December 5, 2008 Matze 13Comment

Wie der geneigte Forumsteilnehmer eventuell schon weiss, haben wir ein paar kleine Preise ausgelobt, die man sich mit einem kleinen, eigenen Bericht erheischen kann. Leser Christian hat sich als einer der Ersten die Mühe gemacht und einen Erfahrungsbericht mit Netbooks verfasst. Nun kann er sich zwischen einem 8GB USB-Stick oder einem T-Shirt bzw. einer Tasche von Netbooknews.de, die im Handel noch nicht erhältlich sind, entscheiden. Sein kompletter Bericht nach dem Break.

netbooksinarow

Der Alltags – Mini , das Netbook

(Ein Praxis-Bericht über Netbooks)

Vorwort:

Hier und da , wird berichtet , getestet und verglichen. Oftmals vergleichen die Fernsehsendungen und Zeitschriften Äpfel mit Bananen, denn ein Vergleich von 8.9“ und 10,2“ Geräten oder dem Praxisvergleich von unwissenden Reportern zwischen Linux und Windows Netbooks ist meines Erachtens reichlich zwecklos. Darum ist es mir wichtig , dass man darauf hinweisen sollte, dass die Eindrücke der Tastatur und des Touchpad's rein subjektiv (also persönlich gefühlt) sind. Der Mensch ist so unterschiedlich wie kein anderes Lebewesen, Maße des Körpers (z.B. Finger) können stark abweichen und somit ist die Qualität einer Tastatur eine subjektive Angabe.
Das Vergleichen der sogenannten Netbooks (lt. Wikipedia eine Klasse, die spartanisch ausgestattet und für kleine mobile Aufgaben und zum Web-Surfen reicht) ist nicht einmal mehr in Sachen Hardware möglich, da fast alle neuen Netbooks auf die Intel Atom Plattform aufsetzen. Einen Unterschied gibt es nur noch bei den Beigaben wie z. B. der Geschwindigkeit der Netzwerkkarte, dem Vorhandensein eines Karten-Lesegerätes oder dem Bluetooth zur Kommunikation mit z. B. dem Handy oder der kabellosen Maus. Der Intel Atom mit seinen 1,6 GHz ist dabei nicht gerade die schlechteste Wahl und man sollte der Firma Intel dafür mal ein Lob aussprechen, denn diese Plattform ist stromsparend und leistungsfähig zugleich.

IT Alltag:

Ich selbst bin seit den 80'ern mit Rechnern im täglichen Umgang und habe neben 2 Desktops auch noch 2 weitere Notebooks am Laufen. Zu Hause trenne ich den Arbeitsrechner strikt von meiner Spielkiste, denn erstens habe ich keine Lust, durch die Masse der Programme meinen Arbeitsrechner zu belasten oder zum Arbeiten meinen Stromfresser PC (der Game PC) an zuschalten oder laufen zu lassen. Die Notebooks kaufe ich nicht nach Leistung, sondern für Ihre Aufgaben. So ist zum Arbeiten und Präsentieren für unterwegs bisher immer mein Dell D600 ausreichend gewesen. Aber nun gibt es diese schicken kleinen Minirechner, die am Markt so aggressiv positioniert werden.

Das Netbook im Alltag...

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13 thoughts on “Netbooks im Alltag – Ein Erfahrungsbericht

  1. Schöne Zusammenfassung. Mich hätte noch interessiert ob man ein Netbook auch in öffentlichen Verkehrsmitteln (ohne kleine Tischchen wie im Zug) halbwegs benutzen kann ohne sich einen krummen Rücken beim Display entziffern zu holen. Und wie kommt eigentlich eine Festplatte mit Erschütterungen im Bus/Taxi klar, ist ein SSD in dem Fall Pflicht?

  2. Cooler test! 😉

    Endlich mal eine praxisnahe betrachtung ohne kritik, dass dies oder jenes nicht geht. Genau für das was Du beschreibst, ist ein netbook gemacht… nicht mehr aber auch nicht weniger! Eigentlich als Zweit- oder Dritt-rechner gedacht ist es bei Dir sogar der Fünft-rechner! *lol*

  3. netter bericht der sicher zwei 8 gb usb stick verdient hätte und nicht blos einen 🙂

    ich denke sehr wohl dass man die qualität einer tastatur messen kann egal ob lange dünne oder kurze dicke finger. der hub und anschlag, der abstand und die anordnung sind aus meiner sicht sehr wohl beurteilbar.

    ein optisches laufwerk halte ich in der geräteklasse für overkill, bringt nur zusatzgewicht und mehr stromverbrauch. ein externes wenn es denn einer braucht geht genauso, gut man könnte welche mit und ohne anbieten aber dann wird es noch unübersichtlicher.

    ich bin auch der meinung dass die geräte ruhig noch dünner werden dürfen, möglich währe das ja, wenn man sich den freiraum in den geräten ansieht, aber ein modder wie jkk würde sich dann die haare raufen. 😉

    akkuleistung von 10 stunden? ja sicher währe das ne tolle sache nur denke ich nicht dass das in absehbarer zeit (6-8 monaten) kommen wird. obwohl die litium polymer akkus sich ja fast beliebig formen lassen. aber hier kommt dann auch wieder das gewicht zum tragen.

    ich muss sagen auch wenn mein 900er eigentlich schon out ist, bin ich immer noch zufrieden damit, paßt alles in ein kleines scase8 rein und reicht von der leistung für meine bedürfnisse aus.

    man sollte immer bedenken dass wir von netbooks reden und nicht von notebooks oder desktops und deren ersatz. netbooks sind für surfen, mail und text- sowie kalkulationsaufgaben ideal, bischen video und musik im zug und last but not least zum datentransport gedacht und dafür ideal.

    just my 2 cents 😉

  4. Einfach nur Danke.

    Kein Gejammer und rumgezicke.
    Wer das NeB als Arbeitsmittel nutzt kommt damit klar, wer es als “Play”-Station nutzen will hat viel zu meckern.

    Ich nutze den AAO mit 8GB SSD und bin auch vollauf zufrieden.

  5. @phil: Erschütterungen auf dem Schoß im Zug oder S-Bahn machen einer Festplatte nichts aus – eher blöd ist, wenn einem alle Leute auf’s Display sehen können.
    Daher liebe ich mein Lenovo S10 – das ist so klein, dass man damit gut arbeiten kann – auch auf dem Schoß.
    Ich blende bei Word dafür alle Toolleisten komplett aus und die Schriftgröße richtig groß – dann braucht niemand eine Brille…

  6. Ich habe “dicke Finger” und kann die Eindrücke bestätigen. Mein “berufliches” DELL Latitude D630C findet nur noch selten den Weg mit auf die Couch… es ist einfach zu schwer……
    Das (weisse) eeepc 1000 H hingegen ist fast jeden Abend dabei, auch wenn ich (privat) in die Verlegenheit komme einen PC mitschleppen zu müssen ist der eee erste Wahl. Seit Jahren haben die Rechner genug Power für die täglichen Dinge …. der Atom- Prozessor reicht auch für (fast) …. alles.

  7. Genau da hätte ich noch fragen dazu.
    Reicht so ein Netbook aus um ein PIM, Browser und Bildverwaltungsprogramm gleichzeitig laufen zu lassen und noch gut damit arbeiten zu können?
    In meinem fall wären das Konqueror, Kontact und Digikam. In der Windows-Welt also in etwa Firefox, Outlook und vielleicht Picassa.
    Oder ist es damit auch möglich das wenn meine Frau zum Beispiel nach ihren Mails schauen möchte sich zusätzlich einloggt? also 2 User gleichzeitig eingeloggt sind?

  8. “Oder ist es damit auch möglich das wenn meine Frau zum Beispiel nach ihren Mails schauen möchte sich zusätzlich einloggt? also 2 User gleichzeitig eingeloggt sind?”

    Das ist ein reines Softwareproblem, hat nichts mit Hardware zu tun.

  9. Qoute: “Alles in allem ist meines Erachtens das Netbook ab 10“ ein wirklicher Ersatz eines Notebooks geworden, wenn man Abstriche in Sachen Display und Größe (naja, dafür ist ja das Netbook) hinnehmen kann.“.

    Ich trau’s mich kaum zu sagen, aber ich habe mein Samsung NC10 zum Primärrechner umfunktioniert, da ich somit alle Programme und Daten immer dabei hab’.
    Manche behaupten, sich sei verrückt, aber ich habe die Performance vergleichen und mein fettes HP-Notebook war nur beim Video-Rendern deutlich schneller, die Ladezeiten von normalen Anwendungen (Google Chrome, Word2003, Photoshop) ist hingegen absolut identisch.

    Natürlich habe ich mein NC10 für den stationären Einsatz kampfwertgesteigert, Details unter http://goseven.blogspot.com/2008/12/erste-erfahrungen-mit-dem-samsung-nc10.html

    Ich kann deinem Bericht also nur zustimmen, und ich glaube, Netbooks werden noch einen großen Boom erleben.

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