May 29, 2008 Raffael 15Comment

Vor ungefähr einer Woche, haben wir wieder einmal ausführlich über den "Desktop Eee" berichtet. Der endgültige Name dieses Projekts ist tatsächlich "Eee Box". Dieser Name ist durchaus passend, denn die Form und auch die Größe erinnern eher an eine kleine Pralinenschachten oder -Box. Dabei ist aber noch einmal ausdrücklich zu betonen, dass die "Eee Box" keinesfalls ein High End Computer sein soll sondern er dient lediglich als Desktop PC, der für alle Standardanwendungen ausreicht und nicht dazu bestimmt ist, Benchmarkrekorde zu brechen.

Laut den Infos von www.anandtech.com, die ein Testgerät bekommen haben, ist der kleine Desktop PC ausgestattet mit einem 1.6GHz Intel Atom Prozessor, welcher auf einem Intel 945G Chipsatz werkelt. Zu den weiteren Spezifikationen gehören 1GB DDRII-667 Ram (einer von zwei Slots belegt) und eine 160GB Seagate Momentus 5400.4 2.5" SATA Festplatte. Ähnlich wie beim Eee PC, wurde auch hier kein optisches Laufwerk verbaut, da dies aus Platz- und Kostengründen nicht ins Konzept gepasst hätte. Erfreulich zu hören ist, dass die Eee Box mit einer integrierten Gigabit Ethernet Verbindung und einer 802.11n Wireless LAN Verbindung ausgestattet ist. Hinzu kommt noch ein integriertes Bluetoothmodul, welches es dem Besitzer ermöglichen würde, dass lediglich zwei Kabel am Gerät angeschlossen sind: Zum einen der Netzstecker und zum anderen das DVI Monitor Kabel. Alles weiteren, externe Komponenten könnten wahlweise auch über Bluetooth mit dem "Desktop Eee" verbunden werden.

Wann genau und zu welchem Preis das neue Gerät verschifft wird, steht noch nicht fest. Das Einzige, was ASUS bereits jetzt bekannt gegeben hat ist, dass es drei Modelle der Eee Box geben wird. Mehr Details gibt es, wenn die ersten Tests dort abgeschlossen sind, so Anand Lal Shimpi (kein Schreibfehler, der gute Mann ist Inder), dem Urheber der Bilder. Zudem hat er noch einige Eindrücke verfasst, welche ich euch hier einmal kopiere:

  1. My sample shipped with Windows XP, and the Atom processor is surprisingly quick. I haven't tried putting Vista on it yet but so far this thing is more than sufficient for web surfing, email and basic office work. And yes, YouTube/Hulu work just fine on it.
  2. I'm extremely impressed with the size and design of the machine, ASUS did a tremendous job here. It feels fairly well built and comes in a form factor that's quite similar to the Apple TV. Ever since the release of the Mac mini I've yet to see a PC maker really come close to introducing a competitor, but ASUS has finally done it with this thing.
  3. There's no optical drive but the machine is fairly well connected thanks to integrated Gigabit Ethernet, 802.11n and Bluetooth.
  4. The system isn't passively cooled although I suspect it could be. Unfortunately the fan is fairly noisy for the size of the system, at least in this early machine. I've already passed along the feedback to ASUS so we'll see if any changes can be made before the thing ships.
  5. Like most modern ASUS motherboards, the Eee Box can boot into Express Gate (splashtop) which gives you instant access to IM (via Pidgin), Skype, a web browser or a photo browser.
  6. While the Eee Box is fast enough to decode DivX/Xvid, it doesn't have the horsepower to do full 1080p H.264. I've found that low bitrate 720p H.264 is possible but with CPU utilization at around 90%. I would've preferred if ASUS had used the mobile Atom processor as its chipset has full H.264 decode acceleration, although I get the impression that it's not quite ready.
  7. It all comes down to price. At the right price, the Eee Box could be a very good machine to have in rooms around the house. What would you all pay for something like this?

Abgesehen von diesen ersten Bildern und Tests, arbeitet Anand an Performancetests, welche noch mehr über die Eee Box aussagen sollten.

[Quelle]

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15 thoughts on “Eee Box Striptease

  1. sieht interesant aus … DVI port find ich sehr gut … gigabit lan is perfeckt … bin ma auf preise und die ersten benchmarks gespannt … 🙂

  2. Nur mal als Anmerkung an den Autor, da ich diese Phänomen in letzter Zeit häufiger lese: StandarD schreibt sich am Ende mit . Es gibt StandarT mit einem t am Ende nicht.

  3. Ob man denn Deckel mit Scharnieren verbinden könnte und dann einen Bildschirm dran? Dann noch n´Akku und man hätte ein (fast) perfektes Netbook.
    Naja aufjedenfall sehr gut,Asus mit DVI und Gigabit-lan(wenn der dann überhaupt hier in DE erscheint).

  4. Also für mich wär eher der Wind Desktop was. Mit integriertem DVD-Brenner und nem TV-Stick hat man dann fast alle Geräte unterm Fernseher ersetzt und das für einen echt fairen Preis. Natürlich ist das dann nicht das allerbeste in Sachen Qualität aber ich denke für den Normalverbraucher wär das eine echte Alternative zum Standalone DVD Recorder-

  5. @Ell
    Und was soll mir diese Seite nun zeigen? Wie zig tausend Leute es einfach nicht hinbekommen korrekt zu schreiben? Nur weil es von vielen so geschrieben wird, ist es noch immer nicht richtig.

    Am Besten schliesst man sich dann auch der nächsten Unart an und benutzt seit und seid einfach nach belieben…

    Genug OT.

  6. @Ell
    Habe deinen Post zeitlich nicht richtig gesehen und missverstanden. Letzten Kommentar einfach ignorieren.

  7. @ ano:

    “Standard” schreibt man auch im Englischen nicht mit “t”.

    Und zum Thema: Ein Wohnzimmer-PC sollte doch wirklich nicht durch einen unangenehme Geräuschkulisse auffallen… hier wäre eine Passivkühlung erste Wahl gewesen…

  8. Was soll mir der GBit anschluss bringen? dDe CPU ist doch viel zu lahm um da mehr als vielleicht 25 MB/s rauszuholen. ein 100Mbit chip hätte es auch getan, dafür sollte ASUS lieber ordentliche Decoderchips einbauen (ich weiss, Wunschdenken. Das Teil wurde nicht als HTPC-Ersatz geplant 😉 )

  9. endlich hat es mal einer begriffen das DVI selbst zu so einem Low Cost Rechner gehört. Das wurde meiner Meinung bisher bei den Intel Atom Boards überall versäumt.

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