ASUS N10J reviewed von Joanna und Kevin

Gleich zwei ziemlich ausführliche Reviews zu dem neuen ASUS N10J wurden heute veröffentlicht. Zum Einen hat Joanna vom LaptopMag mal wieder zugeschlagen. Der N10J wird ausführlich unter die Lupe genommen, wie man es von ihr gewohnt ist, und hauptsächlich mit anderen ASUS Modellen der Eee Family verglichen. Den Vergleich des N10J mit einem Eee PC 1000 hat auch Kevin von Notebookreview.com gewagt und ebenso wie Joanna diverse Benchmarks gemacht. Eine der deutlichen Verbesserungen im Gegensatz zu bisherigen Netbook-Modellen ist die doppelte Grafikkarte. .

ASUS N10

Wie schon in unserem Artikel zu dem Gamer Eee PC spricht die Quelle hier auch wieder von "discrete graphics". Auf Deutsch heisst das soviel wie "austauschbare oder ersetzbare Grafikkarte". Hierbei ist leider nicht ganz klar, ob man die Umschaltfunktion der beiden eingebauten Grafikkarten meint, oder ob man tatsächlich die NVidia 9300M tauschen können wird.

Das ASUS N10J bringt aber noch ein paar weitere Schmankerl mit, auch wenn man an HDD und Ethernet 10/100 festhält. So bringt der Grafikupgrade einen HDMI-Ausgang mit und und es gibt einen Express Card Slot für Erweiterungen. Der Fingerabdruckscanner zwischen den beiden Maustasten ist eine weitere Neuerung. Das im Übrigen auch per Express Gate zu betreibende Netbook zeigte in Kevins Test aber weiter Schwächen beim Abspielen von HD-Videomaterial, wohingegen Joanna mit den Benchmarks und dem Spiel F.E.A.R. auf 800x600 mit 35fps sehr zufrieden war.

ASUS N10

Die Akkulaufzeit verringert sich von rund viereinhalb auf etwa dreieinhalb Stunden bei eingeschalteter NVidia 9300M. Der Akku hat in 6 Zellen eine Leistung von 53Wh gespeichert, die sich mit den verschiedenen Settings der SuperHybrid Engine in unterschiedlichen Geschwindigkeiten verbraten lassen. ASUS bietet per Tastendruck eine Umschaltung von Akkuschonbetrieb über Normalbetrieb bis High Performance, welche dann natürlich den meisten Strom verbraucht. Um die Grafikkarten umzuschalten muss man allerdings an der Seite einen Schalter umlegen und das Netbook neu starten. Andere Hersteller haben das wohl schon eleganter gelöst.

Ob das ASUS N10J seinen deutlich höheren Preis wert ist, bewerten die Tester etwas unterschiedlich. Die Preisangaben gehen von $649 bis $739, was etwa €500 bis €550 entspricht. Das eine Spur breitere und dickere N10J sieht dennoch sehr schick aus und soll Business Kunden ansprechen. Um grafisch hochwertige Präsentationen abzuspielen, mag das alles ja ok sein, wer aber ernsthaft damit zocken oder HD Inhalte auf dem Beamer wiedergeben will, sollte wohl doch lieber noch eine Prozessorgeneration abwarten.

ASUS N10

Die Tastatur hat einiges Lob bekommen, aber die rechte Shift-Taste ist klein und schlecht platziert.

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18 Responses to “ASUS N10J reviewed von Joanna und Kevin”

  1. kronos #

    ach das sollte das mit “austauschbarer Grafik” in dem anderen Artikel heißen.
    Hat irgendwie absolut nichts mit der realität zu tun ….

    Verstehe auch nicht wie man auf die Idee kommt discrete mit austauschbar zu übersetzen o0
    http://dict.leo.org/?lp=ende&search=discrete+
    discrete graphics ist einfach das Gegenteil zu integrated graphics und hat mit austauschbar mal gar nix zu tun …

    bitte ersetzt dass, weil das stimmt einfach nicht.

    zum N10 :
    naja wers meint, nix für mich, vorallem schade dass diese sperate Grafikkarte scheinbar langsamer ist als nvidias neue 9400m Chipsatz

    November 6, 2008 at 1:32 pm
  2. titanius #

    ich check echt nicht, was so eine grafikkarte in dem ding verloren hat.

    und diese unelegante lösung mit dem neustarten des netbooks…ob das bei den kunden ankommt?

    November 6, 2008 at 1:33 pm
  3. derBüffel #

    Ich finde das teil sehr gelungen , leider schreckt mich der dicke schwarze rand ums display ab hier hätte man locker ein 11″ display mit etwas höherer auflösung einbauen können .

    November 6, 2008 at 1:40 pm
  4. Matze #

    @kronos
    guck mal hier: http://dict.leo.org/forum/viewUnsolvedquery.php?idThread=545595&idForum=2&lp=ende&lang=de

    Zitat: Discrete Graphics Card = Grafikkarte zum einsetzen
    Integrated graphics card (on board)= Integrierte Grafikkarte

    November 6, 2008 at 1:43 pm
  5. Matze #

    Nachtrag:
    WAS ist denn das Gegenteil von integrierter Grafikkarte?

    November 6, 2008 at 1:55 pm
  6. kronos #

    naja wenn ihr meint …. ich finde dennoch das “austauschbare grafikkarte” bedeutet ich mach ne klappe auf un dann sie rausnehmen und eine andere reinstecken, wie bei einem RAM Riegel.
    Und das ist definitiv nicht der Fall.
    1. glaub ich kaum dass die 9300 auf einen MXM Modul verlötet ist
    und 2. finde mal ein Ersatz MXM Modul auf dem Endkundenmarkt …

    mir gefällt von deinem Forenlink “Besser: “Grafikkarte / integrierter Grafikchip”.” eindeutig besser.

    naja egal, ich wer das “austauschbar” dann in Zukunft halt einfach ignorieren …

    November 6, 2008 at 1:56 pm
  7. Naja, das geht ja schon reutlich richtung Subnotebook. Irgendwie scheinen die Geräte alle in der grösse zu wachsen…
    Warum baut nicht mal einer ein Gerät mit 10er Display OHNE Rand, das wäre von der grösse noch OK.
    In mein Aspire One würde sicher auch ein 10er Display passen. Kommt denn kein Hersteller auf die naheliegende Idee?

    November 6, 2008 at 1:58 pm
  8. toni #

    Da würde sogar ein 12″-Display reinpassen. Ich hab mal die Größenangaben verglichen, und zB ein 12″ IBM Thinkpad ist kleiner.

    Hat aber dafür halt auch keinen 3cm-Trauerrand rund ums kleinere 10″-Display, sondern da geht das Display bis zum Rand…

    November 6, 2008 at 1:59 pm
  9. Matze #

    Ja du hast schon ganz recht…nur, wenn es ein augesteckter Chip ist, kriegt JKK das schon hin, wenn er aufgelöstet , wohl nicht mehr ;-)
    Ich gelobe, meine Spekulationen etwas zurückzuschrauben.

    November 6, 2008 at 2:00 pm
  10. Ragnar #

    Kronos hat Recht. Discrete ist einfach das Gegenteil von integrated graphics. Ob man die austauschen kann, ist eine andere Frage. In einem normalen Rechner kann man ganz klar so eine discrete graphics card immer austauschen, aber in einem Laptop ist das nicht immer so leicht. Nur weil es in einem leo forum steht heißt lange nicht, dass es richtig ist. Eine externe Grafikkarte würde ich als Muttersprachler der englischen Sprache würde ich einfach als external graphics card übersetzen. Schaut einfach dieses Video an, um zu sehen, wie die Grafikkarte funktioniert:
    http://www.eeepcnews.de/2008/09/28/video-call-of-duty-4-auf-dem-asus-n10/

    November 6, 2008 at 2:08 pm
  11. toni #

    zu “discrete graphics card”: es bedeutet dass es eine eigenständige grafik_karte_ gibt (“discrete” heisst eigenständig, separat), nicht einfach nur ein grafikchip am motherboard. auf der karte ist dann üblicherweise auch ein eigener grafikspeicher dabei, während die onboard-grafik auf den hauptspeicher zugreift.

    dass das netbook eine eigenständige grafikkarte besitzt heisst aber noch nicht zwangsweise dass diese auch austauschbar ist. der zweck davon ist ja nicht die austauschbarkeit, sondern die höhere leistung.

    November 6, 2008 at 2:11 pm
  12. kronos #

    Das N10 ist ja dir günstiste Variante einer ganzen Serie.

    Normal ist in dem Gehäuse ein 12″ Display drin – drum ist es so groß – und bei allen anderen varianten auch kein Atom, vonderen normale überzüchtete C2Ds.

    WAS ist denn das Gegenteil von integrierter Grafikkarte?
    Ich würde nicht von integrierter Grafikkarte sprechen, da für mich eine grafikkarte mehr ist als nur der Chip, sondern auch vram usw …
    Das alles haben die onboards ja nicht.
    Also würde ich sagen :
    integrierter Grafikchip // obboard Grafikchip, oder einfach onboard Grafik
    im Gegensatz zu
    Grafikkarte.

    aber das ganze ist eben schwierig auszudrücken, denn “eigenständige Graka” – was es wohl am bessten ausdrücken würde – klingt einfach bescheuert im Deutschen.

    Aber gut, dass sie nicht ohne weiteres austauschbar ist, ist geklärt, Rest ist schwer zu benennen.
    Ist ja faste genauso wie “Was ist ein Netbook?”^^

    November 6, 2008 at 2:15 pm
  13. Matze #

    Ich hatte in dem Artikel auch nicht geschrieben, daß es zwangsweise möglichist. So wie du es beschreibst “auf der karte ist dann …” lässt doch aber auf genau das schliessen…muss aber natürlich nicht. Wird wohl Zeit, daß das mal einer aufschraubt…

    November 6, 2008 at 2:15 pm
  14. jtj #

    schick ist es schon, neustart wegen grafikumschaltung geht garnicht, hat mit netbook eigentlich nicht viel zu tun, der rahmen verträgt auch ein 12 zoll display, ich kenne da jemanden der würde das glatt kaufen “businessmensch” halt.

    ja matze hast recht also raus mit dem schraubendreher ;-)

    November 6, 2008 at 2:25 pm
  15. Matze #

    @ragnar
    Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie ungern ich Dir als Muttersprachler widerspreche, aber ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben.;-) klar sind die normalen NVidia 9300 GS im desktop tauschbar, aber Joanna spricht von einer 9300 M, was wohl für mobil steht. Hier sind ein paar Fotos dieser M Varianten und die sehen nach “steckbar” aus. http://techrepublic.com.com/2346-10877_11-204247-4.html
    time will tell

    November 6, 2008 at 2:36 pm
  16. rattotai #

    Das n10 ist doch nicht so schlecht…nur der treuer rand ist bisschen so groß! Aber sonst endlich mal was neues drin!!! Für mich ist das immer noch ein Netbook..nur mit bessere Grafikkarte..

    aber es soll noch ein billiges Gamer eeePCs raus kommen…der wird was für mich *g*

    November 6, 2008 at 6:54 pm
  17. Chrissi #

    Also ich finde dieses Net/Notebook sehr interessant, besonders wegen dem HDMI. Werd auf jeden Mal das Ding mir in echt anschauen.

    November 7, 2008 at 8:44 am
  18. timeless #

    zum thema gamer-netbooks: was wird denn in dieser hinsicht gemunkelt??? dafür würde ich mich dann auch interessieren und noch abwarten bis die neue prozessorgeneration rauskommt (wann?)

    nur was wird der preis für so ein gerät dann wohl sein?

    fragen über fragen…

    November 7, 2008 at 5:19 pm

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