Netbooks im Alltag – Ein Erfahrungsbericht




netbook

Der Netbook:

Ob er nun von Samsung , Acer oder von Asus ist, um mal nur einige zu nennen, ist eigentlich egal, man geht in den nächsten Technikladen
und probiert aus.
Ich habe mich bewusst für den Quasi „Erfinder“ dieser Klasse, dem ASUS (Eee PC 1000h) entschieden. (Eee PC | Easy to Learn, Work and Play) Der Eee 1000h hat mit 10,2 Zoll und entsprechend großer Tastatur genau meinen Geschmack getroffen. Die Scharniere sind merklich fest und wackeln nicht und das oftmals angesprochene Ruckeln des Touchpad's kann ich nicht bestätigen. Da ich unterwegs das eine oder andere im Internet mittels Verbindung über mein normales Handy (Angeschlossen am Rechner) gemacht habe, meine komplette Kommunikation über Mail, Skype und ICQ läuft und mein Handyanbieter sich eine goldene Nase verdiente, habe ich mir gesagt „Es reicht“. Also muss ein mobiler Datenvertrag mit solch einem Stick her.
Damit ich unterwegs mal die eine oder andere Datei von einer CD übernehmen kann, habe ich mir gleich das externe Slimline DVD Laufwerk von der Firma LG dazu gekauft.

Der Alltags – Mini , Das Netbook

(Ein Praxis-Bericht über Netbooks)

Der Alltag mit Eee PC:knotenfinger

Da ist er, gut ausgestattet und recht gut zu bedienen, wenn man mal einige Zeit damit verbracht hat und z. B. Tests wie diesen verfasst. Was ich mir nicht angewöhnen kann ist dieses Touchpad, denn mit der bis zu drei Finger Bedienung des Eee 1000h (Ähnlich witzig wie die des iPhone beim Bilder drehen und vergrößern) komme ich persönlich nicht wirklich zurecht. Die Bildschirmhelligkeit auf Halb, somit auch nicht unbedingt angestrengte Augen nach langem Arbeiten und das Power Management von Asus (Super Hybrid Engine) auf
powermodesAutomatik, kann ich nun ca. 4-5 Stunden meine Dokumente bearbeiten , im Internet surfen und meine EMails bearbeiten. Auch für kleinere grafische Aufgaben mit Corel Draw oder Photoshop reicht das Display aus. Was mir persönlich immer wieder auffällt (auch gerade wieder) ist, dass ich mal solch einen USB Mini Staubsauger brauche, um die Zigarettenasche wieder von und aus der Tastatur zu bekommen. Immer wieder ist hier und da in Berichten davon die Rede, es würde ein optisches Laufwerk fehlen, nun meines habe ich schon eine Woche und schleppe es mit mir herum. Gebraucht habe ich es bis jetzt einmal, um ein Linux parallel zu dem ausgelieferten Windows zu installieren, da ich immer wieder Linux zur täglichen Arbeitsbewältigung brauche, weil einfach einiges damit viel leichter und vor allem billiger ist.
umtsstickMal wieder beim Kunden vor Ort, der Internet-Anschluss natürlich ausgefallen und an der Hotline der typische Spruch: „im Internet finden sie ….“ Blah blah, ich kann es schon nicht mehr hören, packe ich nun meinen Eee auf den Tisch, stecke meinen UMTS Stick dran und sauge das eine oder andere eben aus dem Netz, ohne mir Gedanken zu machen.

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13 Responses to “Netbooks im Alltag – Ein Erfahrungsbericht”

  1. phil #

    Schöne Zusammenfassung. Mich hätte noch interessiert ob man ein Netbook auch in öffentlichen Verkehrsmitteln (ohne kleine Tischchen wie im Zug) halbwegs benutzen kann ohne sich einen krummen Rücken beim Display entziffern zu holen. Und wie kommt eigentlich eine Festplatte mit Erschütterungen im Bus/Taxi klar, ist ein SSD in dem Fall Pflicht?

    December 5, 2008 at 4:33 pm
  2. dualer #

    Cooler test! ;-)

    Endlich mal eine praxisnahe betrachtung ohne kritik, dass dies oder jenes nicht geht. Genau für das was Du beschreibst, ist ein netbook gemacht… nicht mehr aber auch nicht weniger! Eigentlich als Zweit- oder Dritt-rechner gedacht ist es bei Dir sogar der Fünft-rechner! *lol*

    December 5, 2008 at 4:38 pm
  3. netter bericht der sicher zwei 8 gb usb stick verdient hätte und nicht blos einen :-)

    ich denke sehr wohl dass man die qualität einer tastatur messen kann egal ob lange dünne oder kurze dicke finger. der hub und anschlag, der abstand und die anordnung sind aus meiner sicht sehr wohl beurteilbar.

    ein optisches laufwerk halte ich in der geräteklasse für overkill, bringt nur zusatzgewicht und mehr stromverbrauch. ein externes wenn es denn einer braucht geht genauso, gut man könnte welche mit und ohne anbieten aber dann wird es noch unübersichtlicher.

    ich bin auch der meinung dass die geräte ruhig noch dünner werden dürfen, möglich währe das ja, wenn man sich den freiraum in den geräten ansieht, aber ein modder wie jkk würde sich dann die haare raufen. ;-)

    akkuleistung von 10 stunden? ja sicher währe das ne tolle sache nur denke ich nicht dass das in absehbarer zeit (6-8 monaten) kommen wird. obwohl die litium polymer akkus sich ja fast beliebig formen lassen. aber hier kommt dann auch wieder das gewicht zum tragen.

    ich muss sagen auch wenn mein 900er eigentlich schon out ist, bin ich immer noch zufrieden damit, paßt alles in ein kleines scase8 rein und reicht von der leistung für meine bedürfnisse aus.

    man sollte immer bedenken dass wir von netbooks reden und nicht von notebooks oder desktops und deren ersatz. netbooks sind für surfen, mail und text- sowie kalkulationsaufgaben ideal, bischen video und musik im zug und last but not least zum datentransport gedacht und dafür ideal.

    just my 2 cents ;-)

    December 5, 2008 at 4:44 pm
  4. Schöner Artikel!

    December 5, 2008 at 4:49 pm
  5. Sehr guter Artikel!

    Durch das rumgejammer in den Kommentaren von vielen hier, hatte ich schon fast das wesentliche aus den Augen verloren. Danke.

    December 5, 2008 at 4:58 pm
  6. klasse artikel. schön geschrieben und genau auf den punkt gebracht! super, gerne mehr davon ;)

    December 5, 2008 at 5:26 pm
  7. Einfach nur Danke.

    Kein Gejammer und rumgezicke.
    Wer das NeB als Arbeitsmittel nutzt kommt damit klar, wer es als “Play”-Station nutzen will hat viel zu meckern.

    Ich nutze den AAO mit 8GB SSD und bin auch vollauf zufrieden.

    December 5, 2008 at 5:37 pm
  8. Ralf #

    @phil: Erschütterungen auf dem Schoß im Zug oder S-Bahn machen einer Festplatte nichts aus – eher blöd ist, wenn einem alle Leute auf’s Display sehen können.
    Daher liebe ich mein Lenovo S10 – das ist so klein, dass man damit gut arbeiten kann – auch auf dem Schoß.
    Ich blende bei Word dafür alle Toolleisten komplett aus und die Schriftgröße richtig groß – dann braucht niemand eine Brille…

    December 5, 2008 at 5:42 pm
  9. Ich habe “dicke Finger” und kann die Eindrücke bestätigen. Mein “berufliches” DELL Latitude D630C findet nur noch selten den Weg mit auf die Couch… es ist einfach zu schwer……
    Das (weisse) eeepc 1000 H hingegen ist fast jeden Abend dabei, auch wenn ich (privat) in die Verlegenheit komme einen PC mitschleppen zu müssen ist der eee erste Wahl. Seit Jahren haben die Rechner genug Power für die täglichen Dinge …. der Atom- Prozessor reicht auch für (fast) …. alles.

    December 5, 2008 at 8:26 pm
  10. Lucien #

    Genau da hätte ich noch fragen dazu.
    Reicht so ein Netbook aus um ein PIM, Browser und Bildverwaltungsprogramm gleichzeitig laufen zu lassen und noch gut damit arbeiten zu können?
    In meinem fall wären das Konqueror, Kontact und Digikam. In der Windows-Welt also in etwa Firefox, Outlook und vielleicht Picassa.
    Oder ist es damit auch möglich das wenn meine Frau zum Beispiel nach ihren Mails schauen möchte sich zusätzlich einloggt? also 2 User gleichzeitig eingeloggt sind?

    December 6, 2008 at 12:50 am
  11. L3U #

    @ Lucien:

    Ja, man kann mehrere User gleichzeitig einloggen!!

    Ich find der NC10 ist das BESTE Netbook!!

    December 6, 2008 at 10:19 am
  12. fill #

    “Oder ist es damit auch möglich das wenn meine Frau zum Beispiel nach ihren Mails schauen möchte sich zusätzlich einloggt? also 2 User gleichzeitig eingeloggt sind?”

    Das ist ein reines Softwareproblem, hat nichts mit Hardware zu tun.

    December 7, 2008 at 2:33 am
  13. K.Laus #

    Qoute: “Alles in allem ist meines Erachtens das Netbook ab 10“ ein wirklicher Ersatz eines Notebooks geworden, wenn man Abstriche in Sachen Display und Größe (naja, dafür ist ja das Netbook) hinnehmen kann.“.

    Ich trau’s mich kaum zu sagen, aber ich habe mein Samsung NC10 zum Primärrechner umfunktioniert, da ich somit alle Programme und Daten immer dabei hab’.
    Manche behaupten, sich sei verrückt, aber ich habe die Performance vergleichen und mein fettes HP-Notebook war nur beim Video-Rendern deutlich schneller, die Ladezeiten von normalen Anwendungen (Google Chrome, Word2003, Photoshop) ist hingegen absolut identisch.

    Natürlich habe ich mein NC10 für den stationären Einsatz kampfwertgesteigert, Details unter http://goseven.blogspot.com/2008/12/erste-erfahrungen-mit-dem-samsung-nc10.html

    Ich kann deinem Bericht also nur zustimmen, und ich glaube, Netbooks werden noch einen großen Boom erleben.

    December 7, 2008 at 9:04 pm

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