December 14, 2008 Matze 22Comment

Vielleicht stimmt die obige Aussage nicht ganz, denn mein Power Using beschränkt sich hauptsächlich auf das Schreiben in diesem Blog und die dazugehörigen Tätigkeiten wie beispielsweise Internetsurfen. Ich habe also keine -oder fast keine- Games getestet und ich habe auch nicht gemoddet oder irgendwelche Upgrades durchgeführt. Meine Erfahrungen nach nunmehr rund 3 Monaten wollte ich aber dennoch einmal notieren und verbreiten. Wer wissen möchte, wie es mir erging, möge nach dem Break weiterlesen.

mini9_config_red

In der ersten Zeit habe ich hauptsächlich und ausgiebig mit dem Dell Inspiron Mini 9 gewerkelt, was ich teilweise sehr, sehr gern gemacht habe. Ohne externe Maus ist das allerdings eine Quälerei, aber das erging mir auch mit meinem grösseren Laptop, dem Fujitsu-Siemens E7010, schon so. Die Maustatsten am Touchpad des Inspiron Mini 9 sind eh recht labberig und haben einen schlechten Druckpunkt, weswegen ich immer ziemlich kräftig draufgedrückt habe, bzw dann eben auf externe Maus umgeschwenkt bin. Mit der Tastatur kam ich sehr gut klar und habe mich nur selten verschrieben. Die Grösse des Dell Inspiron Mini 9 von 8.9 inch empfand ich als sehr angenehm, eben auch, weil dadurch das Gewicht sehr gering ausfällt. Das glossy Display ist ziemlich scharf und nur, wenn die Sonne sehr stark durch mein Südseitenfenster scheint, gibt es Schwierigkeiten, alles vernünftig zu erkennen. Das Design ist ansonsten sehr kompakt und macht einen relativ stabilen Eindruck.

Dell Insipiron Mini 9

Eine wichtige Sache ist noch in keinem Test erwähnt worden, den ich bisher gelesen habe und das ist eine Sache der Gemütlichkeit: wenn ich abends im Bett noch einen Film schauen will, dann stell ich mir das Netbook in etwas Entfernung auf einen Stuhl und lasse es per Winoff nach einer Stunde automatisch ausschalten. Wer das mal gemacht hat wird sicher bemerkt haben, daß LEDs an der Front schon mal Sch...e sind, weil sie blenden. Der Dell bringt hier einen super Vorteil, weil er einfach kein Geräusch macht, da er ja keine Lüfter und keine HDD hat. In puncto Gemütlichkeit schneidet er also noch am besten ab, weil es nur eine LED an der Front gibt und er eben leiser ist, als alle Konkurrenten.
Das in vielen Tests erwähnte Piepen bei einem Akkustand niedriger 10%, ist aber tatsächlich sehr nervig, weil es auch immer lauter wird. Dreieinhalb Stunden hält der Akku aber in etwa bis zu diesem Piepen durch.

Weiter geht es mit den Erfahrungen zum Samsung NC10

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22 thoughts on “Review eines Netbook Power Users

  1. Gemütlichkeitsfaktor bei einem Netbook… das hat noch niemand getestet 😉

    Ich sehe das mit glossy-Displays übrigens genauso. Glossy ist nicht gleich glossy. Wobei ich eigentlich “matt” bevorzuge, wenn ich mir es aussuchen kann.

  2. Sehr guter Bericht, danke, war interessant zu lesen! Besonders der “persönliche Gemütlichkeitstest” hat mir gefallen.

    Im persönlichen Einsatz fallen so Sachen wie Augenschonung durch weniger LEDs an der Front, oder ein lüfterloses Design, mehr ins Gewicht als irgendwelche theoretischen Benchmarks.

  3. @ Matze

    könntest du bitte erläutern, wieso der NC10 für dich nicht stabil genug ist?
    schränkt das etwa die tägliche Nutzung so stark ein?

  4. Noch eine Anmerkung zu blauen LEDs.
    Diese sind manchmal wirklich sehr Hell, je nach verbautem Typ.
    Ich habe einen SMC-Router im Haus dessen blaue LED Statusanzeigen so Hell sind, das man darunter Lesen könnte. Im dunklen Arbeitszimmer unerträglich, also hatte ich fünf Lagen Krepp-Klebeband drauf geklebt, wodurch der Blendeffekt sich milderte, man aber trotzdem alle Leuchten gut erkennen konnte.
    Mein iMac (aktuelles Modell) hat nur eine einzige LED. Die leuchtet, wenn die Webcam aktiviert wird. Da blinkt gar nichts. Das ist sehr angenehm.

    Auch braucht es keine Superhellen LEDs, wenn zwischen Kopf und Notebook nur knapp ein halber bis ein Meter Abstand besteht.

    Aber das lernen die Produktdesigner auch irgendwann wieder. 🙂

  5. Danke fuer das positive feedback!

    @shiru….der deckel des NC10 und auch die Flaechen neben dem TP druecken sich relativ leicht ein. Beim Bildschirmdeckel hab ich dann immer angst, dass das Display darunter leidet und somit wuerde ich es vorsichtiger behandeln bzw unterwegs moeglichst mit etwas Luft verstauen. Die taegliche Nutzung schraenkt das aber nicht wirklich ein.

  6. Kleine Ergaenzung bzgl Produktdesign: wann schaffen die endlich die bloede Caps Lock ab? Bringt auch mehr Platz auf dem Keyboard…

  7. Danke für den Test. Hat wirklich Spaß gemacht zu lesen und die Kriterien waren allesamt gut gewählt.
    Ich würde mir noch ein Vergleich zu etwas älteren Modellen wie dem 901 wünschen. Gerade in der 901 go Version dürfte der ja auch für viele interessant sein…
    Vieleicht kann man den Test ja noch etwas erweitern 😉

  8. Wieso soll denn die Caps-Lock-Taste abeschafft werden? Die braucht man doch, wenn man jemanden schriftlich ANSCHREIEN will 🙂

  9. Sehr schöner Artikel! Und ja, ich liebe auch die absolute Ruhe meines Dells. Und das F11-Problem ist seit dem letztem Bios-Update auch vorbei. cu, CPM

  10. top geschrieben, solche berichte sind die besten da sie aus dem waren leben bzw. arbeiten mit den geräten stammen und nicht nur aus der liste der spezifikationen. danke matze 😉

  11. Sehr schöner Beitrag, Geräteübergreifend können nicht viele so am eigenen Nutzungsverhalten so nachvollziehen… Ausser man hat auch mehrere NetBooks zur Wahl…
    Der anerkannte Akku-Auswechsler (Fanta-Zulieferer) hat hier mal gezeigt was er noch kann 🙂 Top.

  12. Toller Bericht – hat viel Spass gemacht zu lesen – vielen Dank! Sehr gefallen hat mir auch, dass der NC10 nicht schonwieder als fehlerloses Ultimativnetbook dargestellt wurde 🙂 Freu mich schon auf deine Erfahrungen mit dem “HP Mini 1000” – der gefaellt mir naemlich richtig gut … Schoenen Wochenanfang! Jo

  13. Hey Matze, klasse Bericht! Evtl. wirds ja doch das S10e bei mir 😉

    Nebenbei, es sind nicht Shift und FN, sondern Strg und FN vertauscht, so als kleinen wink mit dem Zaunpfahl 😉

  14. sehr schöner bericht, auch wenn ich nicht verstehen kann, dass das gehäuse des nc10 in deinen augen weniger businesstauglich ist als das des s10e. ich persönlich bin mit meinem weissen sammy mehr als zufrieden und meine kunden findens klasse. 🙂

  15. hey matze, wenn du schreibst das deine kaufentscheidung im moment auf das s10 fallen würde, meinst du dann das deutsche s10 mit der auflösung 1024×576 oder ein mit der normalen auflösung von 1024×600?

  16. Als hauptsächlicher Mac-Nutzer verstehe ich eh nicht, warum andere Notebooks zig LEDs benutzen. Was interessiert den Nutzer denn, ob gerade in diesem Moment zum Beispiel auf die Festplatte zugegriffen wird? Bei den meisten technischen Geräten habe ich mich störende Leuchten abgeklebt. Kann ich nur empfehlen.

    ~~~~~~~~~~

    Sorry, falls ich nochmal in Sachen glossy vs. matt nerven sollte, aber mir und meinen Augen ist dieses Thema extrem wichtig:

    Es gibt Leute, die ein Netbook auch zum Arbeiten und das auch draußen/unterwegs bei sich ändernden und nichtbeeinflussbaren Lichtbedingungen benötigen. Es gibt Leute, die mit dem Spiegelungen absolut nicht zurechtkommen (ich zum Beispiel, ich merke das fast täglich, wenn ich mal vor anderen Rechnern sitze).

    Ich akzeptiere diese Argumente, dass glossy bessere Farben hätte. Mir sind die Farben und die Schwarzheit des Schwarz egal. Was nützt mir, dass ein schwarz schwärzer ist als ein anderes schwarz, wenn ich es doch gar nicht vor lauter Spiegelei sehen kann? Aber ich akzeptiere, dass es Leute gibt, denen das Spiegeln wohl nicht auffällt und die eben vielleicht gerne in dunklen Räumen Filme in besonders prächtigen Farben sehen wollen.

    Im Sonnenlicht ist ein mattes Display klar im Vorteil. Die Hintergrundbeleuchtung, hoffentlich LEDs, sorgt hier vor allem dafür, dass auf dem Bildschirm was zu sehen ist, dass die Sonnenblendung überstrahlt wird. Bei spiegelnden Bildschirmen ist das draußen nicht mehr so einfach möglich.

    In Innenräumen muss man die Helligkeit hochdrehen, um Spiegelungen zu überstrahlen. Das wird dann aber wieder für viele zu grell, ist unangenehm, gibt Kopfschmerzen.

    Deshalb wünsche ich mir, daß man bei allen Bildschirmen dem Kunden die Auswahl zwischen glossy und matt läßt (so war das bis vor kurzem noch bei Apples MacBook Pro, jetzt leider nicht mehr). Leider gibt es kaum noch Geräte mit mattem Display, die meisten haben glossy (man schaue nur mal in die Ausstellungsstücke der Elektronikmärkte, bei Online-Händlern oder allgemein die hier in Deutschland verfügbaren Netbooks), und deshalb wird es ziemlich schwierig, ein vernünftiges Gerät mit mattem Display zu finden. Wenn es dann noch um andere Dinge geht, wie zum Beispiel ein Netbook ohne Zwangswindows, bleibt manchmal gar keine Auswahl mehr übrig.

    Das ist extrem nervend. Es wird wirklich Zeit, dass die Hersteller wieder mehr matte Displays (gerne als Option glossy ODER matt, wie früher bei Apple) anbieten.

  17. Ob Ctrl und Fn vertauscht sind oder nicht ist Ansichtssache, denn das ist 1. bei jedem ThinkPad – dem brutal viel grösseren Bruder vom S10 – seit jeher so, deshalb ist 2. jeder die-hard ThinkPad-User hardcore dankbar an Lenovo, dass die das sogar beim Netbook durchgezogen haben 😉 denn ich komm 3. mit “normalen” Notebooks gar nicht mehr zurecht, Copy-Paste geht irgendwie nicht mehr, seit ich ein ThinkPad hab :p
    Aber wer sich noch nie ein ThinkPad geleistet hat, findets bestimmt irritierend, zugegeben.

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