November 30, 2008 Matze 35Comment

Der Vice President der Sales&Marketing Group von Intel, Mr Stu Pann, hat sich bei einer Konferenz in der letzten Woche zu einigen Aussagen bezüglich Netbooks hinreissen lassen, die richtungsweisend für zukünftige Entwicklungen sein könnten (hier als Webcast). Insbesondere ist er wohl der Meinung, an einem 10.2 inch Netbook könne man nicht länger als etwa eine Stunde arbeiten. Pann bezieht sich dabei auf die Bildschirmgrösse, die Intel mit ihren Produkten ja eigentlich gar nicht mitbestimmt.

Dennoch nimmt die Webgemeinde die Aussagen offensichtlich sehr enst, was man den Reaktionen der vielen Tech-Blogs sehen kann. Pann sagt zwar auch, daß die Markteinführung des Intel Atom Prozessors vor erst rund 6 Monaten den allgmeinen Absatz schwer erhöht hat, scheint sich aber dennoch nicht wirklich vorstellen zu können, daß die Kundschaft aus unterschiedlichen Gründen eben diese kleinen Systeme wirklich haben will. Diese Fehleinschätzung ähnelt derjenigen, die sich Intel in der Anfangszeit der Netbookentwicklung geleistet hat, indem sie davon ausgingen, Netbooks würden ausschliesslich in "emerging markets" oder bei Kindern Erfolg haben.

Die benannte Fehleinschätzung gibt der Vice President schon auch zu und er weiss auch, daß man ein Netbook hat, damit man kein Notebook schleppen muss. Er nennt das "grab and go", benennt aber nicht die entscheidenden Unterschiede zu Notebooks. Wie dem auch sei, kann man wohl damit rechnen, daß Intel, aufgrund der Tatsache, daß sie mit entsprechenden Kundenwünschen rechnen, leistungsfähigere Hardware für grössere Displays planen. Sicher ist es nicht ganz verkehrt, daß zum "richtigen" arbeiten grössere Display besser sind, aber man kann ja auch noch einen externen Monitor anschliessen, womit dann für Viele auch ausdauerndes Arbeiten am Netbook möglich wird.

via arstechnicha

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35 thoughts on “Intel VP: Netbooks nur gut für eine Stunde

  1. Hört Hört… keine Ahnung, wer gesagt hat das Netbboks nur bis zu 10 zoll groß sein müssen! Den namen netbook finde ich persönlich unpassen gewählt und die angebeliche Definition von netbooks auch!Hoffentlich kommen bald n-books mit 11,3 oder 12,1 großen Display und vielleicht bisschen mehr Leistung,als ein schultaschenrechner^^

  2. Diese Meinung reiht sich ein in “640 kb will be enough for everybody” und “nobody will need a computer at home” (oder so aehnlich).

    Wenn ich mir die aktuellen Verkaufszahlen ansehe, frage ich mich, was uns der Mann eigenlich sagen will (ausser, dass er die Zeichen der Zeit nicht lesen kann).

    Mein eee pc 701 hat mein Notebook und meinen Desktop fast komplett ersetzt. Ich ueberlege zwar ein Update auf den 901 go, aber nicht, weil mir der 701 nicht ausreicht, sondern weil ich ein Netbook mit laengerer Akkulaufzeit und mobilem Internet habe will.

    Oder vielleicht sehe ich das zu persoenlich, schliesslich arbeite ich nicht auf dem Ding sondern benutze es als etwas zu gross geratenen Organizer, Surfplattform und e-Book.

  3. @rattotai: Netbooks mit >10″ Bildschirm sind nicht mehr portabel genug. Das sind dann nur noch Notebooks mit besonders langer Laufzeit.
    Meiner Ansicht nach sind schon die 10″-Geraete zu gross.

  4. Hört sich an, als ob da jemand um den Absatz seiner Notebooks fürchtet… Man muss sich wirklich fragen, warum nur Volldeppen ins Management kommen (siehe Banken), wahrscheinlich, weil sie ansonsten zu nichts zu gebrauchen sind und selbst da – geistloser Blödsinn.
    Jedes Gerät zu seinem definierten Zweck – Netbooks sollen ja gar kein “Erst-PC” sein, mit der aktuellen Größe erfüllen sie ihren Bestimmungszweck vollauf. Wobei sie teilweise den Desktop PC gut ersetzen können wie ich finde.

  5. @Thomas Mueller
    Stimmt ist halt geschmack sache..

    Ich brauch ein bisschen größeren Display sonst brauch ich eine stärkere brille*g* Ich werden >12 zoll reichen,um mein PC zu ersätzen und ich hoffe eeepc news wird dann davon berichten von 12 zoll n-books

  6. Kein Wunder, dass der Vizepräsident Netbooks schlechtreden möchte! WENIGER IST MEHR – das ist doch die Grundidee der Netbooks. Mit dem Ende des Wettrüsten hat er natürlich Sorgen um sein Geschäft.

    Dabei könnte INTEL mit effizienteren CPUs noch richtig Umsatz machen.

  7. Nunja, Intel verdient an einem Dualcore Prozessor wie er in einem Notebook drin ist sicher mehr als an einem Atom.
    Ich finde, daß mit 10 zoll in punkto Größe das Limit für Netbooks erreicht ist. 12 Zoll Notebooks gibt es ja bereits. Wo wäre denn dann der Unterschied zwischen einem 12 Zoll Netbook und einem 12 Zoll Notebook???
    Etwas mehr Leistung in einem 10 Zoll wäre allerdings echt nicht schlecht. Dann ersetzt es einem tatsächlich das “normale” notebook spielend. Den großen Desktop-PC bräuchte ich dann echt nur noch zum spielen – da kommt halt kein Net- oder Notebook an das ran was ein guter Spiele-PC leisten kann.

  8. Mann muss doch das was er gesagt hat nur richtig deuten. Denn ganz unrecht hat er nicht. Meine Schlussfolgerung sieht aber anders aus. Ich möchte ein Netbook im 10 Zoll Format wo das Display den Deckel bis zum maximal möglichen ausnutz. Diese ungenutzte Fläche ist das Problem. Gleiches gilt für die Tastatur. Samsung hat es bei der NC10 Tastatur gut vorgemacht. Gute Akkulaufzeit und 3G sind natürlich auch pflicht.

  9. Merkwürdige Prognosen sind ja in der IT Branche üblich. Trotzdem sollte man damit sehr vorsicht sein, um sich nicht lächerlich zu machen. Normalerweise stellt man ja erst Jahre später raus, das wer falsch lag, aber in dem Fall ist das ja heute schon offensichtlich.
    Ansonsten sehe ich das wie rattotai.Egal was es ist, vielleicht ist für mich ein 12″ … Gerät mit geringerer Leistung interessant. Ob das jetzt Laptop, Netbook, Lertbook oder Lapbook heisst.

  10. Mit 10 Zoll Format meine ich die jetzigen Gehausegrösse der 10 Zoll Netbooks, die ja alle einen Trauerrand haben. 😉

  11. Zu den genannten Argumenten kommt noch, dass Netbooks den Leuten auch klar machen, dass sie in den meisten Fällen die Leistung moderner Systeme nicht brauchen. Das wäre jedoch fatal für einen Hersteller wie Intel, der die Absatzzahlen und Preise durch immer schnellere Prozessoren hoch hält.
    Der günstige Preis und die Größe machen die Netbooks interessant und viele Leute denken dann “ja, eigentlich reicht das ja auch”. Nur leider macht sich Intel damit selbst die Margen kaputt, obwohl der Absatz steigt.
    Für alte Technologie kann man eben nicht viel verlangen, ist den meisten Leuten aber ausreichend.
    Desktops mit anspruchsvollem Einsatzzweck können die Netbooks nicht ersetzen. Einen größeren bis großen Teil der Notebooks aber durchaus.
    Das ist meine Meinung der der Dinge. =)

  12. Intel hat Angst um seine Margen. Mit dem Atom ist viel schlechter Geld zu verdienen wie mit dicken Core 2 oder Celerons für das untere Ende.

  13. Ist doch klar, was da los ist: Intel hat Angst, dass sich die Leute ein Netbook statt eines teuren Notebooks kaufen. Daher wird das Netbook künstlich schlecht geredet, kann ich aus Sicht Intels auch gut verstehen. Bei einem Notebook verdient Intel an der cpu, dem neueren Chipsatz und dem Intel WLAN-Modul wesentlich mehr als an dem günstigen Atom mit altem 945-Chipsatz. Allerdings ist Intel in der angenehmen Position, dass es beim Atom keine Konkurrenz im Netbook-Bereich gibt. Sollten die Netbooks also tatsächlich ein “Problem” werden (also den Notebookmarkt kannibalisieren) kann Intel einfach bekanntgeben, dass die ATOM-Nachfrage nicht mehr befriedigt werden kann. Folglich steigen die Atom-Preise, die Differenz zu anderen Notebooks wird kleiner, und die Leute kaufen dann wieder mehr “richtige” Notebooks. Alternativ kann Intel die Weiterentwicklung des Atoms auch künstlich verlangsamen, so dass die Leistungsfähigkeit irgendwann nicht mehr ausreichend ist, dann werden auch wieder mehr Centrinos gekauft. Diese Entwicklung sehe ich für den Netbook-Markt als die einzige echte Gefahr, ob Intel offiziell verkündet, dass man mit Netbooks nur eine Stunde arbeiten kann oder nicht, ist dem Kunden wohl eher egal…

  14. @Alex
    realistische Theorien, es sei denn AMD zieht endlich nach… Was ja glaub ich angekündigt war?

  15. Ich glaube der intel Man hat schon Recht!
    Die meisten Netbooks werden in zwei Jahren 12″ haben, garantiert 😉

  16. offtopic… bitte um entschuldigung… weis jemand ab wann http://www.netbooknews.de online geht…. dort soll es ja dann wieder einen tollen überblick über alle notebooks geben, die ja wie mehrmals betont momentan hier auf eeepcnews.de nicht mehr aktualisiert wurde… sascha, wenn du mitliest, wann ist damit zu rechnen? vielen dank….

  17. Wird Zeit das AMD oder Via mit dem Nano in die Puschen kommt bevor das Teil Alteisen ist…Ich kann diese Managersprüche nicht mehr hören, statt froh zu sein den einzigen noch boomenden Markt mit Edelsilizium zu beschicken, der der Branche über die Trockenzeit hilft … Rest des Textes der freiwilligen Selbstkontrolle zum Opfer gefallen ich hätte sonst keine Freigabe unter 18 Jahren bekommen 🙂

  18. @ Roland Laut Sascha (evt. Auf´m Weg nach Paris ? für neue News) und Matze solls Mitte Dezember was werden lassen wir uns überraschen 🙂

  19. @KalvinKlein: das sehe ich auch so !

    Da wundern sich die Manager warum keiner mehr Mercedes, VW, Ford oder Opel kauft. DIE OLLEN SPRITFRESSER WILL JA AUCH KEINER MEHR!
    Genauso bei den Netbooks.

  20. Meine Erfahrungen mit einer unbestritten fürchterlich langsamen VIA-7″-Maschine unter Ubuntu sehen eher so aus:

    – Was man mal schnell oder unterwegs machen muss, geht damit.
    – Zum durchsehen und editieren von Unterlagen sind Leistung und Handhabung ebenfalls völlig ausreichend.
    – In einer Besprechung gleich das Protokoll schreiben – geradezu ideales Gerät dafür.

    Ich stelle mir die Intention des netbook-bashing so vor:
    – Der Intel-Atom war für die sog. MID konzipiert, für die sich jetzt niemand mehr interessiert. Idee war ja, dass überdimensionierte Internet-Handys mit Datenverträgen gekoppelt das ultimative Lifestyleprodukt wären.
    – Die Entwicklungsausgaben für High-End-Notebookprozessoren sind notleidend, weil ganz offensichtlich geworden ist, wie wenig man die eigentlich braucht.

    Der Verantwortliche dürfte einiges zu hören bekommen haben – und redet sich jetzt darauf raus, dass den Käufern an Urteilsvermögen mangelt.
    Schön, dass er uns mal erklärt hat, worauf es wirklich ankommt 🙂

  21. ….Tja intel hat die lage der netbooks wohl falsch eingeschätzt und jetzt angst um die absätzte der wesentlich teureren prozessoren…

  22. Wenn die Netbooks nicht so ein kleines Display hätten, hätte ich mir schon längst so eins gekauft. Aber auf die 12″ Geräte muss ich wohl noch ein wenig warten. Zumal der Rand von einem 10″ Netbook eigentlich so groß ist, dass da sogar ein 12″ Display rein passen würde.

  23. @professor Empfehlung für 12″ Gebrauchte Thinkpad X31 1,6GHz Centrino 1024×768 4:3 Beste Tastatur ,mit >4h (Gebr. Akku 45 statt neu 52mah)Laufzeit Videostream über WLAN Volle Helligkeit mit 1,6Kg. Größe 270x220x32.gleicher Preis wie aktuelles Netbook <349€ Aber wenn es unbedingt neu sein soll warten, warten….

  24. Ist schon lustig, dass immer wieder viele Meinen IHRE Meinung wäre die ausschlaggebende für ALLE.

    Wenn jemand die 10 Zoll zu klein findet um lange damit zu arbeiten – schön. Vielen wird das so gehen.
    Und vielen anderen eben nicht.

    In meinem Umfeld kaufen immer mehr Netbooks, benutzen sie eine Weile und verkaufen dann ganz bewusst ihre Notebooks mit 12-15 Zoll.

    Ich übrigens auch 🙂 Brauch jemand ein IBM Thinkpad X61 Tablett? Oder das gleiche als X41 Tablett? *lol*

  25. @professor Den Dell 12″ er habe ich vergessen, den gibt es gibt es neu..

    @MiB Also ich behalte meinen Thinkpad X32 … Nicht das hier Missverständnisse aufkommen…

  26. Ich frag mich echt was für Marktforscher Intel dabeauftragt hatte …

    Ich kanns nur wiederhohlen Netbooks kommen meinem Erwartungen an ein “Notebook” viel näher als alle Einsteiegr 15,4″ Notebooks und auch die meißten anderen Notebooks, da sie alle owerpowered und “underakkued” (oh man das wird ja immer schlimmer) sind.
    Und ein Notebook dass dann auf 2/3 der Laufzeit eines 1000H kommt, gleich ne dicke Stange Geld kostet.

    Ich kann mir kaum vorstellen dass ich der einzige bin der schon vor den Netbooks sowas wollte :
    1 GHz Singlecore
    12″ mattes Tft oder so
    gescheiter Akku
    500 €

    Tja mal sehen wann es Netbooks mit Atom 2 GHz und gescheitem Chipsatz, oder anderer Hersteller mit vergleichbarer Performance gibt.

    Aber wie schon bei den anderen Manageraussagen : Pfeifft drauf was die sagen …. die brabbeln in der Presse fast ausschließlich Müll

    der Dell 12″ ist wohl alles andere als der Brüller, leider scheint der Poulsbo doch nicht so der Heilsbringer zu sein wie ich dachte, vorallem die Grafiktreiber sind Intel typisch mal wieder unter aller Sau
    Ich plediere für 11″ Displays mit 1280x … in den aktuellen 10″ Gehäusen, und für die anderen dennen die Geräte zu groß sind, 9″er. Alles was kleiner ist macht mMn wenig Sinn und da ist dann ein MID sinnvoller.

    Juhu die gebrauchten Thinkpads kommen wieder, hat ja lange gedauert.
    Ich find den Vergleich immernoch sinnlos, der Preis mag vllt gleich sein, aber allein 5 Jahre alte gebrauchtware mit Neuware zu vergleichen ist irgendwie komisch.
    Naja aber wenn ihr meint …

  27. > Gebrauchte Thinkpad X31

    Aufrüstung auf 2GB und ein neuer Akku kommt nochmal auf 100Euro. Gegebenenfalls kommt noch eine Festplatte dazu. Damit ist das X31 mindestens 100 Euro teurer als ein Netbook. Somit hat man einen alten abgenutzten Leasingrückläufer mit hohem Risiko. Der Zustand des Gebrauchtgerätes ist reine Glücksache. Da kaufe ich dann lieber ein neues Netbook.

  28. Zunächst, damit keine Missverständnisse aufkommen:
    Ich begeisterter Eigentümer eines Acer Aspire One und nutze das Gerät regelmäßig. Nach der Version mit 8GB Flasch bin ich auf die Version 150x mit 160 GB HD umgestiegen.

    Länger als eine halbe Stunde möchte ich mit dem Teil aber wirklich nicht arbeiten. Wobei hier die Betonung auf “arbeiten” liegt: Bildchen anschauen, ein wenig im Internet surfen, das klappt gut; aber die kleine Tastatur und der kleine Bildschirm (nur 8.9 inches) sind schon sehr ermüdend; mit dem Touchpad komme ich ehrlich gesagt überhaupt nicht klar und ich nutze, wo immer es geht, eine Maus.

  29. @gast Der Post bezog sich ja auf @professor wegen eines 12″ da gibts nur gebrauchte oder den Dell 12″er nicht allgemein
    @kakue Das scheint mir auch einer der Gründe zu sein warum immer mehr 10″ statt 8,9″ verkauft werden, gibt aber auch ne Menge Leute die mit 8,9″ klar kommen…
    PS: Länger als eine Stunde sollte man sowieso nicht arbeiten ist ungesund 🙂

  30. ergonomisch sind die 10″ (und kleiner) Geräte eine Katastrophe.
    Man verkrampft, wenn man die Hände so nahe aneinanderhalten muss beim Tippen und den Kopf weit nach unten neigen muss.

    Aber für Zwischendurch ist es noch akzeptabel.

  31. Ich glaube auch, dass wir in Zukunft mehr 12″er sehen werden. Bisher sind in dieser Kategorie hauptsächlich relativ kostspielige (Preis >1500€) Subnotebooks vertreten. Das hat mich persönlich auch vom Kauf eines solchen Geräts abgehalten.
    Meine Bedürfnisse bestehen hauptsächlich darin, für möglichst wenig Geld ein Gerät mit gutem Display, geringem Gewicht (unter 2kg) und langer Laufzeit zu bekommen, eine Maschine zu Surfen und ab und zu als PDF-Reader und Schreibmaschine für die Uni. Rechenleistung ist für mich daher sekundär.
    Beim Vergleich zwischen 10″- und 12″-Modellen sehe ich für mich keine wesentlichen Nachteile für die größere Variante, Abmessungen und Gewicht sind für mich immer noch in Ordnung. Daher denke ich, dass im nächsten Jahr, wenn vermehrt Modelle mit 12″-Bildschirm verfügbar (und billiger als das aktuelle Dell-Modell) sein werden, ein größerer Teil der Kundschaft zu diesen Modellen überwechselt. Ich sehe nicht ein, warum es in Zukunft in der Preisklasse bis 400€ nur 10″-Netbooks und schwere 15,4″-Notebooks geben sollte, sondern erwarte, das die Lücke dazwischen durch verschiedene Modelle gefühlt werden wird, die unterschiedliche Packages von Leistung, Gewicht, Ausdauer und Display anbieten werden.

  32. Was defieniert ein 12″ Netbook?

    Da kann ich doch auch ein günstiges Notebook kaufen. Ab ca. 399€ bekomme ich 15,4″ mit viel besserer Hardware. Kann richtig mit arbeiten oder notfalls spielen.

    Also ich finde ein Netbook sollte nicht mehr als 10,2″ haben, die Dinger sind total ausreichend, hab im Urlaub Netbook lieben gelernt. Hatte WLAN, konnte so per Skype telefonieren, eMAIL abrufen, Aktienportofolio einsehen und Bankgeschäfte erledigen. Dafür sind Netbooks gemacht. Ich wollte unbedingt 10,2″ mittlerweile denke ich sogar ein 8,9″ wäre besser gewesen. Netbook reicht für Ebay oder sonstiges. Was sollte an einem größerem Netbook besser sein. Wollte unbedingt XP, hab dann auch mal Linux getestet. Im Endeffekt keinen unterschied für das was man so braucht. Man wird wohl keine Grafik oder Video anwendungen mit dem Teil erledigen. Was mir gefallen würde wäre ein Airbook 12″ von Apple, hauchdünn ultraleicht und edel, da sehe ich vielleicht einen sinn, wenn man wirklich alles aus dem Teil rauskitzelt und bis zum äussersten Rand geht.

  33. Naja, der Unterschied zu einem 15-Zoll-Gerät für 400 Euro wären ungefähr 2 kg weniger Gewicht, 3-fache Akkulaufzeit und ein Arbeitsgerät das einem nicht den Oberschenkel verbrennt und mit ständig laufendem Lüfter nervt.

    Mich halten derzeit tatsächlich noch 2 Dinge vom Netbookkauf ab. Die geringe und unpraktische Auflösung (mind. 1024*768 oder 1280*800 wären mMn nötig) und das mein aktuelles Lieblingsmodell NC10 von Samsung weder BT noch Draft-n hat.

    Es gibt keinen Grund nicht etwas bessere Displays einzubauen, ausser dass diese etwas teurer sind und dass solche Einschränkungen hilfreich sind dem Benutzer Kompromisse aufzuzwingen, die ihn dann evtl. die teureren Subnotebooks kaufen lassen.

    Mir persönlich würde die Leistung eines Netbooks reichen, der Preis ist das beste Argument dafür und gegen etwas vergleichbar mobiles wie z.B. VAIO TZ.

    Das Argument, dass Intel nicht gut an Atom verdient ist wohl falsch. Die Ausbeute an Prozessoren pro Waver ist 3-mal so hoch wie bei z.B. einem Centrino Prozessor. Daher kann ein Atom ein Drittel kosten bei dem selben Gewinn. Und da eine Marktsäätigung gerade nicht abzusehen ist, geht die Stückzahl-Rechnung auf.

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