November 16, 2008 Matze 25Comment

Die Tochtergesellschaft von ASUS namens ASRock, hat für einige ihrer Mainboards ein Tool herausgegeben, mit dem es möglich ist die Bootzeiten von Windows XP bzw Vista enorm zu verringern. Auf der dazugehörigen Downloadpage werden für alle Modelle auch BIOS-Updates angeboten, deren Installation die Voraussetzung für das Funktionieren des Instant Boot-Tools ist. Wie ZDnet schreibt, werden die ACPI-Funktionen der sogenannten S3 und S4- Modi beschleunigt. ASRock hat dazu auch ein Video online gestellt, um den Laborbeweis anzutreten.

Ausser, daß man als Einzelbenutzer ohne Passwort angemeldet sein muss, um in den Genuss der ganz schnellen Bootzeit zu kommen, bitet das Tool laut ASRock NUR Vorteile. Auf den beiden folgenden Folien sieht man, wie das prinzipiell funktioniert.

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Ich versteh das so, daß man anstatt "nur" herunterzufahren, auch einen Reboot-state mitspeichert, der schneller wieder geladen werden kann. Dazu wird wie beim Ruhezustand (Hibernate) der aktuelle Arbeitsstand wieder hergestellt. Der ebenfalls implementierte "Normal"-Mode ist mit 20 Sekunden Startzeit immer noch ca doppelt so schnell, wie Windows ohne das Tool. Man begründet das unter anderem damit, daß man "weniger Müll" mitspeichert. ASRock nennt das "accumulated garbage data", geht darauf aber nicht näher ein.

Zum Abschluss noch das Beweisvideo und eine Übersichtstafel, was das Instant Boot alles besser kann, als die normalen S3/S4-Modi. Warum allerdings ASRock solche Leute vor die Kamera lässt, ist mir ein Rätsel.

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25 thoughts on “ASRock bootet Windows in 4 Sekunden

  1. 1.) asrock ist der letzte müll,
    2.) was hat das mit eeepc zu tun?

    ist doch eher was für die desktop rechner… ;-(

  2. hey cool… gibts nicht bei den netbooks auch systeme die eine bios haben welche ein abgespecktes OS beinhalten (skype, surfen, mails)… ist zwar was anderes, aber auch sehr nützlich… ????

    verstehe sowieso nicht, warum es überhautpt noch einen richtigen bootvorgang braucht… wenn ich in den hybernate gehe, brauche ich ja nicht mehr richtig zu booten…. 30 sekunden bis 1 minue für einen bootvorgang ist sowieso inakzeptabel

  3. Nochwas:

    46 vs 4 sek sind nicht “almost 10 times” sondern sogar “more then 11 times” faster!!!

    Rechnen können die auch nicht… das erklärt vielleicht die Zahlen bei den EEE PCs…

  4. @Roland:

    *lol* Schau Dir das Lenovo an 😉 S10e mit SplashTop.

    PS: Dieser Hugo ist wirklich unglaublich cooool…

  5. LOL?!
    Also das ganze Geheimnis steht doch schon da: Anstatt herunterzufahren wird ein Neustart ausgeführt und dann das System in S3/S4 gesetzt – klar bootet der PC dann schneller, weil es ja kein Boot ist…sondern ein WakeUp aus S3/S4…

    Dem Benutzer ist es ja egal ob der PC nach dem Herunterfahren einen Neustart hinlegt, wenn man runterfährt will man den PC ja üblicherweise nicht mehr verwenden (ansonsten müsste man wahrscheinlich “Neustart” wählen).

    ^^also so würde ich mir jetzt mal diese utopischen Angaben erklären, denn wie wir alle wissen kann es nirgends so viel Spielraum geben um den “echten Boot” so zu beschleunigen…noch nicht

  6. Wir halten dann mal fest! 😉

    Instant Boot – Fast Mode = S3
    http://de.wikipedia.org/wiki/Standby-Modus_(PC)

    Instant Boot – Regular Mode = S4
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhezustand

    Wen wolle die ASFreaks eigentlich damit verarschen, oder ist das ein schlecht gemachtes Halloween Video?

    BTW: In China ist gestern ein Sack Reis umgefallen und hat dabei nur 0,5 sec benoetigt. Ist sicherlich bei dem wohl momentan herrschenden Sommerloch (?) auch eine News wert! 😀

  7. Nachtrag: Alle die nur so eine kleine und lahme SSD im Netbook haben sollten diesen Ruhezustand besser nicht nutzen. Denn beim einschalten der Funktion wird eine Datei auf der Festplatte angelegt, die genau so gross ist wie der verwendete Arbeitsspeicher. Daher ist dass nur was fuer Leute die eine HDD in ihrem Netbook haben. 😉

  8. braucht ein netbook im hybernating modus mehr akku als wenn er richtig abgeschaltet ist… stimmt es dass man das echt mit einer ssd nicht verwenden soll? haben andere user erfahrung damit? kann man das auch mit linux machen?

  9. @Roland
    Hibernate ist ‘Aus’, braucht also keinen Strom (Suspend to disk). Suspend to RAM braucht Akku, da da der Rechner nicht ganz aus ist (RAM/MB z.T. ziehen noch Strom).

  10. verschenkte und hinausgeworfene arbeitszeit die in einem total bescheu… video endet.

    standby und hibernation reicht denke ich voll aus.

    expressgate? hmm wers braucht.

    ich bin eher auf die phoenix bios sache gespannt mit integriertem opera browser.

  11. @ Peter2000

    Mit der Stopuhr habe ich dass ganz sicherlich nicht gemessen. Also rein Subjektives Empfunden. Ob das Jetzt 5 oder 8 Sekunden sind ist bei der Zeit IMHO ziemlich egal. Aber viel laenger dauert das bei mir in der Regel nicht.

    Die benoetigte Zeit des reaktivieren vom Ruhezustand haengt aber von vielen Faktoren ab. Es faengt an beim initialisieren des Bios und der Hardware, geht dann weiter zur Schnelligkeit der Festplatte (mit der groesste Faktor) und endet dann bei den Treibern der verwendeten Hardware. Die Hardeware muss naemlich, da ja das OS nicht wirklich gebootet wird, reinitialisiert (gestartet) werden. Wenn da also schrott Hardware und/oder Schrott Treiber verwendet werden, kann das schon mal den Aufwachvorgang aus dem Ruhezustand etwas unnoetig verlaenger. Um so mehr Speicher im Rechner ist, desto hoeher ist die Wahrscheinlichkeit das es ebenfalls laenger dauert. Denn umso mehr RAM, zum Zeitpunkt des herunterfahren in den Ruhezustand, belegt ist, desto mehr muss natuerlich auch beim einschalten wieder zurueck in selbigen geschrieben werden! Das ist auch der Grund warum die Datei hiberfil.sys genau so gross sein muss wie der Arbeitsspeicher (RAM).

    Wer den Ruhezustand z.B. unter Windows noch weiter optimieren moechte kann z.B. mit einem Diskeditor die Datei hiberfil.sys in den ausseren Bereich der Festplatte verschieben (eher was fuer richtige geeks). Denn HDDs erreichen nur dort ihre maximale Transferrate! Dafuer darf die Festplatte aber nicht in mehrer Partitionen unterteilt sein, denn die Datei hiberfil.sys muss auf C: im Root liegen!

    @ All
    Testet es doch einfach mal selbst aus wie lange es bei euch dauert, wenn ihr den Ruhezustand auf euren Netbooks aktiviert/nutzt! Ich warte ja noch das meine Bestellung endlich geliefert wird. Daher kann ich z.Zt. nur von meiner vorhandenen Hardware sprechen und da ist halt noch kein Netbook dabei.

    Dann noch was zu dem Video. Ich finde es schon sehr … sehr … sehr seltsam das in dem vergleich auf dem linken PC, Vista ganz normal gebootet wird!
    Die ASFreaks behaupten doch das ihr S3 und S4 Modus schneller ist als der normale von Windows! Warum war dann der linke PC nicht genauso in Vistas eigenen Standby (S3) gewesen!? Denn der rechte PC war ja im AAAEEE Instant Boot – Fast Mode (S3). Apfel mit Apfel anpreisen, dann aber Apfel mit Birnen vergleichen. Ein Schelm wer boeses dabei denkt! 😛 😉

    Fuer mich ist dieses Instant Boot eine totale Lachnummer, mit der sie meine Oma, wenn sie denn noch leben wuerde (der Herr sei ihr gnaedig), verschaukeln koennen. Das wird IMHO genauso so ein Rohrkrepierer wie das angeblich ach so tolle/schnelle ReadyBoost von Vista!

    @ Roland
    Nein, beim Ruhezustand wird die gleiche Energie umgewandelt (Umgangssprache: Strom verbraucht) wie wenn der PC oder das Net-/Notebook ausgeschaltet ist.
    Seit der Einfuehrung von ACPI verbrauchen PCs/Notebooks auch im ausgeschalteten Zustand Strom. Der Verbrauch liegt aber meistens nur im mW Bereich. Wenn man aber “Wake On Lan”, oder sonst irgendwelche Aufwachfunktionen aktiviert hat, koenne es auch ein paar Watt sein.
    Der einzige unterschied beim Ruhezustand gegenueber dem normalen Herunterfahren ist das der Arbeitsspeicher auf die Festplatte kopiert wird, damit man beim Wiedereinschalten genau dort weitermachen kann wo man aufgehoert hat. Daher kann man auch den Akku ganz rausnehmen, oder beim PC das Netzteil ganz vom Strom trennen. Die Daten liegen ja beim Ruhezustand (S4) auf der Festplatte. Beim Standby (S3) liegen sie im RAM, der Strom benoetigt damit die Daten darin nicht verloeren gehen! Daher schreiben die ASFreaks ja auch bei ihrem S3 “Fast Mode” (Pls. Keep AC Power ON). Siehe Video!

    @ worka
    Du solltest mal davon ausgehen das die Leser mind. mal den ersten Satz von Matzes News gelesen haben! 😛

  12. @ merlin

    Kleiner Tipp!
    Beende einfach alle Pogramme die du nach dem Starten des PCs manuell gestartet hast, bevor du in den Windows eigenen Ruhezustand schaltest! Ein totalen Speed Geek koennte sich dann zusaetzlich noch ein RAM-Defrag Tool installieren, das er zusammen mit dem Befehl fuer den Ruhezustand in einer Batch aufruft! 😉

  13. toll – da wird einem doch was altes in neuem gewand verkauft – oder sehe ich das falsch? das hört sich nach einem einfachen “horm” des windows embedded an. nur dass man sich danach aussuchen kann, ob man das image bootet oder normal hochfährt.

    wer sich für sowas interessiert, sollte sich mal im mp3car forum umschauen. da gibt es softwareseitige umsetzungen. suchfunktion: ewf / horm

    wenn das in ein brett eingebaut wird, ist das natürlich grundsätzlich nicht schlecht. zumal man dann das ganze auf paar hundert mb schnellen slc speichern kann. wäre schon nicht schlecht.

    problem bleibt, dass wenn man software die eigene treiber beim startup braucht (vpn / firewire / div. usb software) ein neues “hybernate” immage erstellen muss.

    sonst aber für netbooks eine feine sache.

  14. also mein 1000h ist ausm Ruhezustand um die 16sekunden unterwegs.

    Mit der Stoppuhr daneben gesessen vom Knopf drücken bis fertig mit Windows laden.

    Das ist auf jeden fall schnell genug für mich und strom wird auch keiner bei gebraucht.

  15. Habs jetzt auch mal aktiviert!
    Mein NC10 braucht ca 9 Sekunden aus dem Ruhezustand. Windows XP mit Antivirus, einer Sidebar and anderen Desktop Gadgets. SAMSUNG ROCKT!!!!!

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