Eine Firma aus Britisch Columbia, namens "Ink Media", hat ein auf Linux basierendes Notebook für unter $300 angekündigt. Heißen soll das gute Stück "Ink MC" und angetrieben wird es mit einem VIA Chip und ähnlich wie beim Eee PC, setzt man bei diesem Modell auf einen Stoß unempfindlichen Flashspeicher. In Sachen Display macht man keine Kompromisse und wartet mit einem 8,6" SVGA Display auf. Ebenfalls zur Ausstattung gehören vier USB Slots, ein Ethernetadapter und WiFi.
Die genaue Taktrate des Subnotebooks, genauer des Prozessors, hat "Ink Media" nicht preisgegeben. Was allerdings schon fest steht, ist die Größe des Flashspeichers von 2GB. Ebenfalls wird das kleine Notebook mit einem 128MB Flashstick und zwei SD Kartenslots ausgeliefert.

Laut Aussagen des Herstellers, unterstützt das SVGA Display eine Auflösung von 800x600, genau so wie eine Auflösung von 1024x768 auf einem externen Monitor. Zudem wird es möglich sein, den "Ink MC" mit sieben verschiedenen Sprachpaketen zu erwerben und mit einer großen Auswahl an vorinstallierter Open-Source Software (siehe Liste).

Das Netbook ist, nach eigenen Angaben, für die emerging Markets und Schwellenlaender gedacht, soll heißen, der Fokus ist zwar auf Studenten und ähnliche Benutzergruppen gelegt, aber längst nicht ausschließlich. Der Entwickler Gerry Morgan, wurde zu diesem kleinen Notebook angeregt, nach dem er in ein Projekt mit dem Namen "School Net India" involviert war. Ebenfalls ein Auslöser für diese Entwicklung, soll die hohe Anfälligkeit der Computer gegenüber Viren gewesen sein, sagt Gerry Morgan. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf, entwickelte man dieses flash-based Design, welches nahezu undurchdringlich sein soll für Viren, weil es auf ein read-only Flash Filesystem setzt, mit sämtlichen Nutzerdateien auf einem USB Key.
Liste der "Ink MC" Spezifikationen laut des Herstellers:
Einige der in der Liste gemachten Angaben, lassen sich konfigurieren. Was die Verfügbarkeit angeht, hat sich der Entwickler noch zu keiner Aussage hinreißen lassen, aber der Preis soll, wie bereits erwähnt, bei unter $300 liegen.
[Quelle]
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Mich spricht das Konzept rein gar nicht an. Design gefällt mir nicht und die Hardware-Ausstattung auch nicht, insbesondere die Speicherlösung. Wenn schon ein “read-only-system”, dann hätten sie min. einen 1GB USB Stick beilegen müssen oder besser 2GB, die kosten doch heutezutage fast nichts mehr. Mein 2GB Stick hat 8€ gekostet…128MB ist Steinzeit-Niveau.
Trotzdem finde ich gut, dass es immer mehr Hersteller von Mini-Subnotebooks werden…Konkurenz belebt das Geschäft und lässt die Preise sinken.