Netbooks im Alltag – Ein Erfahrungsbericht




Abschluss:

Alles in allem ist meines Erachtens das Netbook ab 10“ ein wirklicher Ersatz eines Notebooks geworden, wenn man Abstriche in Sachen Display und Größe (naja, dafür ist ja das Netbook) hinnehmen kann. Ein Laufwerk vermisse ich im Gerät nicht, denn man kann bis jetzt alles in die mitgelieferte Tasche packen. Zur mobilen Benutzung ist das Netbook für mich zu so einer Art ständiger Begleiter geworden, auch wenn ich mich fühle, wie der erste Mann mit Handtasche. Gespannt bin ich auf die nächste Generation von Netbooks, die meines Erachtens flacher werden sollten, bei noch mehr Akku-Leistung. Denn das macht für mich den mobilen Begleiter aus. Ich wünsche mir die Netbook Plattform in der Dicke des „Mac Book Air“ mit einer Akku-Laufzeit von mehr als 10 Stunden und nicht mehr als 1 kg sollte das Ding dann auch nicht wiegen.

© 2oo8 Christian Liepe


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13 Responses to “Netbooks im Alltag – Ein Erfahrungsbericht”

  1. phil #

    Schöne Zusammenfassung. Mich hätte noch interessiert ob man ein Netbook auch in öffentlichen Verkehrsmitteln (ohne kleine Tischchen wie im Zug) halbwegs benutzen kann ohne sich einen krummen Rücken beim Display entziffern zu holen. Und wie kommt eigentlich eine Festplatte mit Erschütterungen im Bus/Taxi klar, ist ein SSD in dem Fall Pflicht?

    December 5, 2008 at 4:33 pm
  2. dualer #

    Cooler test! ;-)

    Endlich mal eine praxisnahe betrachtung ohne kritik, dass dies oder jenes nicht geht. Genau für das was Du beschreibst, ist ein netbook gemacht… nicht mehr aber auch nicht weniger! Eigentlich als Zweit- oder Dritt-rechner gedacht ist es bei Dir sogar der Fünft-rechner! *lol*

    December 5, 2008 at 4:38 pm
  3. netter bericht der sicher zwei 8 gb usb stick verdient hätte und nicht blos einen :-)

    ich denke sehr wohl dass man die qualität einer tastatur messen kann egal ob lange dünne oder kurze dicke finger. der hub und anschlag, der abstand und die anordnung sind aus meiner sicht sehr wohl beurteilbar.

    ein optisches laufwerk halte ich in der geräteklasse für overkill, bringt nur zusatzgewicht und mehr stromverbrauch. ein externes wenn es denn einer braucht geht genauso, gut man könnte welche mit und ohne anbieten aber dann wird es noch unübersichtlicher.

    ich bin auch der meinung dass die geräte ruhig noch dünner werden dürfen, möglich währe das ja, wenn man sich den freiraum in den geräten ansieht, aber ein modder wie jkk würde sich dann die haare raufen. ;-)

    akkuleistung von 10 stunden? ja sicher währe das ne tolle sache nur denke ich nicht dass das in absehbarer zeit (6-8 monaten) kommen wird. obwohl die litium polymer akkus sich ja fast beliebig formen lassen. aber hier kommt dann auch wieder das gewicht zum tragen.

    ich muss sagen auch wenn mein 900er eigentlich schon out ist, bin ich immer noch zufrieden damit, paßt alles in ein kleines scase8 rein und reicht von der leistung für meine bedürfnisse aus.

    man sollte immer bedenken dass wir von netbooks reden und nicht von notebooks oder desktops und deren ersatz. netbooks sind für surfen, mail und text- sowie kalkulationsaufgaben ideal, bischen video und musik im zug und last but not least zum datentransport gedacht und dafür ideal.

    just my 2 cents ;-)

    December 5, 2008 at 4:44 pm
  4. Schöner Artikel!

    December 5, 2008 at 4:49 pm
  5. Sehr guter Artikel!

    Durch das rumgejammer in den Kommentaren von vielen hier, hatte ich schon fast das wesentliche aus den Augen verloren. Danke.

    December 5, 2008 at 4:58 pm
  6. klasse artikel. schön geschrieben und genau auf den punkt gebracht! super, gerne mehr davon ;)

    December 5, 2008 at 5:26 pm
  7. Einfach nur Danke.

    Kein Gejammer und rumgezicke.
    Wer das NeB als Arbeitsmittel nutzt kommt damit klar, wer es als “Play”-Station nutzen will hat viel zu meckern.

    Ich nutze den AAO mit 8GB SSD und bin auch vollauf zufrieden.

    December 5, 2008 at 5:37 pm
  8. Ralf #

    @phil: Erschütterungen auf dem Schoß im Zug oder S-Bahn machen einer Festplatte nichts aus – eher blöd ist, wenn einem alle Leute auf’s Display sehen können.
    Daher liebe ich mein Lenovo S10 – das ist so klein, dass man damit gut arbeiten kann – auch auf dem Schoß.
    Ich blende bei Word dafür alle Toolleisten komplett aus und die Schriftgröße richtig groß – dann braucht niemand eine Brille…

    December 5, 2008 at 5:42 pm
  9. Ich habe “dicke Finger” und kann die Eindrücke bestätigen. Mein “berufliches” DELL Latitude D630C findet nur noch selten den Weg mit auf die Couch… es ist einfach zu schwer……
    Das (weisse) eeepc 1000 H hingegen ist fast jeden Abend dabei, auch wenn ich (privat) in die Verlegenheit komme einen PC mitschleppen zu müssen ist der eee erste Wahl. Seit Jahren haben die Rechner genug Power für die täglichen Dinge …. der Atom- Prozessor reicht auch für (fast) …. alles.

    December 5, 2008 at 8:26 pm
  10. Lucien #

    Genau da hätte ich noch fragen dazu.
    Reicht so ein Netbook aus um ein PIM, Browser und Bildverwaltungsprogramm gleichzeitig laufen zu lassen und noch gut damit arbeiten zu können?
    In meinem fall wären das Konqueror, Kontact und Digikam. In der Windows-Welt also in etwa Firefox, Outlook und vielleicht Picassa.
    Oder ist es damit auch möglich das wenn meine Frau zum Beispiel nach ihren Mails schauen möchte sich zusätzlich einloggt? also 2 User gleichzeitig eingeloggt sind?

    December 6, 2008 at 12:50 am
  11. L3U #

    @ Lucien:

    Ja, man kann mehrere User gleichzeitig einloggen!!

    Ich find der NC10 ist das BESTE Netbook!!

    December 6, 2008 at 10:19 am
  12. fill #

    “Oder ist es damit auch möglich das wenn meine Frau zum Beispiel nach ihren Mails schauen möchte sich zusätzlich einloggt? also 2 User gleichzeitig eingeloggt sind?”

    Das ist ein reines Softwareproblem, hat nichts mit Hardware zu tun.

    December 7, 2008 at 2:33 am
  13. K.Laus #

    Qoute: “Alles in allem ist meines Erachtens das Netbook ab 10“ ein wirklicher Ersatz eines Notebooks geworden, wenn man Abstriche in Sachen Display und Größe (naja, dafür ist ja das Netbook) hinnehmen kann.“.

    Ich trau’s mich kaum zu sagen, aber ich habe mein Samsung NC10 zum Primärrechner umfunktioniert, da ich somit alle Programme und Daten immer dabei hab’.
    Manche behaupten, sich sei verrückt, aber ich habe die Performance vergleichen und mein fettes HP-Notebook war nur beim Video-Rendern deutlich schneller, die Ladezeiten von normalen Anwendungen (Google Chrome, Word2003, Photoshop) ist hingegen absolut identisch.

    Natürlich habe ich mein NC10 für den stationären Einsatz kampfwertgesteigert, Details unter http://goseven.blogspot.com/2008/12/erste-erfahrungen-mit-dem-samsung-nc10.html

    Ich kann deinem Bericht also nur zustimmen, und ich glaube, Netbooks werden noch einen großen Boom erleben.

    December 7, 2008 at 9:04 pm

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