November 23, 2008 Sascha 35Comment

nullSelbstverstaendlich funktioniert das auch mit saemtlichen anderen Netbooks, denn wer mobil sein moechte ueber vielleicht mehrere Tage aber keine Steckdose zur Verfuegung hat, der hat wohl ein Problem. Auf Eeeguides.com habe ich einen kleinen Artikel zu einem Eee PC gefunden, der an einem Solarpanel haengt, welches im guenstigsten Falle 5W Strom erzeugt:

Natuerlich reicht diese Leistung nicht aus, um waehrend des Ladevorgangs noch mit dem Eee zu arbeiten aber zumindest macht es euch absolut autark von jeglicher Stromversorgung. Ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann wir das erste Netbook mit Solarzellen im Deckel sehen werden.

Solar Eee PC

Solar Eee PC

Solar Eee PC

Quelle: Eeeguides.com

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35 thoughts on “Eee PC am Solarpanel

  1. Jetzt frage ich mich nur was der Akku dazu sagt, wenn er mit so schwankender Stromversorgung geladen wird… Mal ne Wolke, mal Schatten von jemand der vor dem Pannel steht…
    Gerade bei den LiIo-Akkus schreiben die Hersteller immer, dass man sie nicht andauernd laden soll, weil auch ein halb, oder viertel voller Akku, wenn man ihn lädt, als neuer Ladezyklus zählt. Und die sind bekanntlich beschränkt. Ein teilweises Laden, von der Steckdose nehmen und später weiterladen soll schon als zwei Ladezyklen zählen. Wie ist das dann bei dem Solarpannel? Und über schwankende Spannung/Stromstärke beim Laden schreiben die Hersteller erst gar nichts, weil sie ja davon ausgehen, dass den Job ein sauber arbeitendes Netzteil übernimmt. Fakten dazu (und nicht nur Vermutungen) wären einmal interessant.

  2. falsch, bei lithium-ionen akkus ist es völlig egal ob du deinen akku lädst wenn er noch nich leer ist oder ähnliches.

    deswegen kannst du deinen akku auch drinnen lassen wenn du am netzteil hängst.

  3. Man braucht schon verdammt gute Solarzellen (teuer) und direktes Sonnenlicht (selten), um das auch nur im Ansatz lohnend zu machen… Aber im Prinzip wäre das schon lustig. Genauso wie die integrierte Handkurbel, die beim OLPC mal angedacht war. Bloß das es dort, wo es garantiert keinen Strom gibt, natürlich auch kein Netz gibt und der typische Netbook-Kunde braucht ohne Netz auch keinen Computer…

  4. Es gibt schon seit einiger Zeit Solar-Ladegeräte. Siehe hier: http://www.globetrotter.de/de/shop/search.php?suchfeld=solarladegeraet&GTID=13e5b4abf41d048c4e11280e28b11d8ea34

    Ich hatte auch schon mal mit dem Gedanken gespielt mir eines zu kaufen. Leider gibt es hierzu noch zuwenig Erfahrungsberichte. So etwas ist bestimmt ganz nützlich wenn man auf Reisen ist, und möchte seine Kamera, Handy oder auch das Notebook, fernab jeder Stromversorgung, betreiben. Ich denke mal daß das in ein paar Jahren möglich sein wird ohne daß man ein Fußballfeldgrosses Sonnen-panel mitschleppen muß.

  5. “3-4h in der sonne liegen für eine stunde arbeiten”

    nie im Leben.

    Irgendwo in Äquator mit direkter Einstrahlung vielleicht. Hier brauchst auf jedem Fall 10h für 1h, falls die Sonne an dem überhaupt scheint.

  6. Wie lange braucht denn so ein EeePc-Akku an der Steckdose, um komplett geladen zu werden?

    @der Erlöser: Auf der Originalseite steht folgender Satz: “So turn it off stick it out by your tent for the day and you’ll come back to a full battery.” Das mit den 10 Stunden könnte also hinkommen.

  7. MiB und Vouder ihr seid im Unrecht:

    “Im Gegensatz zu dem, was allgemein gesagt wird, ist die Zahl der Ladezyklen nicht identisch mit der Anzahl der Ladevorgänge des Akkus. Angenommen, der Akku hat noch 50 % seiner Ladung. Man lädt ihn auf 100 % auf und macht das Gleiche noch einmal. Man hat seinen Akku dann also zweimal um 50 % aufgeladen, aber zwei Aufladungen von 50 % entsprechen nur einem Ladezyklus. Im Gegensatz zur überkommenen Auffassung ist es also nicht nötig zu warten, bis der Akku leer ist, um ihn aufzuladen.”

  8. Bislang kenne ich auch nur die Aussage (ich glaube aus der C’T), dass die Zahl der Ladevorgänge begrenzt ist.

    Kann hier jemand man eine seriöse Quelle posten für eine dieser Meinungen?

    Abgesehen davon scheint es mir auch sinnvoller, einen Pufferakku zu verwenden. Dies geht meiner Meinung nach am besten beim eeePC, weil es erstens 12 V Bleiakkus gibt und zweitens fertige Solarladeelektroniken für 12 V. Dann kann man sich auch ein größeres 12 V Solarpanel (z.B. 20 Watt) besorgen (eBay, etc.). Das alles sollte günstiger sein, als diese Speziallösungen mit eingebautem LiIon-Pufferakku, der dann wahrscheinlich noch nicht mal so lange lebt.

  9. na für so manche expedition ist es sicherlich interessant aber die haben andere ladegeräte mit solar und werden wohl eher auf dieselgeneratoren zurückgreifen. ich habe selbst eine solarzelle mit der ich eine lastwagenbatterie lade die in einem schuppen der keinen strom hat dann für licht sorgt und das geht gut, vor allem seit ich dort led statt normalen leuchtmitteln einsetze.

  10. Nicht mal ein handy lässt sich damit vernünftig aufladen, geschweige ein Netbook. Finger weg von sowas, so lange Solarzellen nur 20% des zur Verfügung stehenden Sonnenlichts in Strom wandeln können, ist diese technik absolut ineffizient. Und um ein Handy aufzuladen, benötigt man schon mal mindestens 1×1 Meter Solarzellen Fläche, damit der Akku nach etwa 7 Stunden (bei voller Sonneneinstahlung) etwa zur Hälfte aufgeladen ist.

    Zurzeit arbeitet eine deutsche Firma an einem besonderen Glas, das weit aus mehr Eneregie pro Quatratzentimeter erzeugen soll. Aber da werden sicher auch noch Jahre vergehen, und Glas macht Geräte auch wieder schwerer.

    Der Traum von Solar Panel auf dem Netbook Deckel, wäre ein schöner, funktioniert aber leider nicht.

  11. Hände weg von solchem Spielzeug! Diese Dinger sind konzipiert ungeregelt eine Fahrzeugbatterie zu puffern. Bei deren Kapazität machbar, aber aufgrund der geringen Leistung wirkungslos.
    Bei Li-Ionen Akkus ist jeder Ladevorgang ein Zyklus, egal wie der Ladezustand vorher war. Und diese Zyklen sind endlich.
    Deshalb wird ja auch allgemein empfohlen
    bei längerem Netzbetrieb den Akku zu entfernen. Da die EEE-PC einen 12V Gleichspannungseingang haben ist es ohne weiteres möglich einen externen Akku direkt anzuschließen. Die Hersteller geben allgemein eine Toleranz von +-5 Prozent an. Also kein Problem. Allerdings sollte beachtet werden, wenn dieser Akku mit einer Solaranlage gepuffert wird, liegt die Ladeschlussspannung bei Gel-Batterien bei 14,1 Volt.

  12. Bei IBM-Laptops wird aus diesem Grund (Ein Ladevorgang = Ein Zyklus) erst ab 90% Akkuladung erneut auf 100% geladen. (Ist sogar einstellbar) Eben damit ein am Netzt hängender Laptop nicht andauernd den Akku nachlädt.

    Wie es scheint gibt es hier nun zwei Lager: Die einen stimmen mir zu (wobei ich das “Wissen” nur von Computerzeitungen und Bedienungsanleitungen habe) und die anderen behaupten das Gegenteil.

    Eine vertrauenswürdige Quelle wäre wirklich klasse.

  13. @ Matthias das ist aber auch Quark.
    1m² Solarfläche kann bei 15% Wirkungsgrad und angenommenen 800W/m² (hier im Norden) ca. 120WP leisten. Ein Handyakku hat glaube ich mich zu erinnern 3,7V und ca 700mA (ich habe kein iPhone oder sonstiges Riesenhandy) das sind ca 2,59W. Da müssen schon so einige Wolken vorm Handy sein damit das erst nach 14 Std voll wird.

  14. “falsch, bei lithium-ionen akkus ist es völlig egal ob du deinen akku lädst wenn er noch nich leer ist oder ähnliches.

    deswegen kannst du deinen akku auch drinnen lassen wenn du am netzteil hängst.”

    Völlig falsch! Durch die ständigen Entlade-Ladezyklen altert der Akku. Außerdem haben auch lithium-ionen akkus einen Memoryeffekt, auch wenn dieser weniger ausgeprägt wie bei NC-Akkus ist.

    Wer seinen Akku bei Netzbetrieb drin läßt, macht den Akku kaputt!!!

  15. Die Verwirrung entsteht doch dadurch, daß Eigenschaften alter Bleiakkus auf die neueren LiIOn Akkus übertragen werden. So, wie ich es gelesen habe, halten die LiIOns am längsten, wenn man sie nur bis 90% auflädt und auch nur bis 30% leermacht. Hat einfach was mit den internen Verschleissen und chemischen Abläufen zu tun. Ob das dann allerdings ein Zyklus ist oder ein Vorgang, das weiss ich leider auch nicht. Als Quelle hatte mir Wikipedia ganz gut geholfen.

  16. “Bislang kenne ich auch nur die Aussage (ich glaube aus der C’T), dass die Zahl der Ladevorgänge begrenzt ist.

    Kann hier jemand man eine seriöse Quelle posten für eine dieser Meinungen?”

    Für diese Erkenntnis braucht man nur seinen Menschenverstand einsetzen. Natürlich schaden ständige Lade-Entladezyklen.

  17. @ Matthias
    “Nicht mal ein handy lässt sich damit vernünftig aufladen, geschweige ein Netbook.”

    Nachrechnen wäre besser gewesen 😉 Mein Handyladegerät erzeugt gerade mal 5V, 0.4A , also 2 Watt und braucht deutlich unter 7 Stunden zum Laden. Ein Quadratmeter Solarzellen hat selbst bei 10 % Wirkungsgrad 100 Watt.

  18. Also meine 120 Watt Solarzelle Baujahr 1990! auf meinem Wohmobil Baujahr 1982 reicht an sonnigen Tagen völlig um meine Wohnraumbatterie zu laden und den Ladestand über viele Tage konstant zu halten und dabei einige Verbraucher zu speisen: Abends einige Stunden Licht (Halogen 15 Watt) Wasserpumpe, Handy und Laptop laden… (an 220 Volt inverter), Musik…

  19. Mal sehen was passiert wenn die organichen Solarzellen serienreif sind, die werden zwar nicht über 5 % Wirkungsgrad kommen, aber man könnte dann recht günstig das komplette Gehäuse mit einer Solarzelle “beschichten”

  20. Mal mein Senf zu LiIon Akkus:
    Laptop Fujitsu/Siemens Baujahr 2001.
    Laufzeit Täglich 10 Stunden
    6 Tage die Woche.
    Ca. 8 Jahre.
    Akku immer drin, Laptop immer am Netz.
    Keine Schutzschaltung die bei 90% die Ladung Stoppt.
    Laufzeit eine woche nach Kauf: 2:45
    Laufzeit jetzt 1:10

    Ich bin selbst sehr erstaunt das der Akku so lange durchgehalten hat und mich noch immer erfreut!
    Wie soll das gehen wenn jede Teilladung ein gesamter Lade/Endladezyklus darstellt?
    Die ladeanzeige geht mehrmals am Tag für einige Zeit an.
    Ich denke so ca. drei mal pro Tag.

    3*6*52*8= 7488 Lade/Endladezyklen.
    Das dürfte jenseits der Möglichkeiten des Akkus liegen wenn jede Teilladung wie ein kompletter Lade/Endladezyklus wirkt.

    Gruß
    Mark

  21. Also es ist ja schon belustigend was hier für Halbwahrheiten geschrieben und Unfug geschrieben wird 😀

    JA: ein Akku hat eine begrenzte Anzahl von Ladezyklen, wobei die vom Hersteller angegebene meistens diese Menge ist, nachdem der Akku 15% der Kapazität verloren hat.

    JA: ein Ladezyklus wird aus mehreren Teilladungen zusammen gesetzt z.B. 30% aktueller Ladestand +40% aufladen am morgen + 30% aufladen am Abend= 70% eines Aufladezyklus’, also KEIN GANZER ZYKLUS!

    JA: ein Akku altert. Er altert zum einen von sich aus, also mit der Zeit !auch wenn man ihn nicht benutzt und nur im Schrank lagert altert er und verliert an Leistung! Das Leben eines Li Ion Akku kann verlängert werden, wenn man ihn NICHT komplett entlädt, bei Netzbetrieb rausnimmt und zum längeren Lagern bei ca 30% Ladung Kühl lagert.

    Und nur mal so für die, die es mir und meinen Physikkentnissen nicht glauben wollen habe ich eine Quelle gefunden, die für die meisten Verbraucher genügen sollte.
    http://www.apple.com/de/batteries/

    ansonten noch viel Spaß

    der Maurer

  22. Das Modul ist viel zu schwach. Ich verwende ein faltbares 40-Watt-Solarmodul (lässt sich zu einer Art Aktentasche zusammenfalten) und 2 handelsübliche Starter-Akkus (17 Ah) im Wechsel als Puffer. Kann man super mit arbeiten. (Vorausgesetzt die Sonne scheint.)

  23. EEE 901 mit Autoladeteil und einen Wandler 230>12V (max 1A) brachten über Nacht +7%( ca 8 Stunden)

    Mein Solarpannel 10W werde ich wohl zurück geben.

  24. Mit dem Asus eeePC 701 verwende ich ein Solarmodul 12V -22W (fuer 69Euro in einem Geschaeft in Mailand, Italien, gekauft) und es funktioniert sehr gut. Man braucht nur am Anfag die Energie des Akkus, um den Computer zu schalten, dann wird die Energie vom Panel als AC erkannt, der Computer schaltet den Akkus aus und er arbeitet nur durch die Stroemung des Panels.

  25. soso… hier mal ne ganz andere theorie: die lebensdauer des akkus ist völlig unabhängig von der häufigkeit der ladezyklen, nur von dem alter des akkus bzw. von dem alter der chemischen substanz welche zur ladungstrennung eingesetzt wird. ein akku funktioniert doch lediglich als hohes potential welches sich über den laptop (niedriges potential) enlädt. (spannung enlädt sich, strom fliesst). Je besser (und neuer die chemische substanz im akku desto mehr potential (“ladung”) kann der akku aufnehmen. da die chemische substanz sich aber abbaut (zeitlich abhängiger prozess) verkürzt sich die akkulaufzeit immer mehr (proportional zur, bei 100% ladung anliegenden spannung am akku). so ist es auch zu erklären warum akkus einfach kaputt gehen wenn man sie wochenlang im schrank liegen lässt. das mit den ladezyklen ist lediglich ein mittelwert welchen die hersteller als richtwert “bei normaler nutzung” angeben. analog wäre: dieses auto kann man 100x volltanken bevor es kaputt geht. man stelle sich vor der tank hätte ein loch über welches sich der tank innerhalb von 3 monaten komplett entleert. wenn das auto nun 3 monate in der garage stand konnte man nicht einmal damit fahren. genauso ists beim akku.
    – nur eine theorie….

  26. Um den Akku eines Laptops zu laden empfehle ich ein Solarpanel anzuschaffen welches gleichzeitig als Ladegerät für die Autobatterie einsetzbar ist.
    Gerne dürft Ihr Euch bei mir über eine geeigetes Photovoltaik Panel erkundigen. Die Preise für ein sehr leistungsfähiges Panel fallen monatlich.
    siehe http://www.energiekanzlei.eu

    sonnige Grüße
    Christian Czerny

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