Raon Everun Note – Weitere Tests und Eindruecke


Das Everun Note von Raon Digital kommt ja bekanntlich mit der AMD Dual Core CPU Turion X2, die mit 1,2GHz getaktet ist und einer ATI RS690E. Eigentlich sollte man sagen, "endlich" mal wieder ein 7 inch Netbook, aber andererseits ist das in Minimalausstattung ab $660 erhältliche System aber auch mal wieder dermassen teuer, daß es in die "bis $500"-Liga so gar nicht mehr hineinpasst. Ein weiterer Clou ist allerdings der Touchscreen, der aber nicht gedreht werden kann.

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Everun_Note

Das Display kann, im Gegensatz zu bisherigen 7 inch Netbooks, 1024x600 Bildpunkte darstellen. Mit nur 1,6 Pfund Gewicht ist das Everun dazu extrem leicht. Bemerkenswert ist noch die Maus, bzw dieses optische Abtast-Dings, mit dem man den Mauscursor auch bewegen kann, wenn man etwas übt. Bei unserem Meet&Greet hatte ich so ein Gerät in der Hand und bin nicht sehr gut mit diesem Mausersatz klar gekommen. Wirklich brauchen sollte man das aber eigentlich nicht, denn man hat ja den Touchscreen.

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Matt Elliott von CNet fragt sich zurecht, ob das denn ein Konzept ist, welches auch wirklich jemand benötigt. Eine sehr starke Hardware in einem Mini-Gerät wird wohl nicht sehr gut zum Tragen kommen. Warum sollte man ein 7 inch Netbook für arbeitsintensive Aufgaben nutzen? Für die angesprochenen $660 bekommt man auch nur die Variante mit einem Single Sempron Prozessor und einer 16GB SSD mit Ubuntu. Raon bietet unterschiedliche Ausstattungen, mit und ohne OS, grosse oder kleine Festplatte, etc an, die bis etwa $1000 teuer werden können.

von laptoping via CNet

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27 Responses to “Raon Everun Note – Weitere Tests und Eindruecke”

  1. scid #

    Naja, an sich nicht das schlechtestes. Ein Dual-Core-Prozessor und Grafik von ATI – das ist fast mehr als mein momentanter Laptop zu bieten hat XD.

    Beim Arbeiten mit meinem Eee habe ich allerdings festgestellt, dass ich Mousepads eigentlich ganz gern mag wenn der Screen klein ist und ich bin nicht sicher ob ich das Infrarot-Dingens als Ersatz gut finde, und nen Touchscreen brauch ich eigentlich auch nicht, es sei denn man könnte richtig darauf zeichnen – was bisher bei noch keinem Netbook der Fall war.

    Was mich außerdem stören würde ist mal die Tastatur – die Anordnung der Pfeiltasten geht ja mal gar nicht… schließlich bringt dieses Netbook die Ausstattung mit mit der man auch zocken kann – mit diesen Pfeiltasten wird das aber schwierig (und ja ich weiß, idR kann man das variabel umstellen, aber trotzdem…).
    Davon aber einmal abgesehen: ein schickes Teil. Mir persönlich zwar schon etwas zu teuer, aber an sich gar nicht mal so schlecht. Zumal das Design auch nicht hässlich ist (auf jeden Fall verglichen mit so manch anderen Design-Sünden die in letzter Zeit so auf den Markt geworfen wurden).

    November 24, 2008 at 11:35 am
  2. Haf #

    Ein interessantes Konzept, aber so ganz zusammen passen die einzelnen Eigenschaften leider dann doch nicht unbedingt. Ausserdem mag ich NVidia lieber als ATI. :)

    Wie lange soll denn der Akku durchhalten? Bei der Größe und der Hardware kann man da wohl nicht mit einem Dauerrenner rechnen, vor allem, wenn man dann mal ein Spiel anwirft…

    November 24, 2008 at 11:59 am
  3. Riddschie #

    Interessant isses schon, geht aber mehr in die Richtung UMPC…

    November 24, 2008 at 12:01 pm
  4. MiB #

    An sich steh ich auf solche Winz-Dinger. Hatte damals schon die Sony-Winzlinge die es nur in Japan gab und vor Kurzem noch einen U810 auf dem ich auch eine ganze Menge Text geschrieben hab. Allerdings macht das Fehlen der Ä,Ü und Ö Tasten, sowie der unmöglichen Anordnung der Zeichen das Ding praktisch zur Qual.
    Dass die Tasten so klein sind, ist wirklich nur Gewöhnungssache und das kleine Display ist auch nur für Leute mit Sehschwäche ein wirkliches Problem. (Das U810 hat eine Auflösung von 1024×600 auf einem 5,6 Zoll Screen und wirkt durch die kleinen Pixel extrem scharf in der Darstellung.)

    November 24, 2008 at 12:01 pm
  5. ich hatte das gerät beim meet und great auch in der hand und kam mit dem mausersatz auch nicht zurecht. aber ansonsten hat das gerät schon spass gemacht. für mobiles surfen und mailen reicht es allemal und für mehr denke ich ist es nicht gemacht. dass ist dann wieder zu klein.

    November 24, 2008 at 12:10 pm
  6. ach ja kleiner nachtrag:

    man kann das gerät gut zwischen die beiden hände nehmen und dann tippen das geht. ist fast so ähnlich wie bei den commis von nokia (9300 etc.)

    November 24, 2008 at 12:11 pm
  7. HvKirchberg #

    Na wenigstens in punkto Hardware mal eine Alternative zum Intel Atom + GM950 Einerlei. Hoffentlich kommt in den Bereich der 10-Zoller da auch mal wieder etwas Bewegung rein.

    November 24, 2008 at 12:20 pm
  8. toni #

    Hier das Review von UMPCPortal: http://www.umpcportal.com/2008/09/everun-note-full-review

    Laufzeit liegt zwischen 2 und 3 Stunden – angesichts des recht winzigen Gehäuses (wo hat da ein Akku Platz? ;) durchaus ok.

    Größerer Akku ist bereits angekündigt:
    http://www.umpcportal.com/2008/09/everun-note-will-get-extended-internal-battery

    Ich persönlich hätte das Design gern größer (also 9 oder 10 Zoll) und dafür mit normalem Atom-Prozessor und günstigerem Preis (unter 400€).

    Dann wäre das eine gute Alternative zum übrigen Netbook-Einheitsbrei.

    November 24, 2008 at 1:34 pm
  9. joh #

    Was ich nicht kapiere: Warum gibt es so wenig Hersteller, die bei derart kleinen Geräten ganz auf die Tastatur verzichten?

    Man kann darauf eh nicht richtig schreiben und ein bißchen tippen kann man auch auf einem Touchscreen mit virtueller Tastatur. Mit zwei Fingern geht das jedenfalls auf meinem iPod touch ziemlich gut und das Ding ist vergleichsweise winzig. Auf einem 9″-Bildschirm stelle ich mir das als brauchbarer vor als dieses Gekrampfe mit einer engen Tastatur, fummeligem Mausersatz und einem Touchscreen an der falschen Stelle…

    November 24, 2008 at 1:46 pm
  10. DuDe #

    touchpads sind eh doof
    am besten sind diese “nippel”
    wie beispielsweise beim lenovo x200s

    November 24, 2008 at 1:52 pm
  11. MiB #

    @joh: Das ist Blödsinn. Ich habe auf dem U810 zwei Kapitel eines Buches geschrieben. – Ohne Probleme (außer natürlich dem schon erwähnten Fehlen der Umlaute.) Und das ist noch kleiner als das hier beschriebene Gerät.

    November 24, 2008 at 1:59 pm
  12. jochen #

    hat es umts? dann ist es gekauft

    November 24, 2008 at 2:08 pm
  13. Mike #

    Wie schon HvKirchberg schreibt:

    Das ganze mit 9″ Display (und dann vielleicht noch ein Bißchen besserer Auflösung, und dann ist es fast perfekt.

    Die Tasten würden in einem 9″ Gehäuse auch besser angeordnet werden können und der Akku hätte besser platz.

    Das wäre quasi das was ein EeePC 901 an Mobilität und Größe bietet, mit der Möglichkeit auch mal einen HD-Film (an einen Fernseher angeschlossen) abzuspielen oder mal ein paar Spiele zu spielen.
    Viele Spiele könnte ich von der Leistung zwar auf meinem EeePC 701 spielen, sie benötigen aber eine Mindestauflösung von 1024×768 Pixeln.

    Den Namen Everun werd ich mir aber merken, die schlagen schon mal eine interessante Richtung ein.

    November 24, 2008 at 2:25 pm
  14. Der Raon Everun Note ist wirklich klasse! Hatte ihm aufm Meet&Greet in der Hand und kann nur sagen: Richtig geil! Die Auflösung ist perfekt und auch an der Bildschirmgröße hat man nicht zu meckern. Man konnte PERFEKT World of Warcraft auf dem Kleinen spielen – hat man ja im Livestream gesehen… Und der Akku: wow! Er ist wirklich RICHTIG klein und bietet trotzdem eine unglaubliche Akkulaufzeit! Wenn er nicht so teuer wär – läg er schon neben mir!

    November 24, 2008 at 2:47 pm
  15. Wenns den mit deutscher Tastatur und in schwarz gäbe wär er sofort gekauft!

    November 24, 2008 at 3:26 pm
  16. kronos #

    Juhu ein überzüchteter Dualcore !!!!
    Juhu endlich kann ich meine Kabeltrommel wieder ausm Keller hohlen !!

    Das Ding ist mMn eine genaue Gegenentwicklung zum Netbook.
    Vllt kann mans als UMPC, MID, SUbnotebook oder was auch immer bezeichen, aber Netbook werd ichs sicher ned nennen.
    Denn es hat mit einem 15,4″ Notebook mehr gemeinsam als mit einem Netbook
    - überzüchteter, deplazierter Dualcore
    - mini Akkulaufzeit
    - über triebene Auflösung ala Subnotebook

    Netbook :
    - lange Akkulauzeit
    - günstig
    - deshalb geringe Performance
    - brauchbare Tastatur, und diese hier ist für mich nicht brauchbar

    Sicher für ein paar Extremisten kein schlechtes Gerät, aber sicher kein Netbook.

    November 24, 2008 at 4:32 pm
  17. das Ding ist doch optimal dafür um es zu Hause an einen großen Monitor mit Maus und Tastatur anzuschließen. Die Power würde auch vollkommen reichen um auch etwas anspruchsvollere Dinge zu machen. Und bei Bedarf nimmt man es einfach mit und ist auch noch Mobil damit!
    Ich verstehe nur eins nicht, wieso setzen die ganzen Hersteller noch auf den alten analogen Monitor Anschluss??

    November 24, 2008 at 5:14 pm
  18. sebastian #

    und wann gibt es den in good old germany zu kaufen? mitte dezember wäre nach meinem geschmack *g*

    November 24, 2008 at 6:03 pm
  19. @kronos. Sicher hast du recht, ein netbook ist das nicht mehr. aber es gibt viele leute, die so wie ich, eher an einem mininotebook interessiert sind, welches das große 15 zoll ganz überflüssig machen soll und kann. und da wäre bissle mehr leistung schon gut.

    November 24, 2008 at 6:06 pm
  20. kronos #

    aber sorry so eine Tastatur macht kein 15″ Notebook komplett überflüssig.

    Die ist ja kleiner wie die vom eee 701-901, ich könnt darauf nicht tippen.
    genauso diese übertriebene Auflösung, da muss man dann überall Schriftgröße hochstellen … bringt dann viel

    außerdem was will ich mit einem Minigerät, wenn der Akku so schnell schlapp macht …
    das werd ich wohl nie verstehen.

    ist auf jedenfall mal was ganz anderes ;)

    November 24, 2008 at 6:34 pm
  21. Matthias #

    Uhhha, nix für meine Wurstfinger. Dann lieber ganz ohne Tastatur.

    November 25, 2008 at 4:08 am
  22. toni #

    @kronos:
    * Du wirst dir auch beim Großteil der bisher verkauften Netbooks (z.B. eben EeePC 701 oder Acer Aspire One) schwer tun mehr als 3h reale Akkulaufzeit rauszubekommen. Und wer mehr braucht nimmt eben einen größeren Akku.
    * Die Auflösung von 1024×600 ist genauso bei Netbooks Standard. Als übertrieben würde ich das nicht bezeichnen – man kann froh sein wenn man damit auf den üblichen Webseiten surfen kann.

    Ich würde aber auch sagen dass es genau genommen kein “Netbook” ist – dafür ist es zu teuer. Wird auch von Everun als UMPC vermarktet, nicht als Netbook.

    November 25, 2008 at 7:19 am
  23. kronos #

    “übertriebene Auflösung” im Verhältnis zur TFT Größe.
    Die Selbe Auflösung auf so einem Minitft ?
    da kann man doch nix mehr lesen.

    Akkulaufzeit :
    Jap deshalb finde ich auch all diese Netbooks relativ Schwachsinnig.
    Denn für mich ist das wichitgste am Netbook nun mal die Akkulaufzeit, und wenn de unter 4h mit Wlan, 5-6 H ohne Wlan ist, dann schau ich mir das gerät gar nicht erst an.
    Deshalb hab ich auch im Juli meinen 1000H aus GB importiert, und nicht dem Akoya, oder Aspire One gekauft.

    Ich weiß das meine Vorderung sehr radikal ist, aber jeder Akku der unter 50 Wh hat, hat in einem Netbook nix verlohren.
    (ok, mein eee hat auch nur 49 :D :D )
    Zumindest solange nicht bis es eine Hardwareplattform gibt, die die bessere Leistung bei gleicher Ausdauer mit kleinerem Akku schafft.
    Und auch dann wäre ich nicht dafür dass der Akku kleiner wird, sondern die Laufzeit länger.

    November 25, 2008 at 1:12 pm
  24. Mike #

    Es gibt mittlerweile schätzungsweise eine Milliarde Netbooks mit nahezu identischer Hardware.

    Wenn man neue Käuferschichten erreichen will, muß man sich von dem vorhandenen weg entwickeln.

    Ein Dualcore mit guter Energiesparfunktion sowie einem guten Chipsatz kann zusammen genauso wenig/viel Energie verbrauchen wie die bekannte Atom Plattform, mit der Option bei Netzbetrieb auf Wunsch viel mehr Leistung zu erbringen.

    Offensichtlich ist das für dich nicht von Interesse, aber deshalb noch lange nicht “schwachsinnig”.
    Deine Argumentation erinnert mich ein Bißchen an die derjenigen, die damals Netbooks als Schwachsinn bezeichneten, weil es für den Preis auch 15 Zöller gab.

    Netbooks/UMPCs mit mehr Leistung werden kommen, da bin ich mir sicher.
    Bis dahin macht es mein EeePC 701 noch, aber dann wird gewechselt.

    November 25, 2008 at 11:40 pm
  25. emu #

    wieso gibt es (bis auf gigabyte) eigentlich kenen standart netbook (atom usw.) mit touch? wie lahm sind die entwickler? warum gibt es keine billigeren convertibles? warum gibt es keine 9″ mit besserer auflösung (das gleiche gilt auch für 10″)? fragen über fragen…..

    November 27, 2008 at 12:29 am
  26. silent-pc #

    @emu stimme dir voll zu!
    die Gigabyte Geräte sind echt toll.
    Standardmäßig mit Touchscreen und auch höherer Auflösung. Der Preis ist auch noch ok. Als Convertible bräuchte ich das teil nicht mal unbedingt. Was mich am Gigabyte stört ist das es ein extrem spiegelndes Display hat.

    Auch UMTS DVB-T und GPS währen mir wichtiger als schnellere CPU oder Grafikkarte.

    Denn wo setzt man denn Netbooks ein?

    Unterwegs? Da will ich im Hotel mit GPS die Lage Checken wo ich was unternehmen kann! Mit GPS und Navisoftware! Natürlich mit UMTS Onlineunterstützung z.b. Google Earth und Co!

    November 30, 2008 at 3:16 pm
  27. lakis #

    Schon was von der Rückruf-Aktion gehört?

    December 10, 2008 at 11:10 am

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