MSI zieht mit all-in-one Nettop nach

Der von MSI auf den Namen "Neton" getaufte Nettop-PC, der nur wenige Tage nach den ASUS Eee Tops vorgestellt wurde, wird in drei Varianten ausgeliefert werden, die sich in ihrer Ausstattung vor allem durch unterschiedliche Displaygrössen auszeichnen. All-in-one bedeutet hier wohl, daß man einen PC mit einem Touchscreen und einem TV-Tuner kombiniert hat. Die Modelle werden in den Grössen 15.6 inch (Modell M16),18.5 inch (Modell M19) und 22 inch (M22) ab Jahresanfang verfügbar sein und zwischen 400 und 800 US-Dollar kosten.

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Sehr viel hat MSI von seinen Plänen wohl noch nicht veröffentlicht, denn die Informationen sind bisher recht dünn. Das grosse Modell M22 soll es mit eingebautem Blu-Ray Laufwerk geben und eventuell eine Dual-Atom CPU verbaut werden. Ob man dann die Wahl hat und die Netons nach Wunsch konfigurieren kann, wurde nicht ganz klar. Der Tabelle von engadget nach würde ich sagen, daß man die Dual Atom Modelle mit Windows Vista erhält und die mit einem Einzel-Atom ausgestatteten mit Windows XP. Das Blu-Ray Laufwerk wird nur für den M22 angegeben, der auch per Fernbedienung bedient werden kann.

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Die Hardware der Netons, die man auch an die Wand hängen kann, sind je nach Modell in den Fuss oder das Gehäuse des Monitors eingebaut. Der Kleinste M16 soll rund $400 kosten, der mittelgrosse M19 wird ab $500 erhältlich sein und das Top-Modell bei $799 liegen. Engadget teilt die Modelle aufsteigend in Home/Office-System, Office-System und Familiensystem ein.

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Kann sein, daß das Alles Geschmackssache ist, aber ich finde, ein 22 inch Bildschirm ist auch zum Draufgucken da und wenn da ewig meine Fingerabdrücke vom Touchen (Tatschen) drauf sind, ist das weniger angenehm. Ich möchte zwar das Prinzip der Touchscreens nicht grundsätzlich in Frage stellen, aber geeigneter ist diese Technik wohl eher für kleine Screens.

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Schön flach.

Leider ist wohl für keins der Modelle ein HDMI-Ausgang geplant, was zumindet bei der Auflösung der kleineren Modelle von 1366x768 ein nettes Feature wäre. Ob die Atom CPU das so ohne Weiteres geschafft hätte, ist wohl fraglich. Andere Hersteller verbauen aber zumindest in ihren Top-Modellen auch mal eine bessere Grafikkarte, was hier wohl auch helfen würde.

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Von engadget und MSI-Wind.de

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13 Responses to “MSI zieht mit all-in-one Nettop nach”

  1. This Is Noise #

    Echt schickes Teil !!
    naja denke kaum das Blue Ray sinn macht bei einer Atom plattform..

    November 21, 2008 at 9:23 pm
  2. Knowhow #

    nice nice…aber mir persänlich noch zu teuer

    November 21, 2008 at 9:34 pm
  3. Riddschie #

    Nö, dann lieber auf die grossen Nettops von Asus warten, die heute “announced” wurden (siehe ebenfalls engadget.com).

    Kann halt dauern, ist eben Asus… ;-)

    November 21, 2008 at 9:57 pm
  4. kronos #

    Blue Ray und Dualcore Atom ?

    Ok FullHD Files trau ich nehm Dualcore Atom zu – ja ich weiß dass auch der n270 “hd fähig ist” mit richtigem player, richtigem codec, richtigen format …. das ist für MICH nicht HD fähig.
    Aber den ganzen BlueRay Kopierschutz Scheiß auch noch ?
    Das wird knapp. kann mir kaum vorstellen dass da nicht eine ati 4450 mobile oder was auch immer drin sein wird.

    Erstaunlich, dass die beiden großen Modelle dennoch so flach sind.
    der 15,62 sieht irgendwie lustig aus

    November 21, 2008 at 10:10 pm
  5. Nolte #

    Irgendwie scheint mir langsam es ist so eine Art “PC Revolution” im Anmarsch … fast so als wie damals als an den Autos dir Chromstoßstangen verschwanden.

    November 21, 2008 at 10:26 pm
  6. Abwartender #

    @Nolte

    Die “Chromstoßstangen” des PCs dürften die grossen Gehäuse sein, die Zeiten wo ständig nachgerüstet werden musste um die Standard-Aufgaben ausführen zu können sind eben vorbei.

    November 21, 2008 at 10:57 pm
  7. ATAReee und AMeeeGA #

    Oder wie damals die PC Kisten die Homecomputer verdrängten und keiner mehr ein olles altes Tastaturgehäuse sehen wollte.

    Das war auch so eine Revolution, die den ganzen Markt umwarf.

    Nur das mich diese neuen Rechner sehr an die Homecomputer ala Atari und Amiga erinnern. Preiswerte, kompakte, in sich komplette, auf den Kunden zugeschnittene und kaum Erweiterbare Geräte. Man kauft sie so wie sie sind, benutzt ein paar Jahre so wie sie sind und entsorgt sie schließlich irgendwann so wie sie sind.

    Von Ramerweiterung und Peripherie mal abgesehen (gabs damals beim Amiga auch schon).

    Die PCs sind dagegen modulare auf und Umrüstbare Geräte aus Einzelkomponenten. Man schraubt sie zusammen wie man sie braucht. Jedenfalls haben sich viele ihre Rechner selbst zusammengbaut, Gehäuse, Board, Graka…etc.

    November 21, 2008 at 11:55 pm
  8. Tobias #

    dann lieber ‘nen iMac 20-Zoll mit Studentenrabatt für unter 900 Euro…

    November 22, 2008 at 12:10 am
  9. tomcheck #

    Aber sie gehen langsam designtechnisch in die richtige Richtung.

    November 22, 2008 at 12:27 am
  10. KalvinKlein #

    All in One Rechner gab und gibts ja nicht erst seit gestern, nur hatten die kein Touchscreen darum gehts ja hier in erster Linie und die Geräte zielen mit dem kleinsten auf den EeeTop(549€) und den größten auf den HP Touchsmart (1499€) und das ist gut so…
    so wird die teure Touchscreensache auch mal günstiger und vielleicht auch mal durchdachter als der Origami oder XP-Tablettedition-Käse. Touchscreenbedienung erfordert etwas andere Buttons (größer) und intelligentere OnScreentastaturen z.b.
    Zurück zum Topic: Das Design sieht mir aus wie vom (gefeuerten?) FujitsuSiemens Designer… da finde ich den EeeTop schicker (bis auf den Kleiderhakenständer)….

    November 22, 2008 at 2:12 am
  11. ichdu #

    welche modelle haben diesen kasten unter dem monitor und welche nur den monitor mit integriertem pc? irgendwie blicke ich da nicht durch…..

    November 22, 2008 at 10:00 pm
  12. welche monitorgrössen haben nun diese box inklusive und bei welchen ist der pc schon im display eingebaut… cooles design. preis schon bekannt?

    November 23, 2008 at 3:37 pm
  13. joh #

    Der einzige Grund, für sowas keinen iMac zu kaufen, ist der Preis und selbst dabei muß man dann die vielen, vielen Stunden einrechnen, die einem OS X an Fummelarbeit erspart… und der Wiederverkaufswert natürlich, der bei Macs üblicherweise unanständig hoch ist und den hohen Anschaffungspreis in der Regel mehr als ausgleicht.

    Kurz: Für sowas wäre mir mein Geld zu schade. Klar bietet sich so ein Gerät mit einer Atom-Plattform an, aber bevor ich mich mit sowas rumärgere, kaufe ich doch besser gleich einen Mac, den verkaufe ich nach zwei, drei sorgenfreien Jahren für den halben Neupreis wieder und kaufe mir was Neues. Solche Dinger dagegen kann man nach zwei, drei stressigen Jahren wohl nur noch auf den Sperrmüll werfen oder verschenken.

    November 23, 2008 at 7:40 pm

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