2. Thomas R. #

    PingPi2k

    Hoffentlich bist du richtig Fit im Umgang mit Linux. Wie du in der original Quelle lesen kannst, ist dieser Ableger von Ubuntu in erster Linie für Hardware Anbietern gedacht, die dieses Betriebssystem vorinstallieren. Ein fertiges ISO zum Download wirst du nicht bekommen und Gerry Carr rät durchschnittlichen Usern davon ab sich das selbst zu “bauen”.

    June 8, 2008 at 4:34 pm
  3. Der_Trojaner #

    “Bootzeit von 5-10 Sekunden”

    das klingt sehr gut, mein Vista auf dem “großen” Rechner braucht für das Aufwachen aus S3 schon 5-10s ;-)

    June 8, 2008 at 6:04 pm
  4. uhgu #

    sehr gut. vielleicht lernen spätere Versionen des normalen Ubuntus auch auf dem Desktop schneller zu booten. Zur Zeit ist sidux auf dem Desktop wesentlich schneller als K/Ubuntu

    June 8, 2008 at 6:14 pm
  5. Bin schon ein wenig enttäuscht wenn ich lese: [quote]bei der Ubuntu Netbook Remix Version handelt es sich um eine speziell für Intel Atom basierende Linux Version[/quote]
    Hmpf… ich hab mir gerade einen eeePC 900 bestellt, natürlich mit Intel Celeron M.

    June 8, 2008 at 8:39 pm
  6. spinx #

    Hmm, mit einem Celeron sollte das trotzdem funktionieren, ich denke mit kleinen Performanceeinbußen.

    Wenn der “durchschnittliche” User das nicht selbst machen sollte, hoffe ich, dass es nicht lange dauert, bis isos davon für den eeepc (701 mit eingeschlossen??) erscheinen.

    June 8, 2008 at 9:44 pm
  7. eeejaodernee #

    Etwas schade ist die maximale Displayaufloesung von 1024×600, was es fast ummoeglich macht, einen externen Monitor dann auch damit zu betreiben

    June 8, 2008 at 10:56 pm
  8. eeejaodernee #

    ich meinte natuerlich nicht unmoeglich ihn zu betreiben, sondern moderne Montitore am VGA Ausgang in deren nativer Aufloesung zu betreiben

    June 8, 2008 at 10:59 pm
  9. eeejaodernee #

    mein alter flacher 15 Zoll hat z.B. die native Aufloesung von 1024×768.

    Da waeren die 600 schon ziemlich bloed und wuerden die Schaerfe “vermatschen”

    June 8, 2008 at 11:01 pm
  10. neTix #

    die max. auflösung ist doch ein witz…

    June 8, 2008 at 11:10 pm
  11. Cyberpuer #

    Dahingehend werde ich wohl bei Hardy bleiben…

    June 8, 2008 at 11:19 pm
  12. cunni #

    Jungs… die maximale Auflösung soll für das INTERN verbaute Display sein. Extern kann man doch was ganz anderes erreichen ;)

    June 8, 2008 at 11:43 pm
  13. interview #

    @Displaygröße

    in dem Ibnterview sagt er dass größere Auflösungen jederzeit möglich sind, nur dass die distribution bis zu diese Maxauflösung ausgelegt ist, also das alles dafür optimiert wurde. Das ist ein Linuxsystem, das geht da immer die auflösung zu ändern, wenn es sich um nen normalen x server handelt.

    June 8, 2008 at 11:48 pm
  14. eeejaodernee #

    hm… also wenn das Display intern verbaut waere, koennte man doch gar nichts drauf sehen

    June 9, 2008 at 12:26 am
  15. iRon #

    Wenn ich das richtig verstanden habe wird im original Interview die 1024×600 als minimum genannt (was auch logisch ist, weil das Gigabyte M912 eine Auflösung von 1280×768 hat). Zitat:

    The minimum screen resolution for UNR is 1024 x 600, and I have not yet seen any devices with higher resolution. The UI certainly works at higher resolutions, but I think we need more feedback to know whether it is practical.

    Auf folgender Entwicklungs Seite stehen übrigens weitere Informationen zum Netbook Remix. So sind es im Prinzip nur ein par Packete die ein normales Ubuntu modifizieren und an die geringe Auflösung und den Atom Prozessor anpassen.
    https://launchpad.net/netbook-remix

    June 9, 2008 at 12:57 am
  16. saigon #

    Mal angenommen die ssd-Leistung waechst noch in der Zukunft. Wuerde es Sinn machen Xp und linux gleichzeitig auf einem 901 zu installieren? ZB.:Die Software fuer internationale Prepaidcards ist ja meistens windowsbasiert…

    June 9, 2008 at 4:15 am
  17. Dan #

    Danke Matthias fürs Fortführen!

    Da mein 900er ja defekt ist, war ich quasi laptoplos im Urlaub, und konnte noch nicht mal bescheid geben :-\

    Danke noch mal! :)

    June 9, 2008 at 10:58 pm
  18. PaterSigmund #

    Kann PingPi2k da nicht zustimmen. Denn GNU/Linux ist lang nicht mehr das Konsolen basierende OS. Es gibt zahlreiche grafische Tools die einen an die Hand nehmen. Also traut euch, außer Viren könnt ihr nix verlieren.

    April 27, 2009 at 3:33 pm
  19. So, jetzt will ich hier mal einiges klarstellen;
    UNR ist ein fuer Netbooks Desktop. Der Metacity Desktopmanager wurde dafuer ausgetauscht. Die Installation ist sehr sehr einfach, alles was man braucht ist ein USB-Stick mit mind. 1GB Speicher. Darauf schreibt man das Bootimage, entweder mit dd oder mit dem grafischen Tool von Ubuntu und bootet das Netbook [oder wie in meinem Fall ein Toshiba A200 Laptop] und testet es einfach einmal aus. Ich habe das hier gerade am Laufen und schreibe diesen Kommentar.
    Jeder, der von den Fortschritten, die Debian und die Ubuntu Community dahinter, Computernutzern offerieren nicht nutzt ist selbst schuld.
    Ich habe mir gestern ein Hercules eCafe 900 bestellt, der Speicherriegel fliegt raus, 2GB rein, Mandriva Linux wird mit UNR ersetzt und ich habe ein nettes Tool um es in der Handtasche meiner Frau zu verstecken ;o)

    June 4, 2009 at 7:16 pm

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    [...] Wer haette denn gedacht, dass auf der Games Convention auch neue Netbooks praesentiert werden? Den Kollegen von PC Games Hardware ist es gelungen erste Fotos des Hercules Ecafe zu schiessen, einem Netbook mit 8 inch Display Geode LX 800 (laeuft mit 500 Mhz) und 20GB Festplatte. Das stark angepasste Linux erscheint mir wie eine Mischung auf Sugar (dem Desktop fuer den OLPC) und Ubuntu Netbook Remix: [...]

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