November 13, 2008 Sascha 20Comment

Es ist offiziell: ARM wird Netbook Plattformen mit seinen Cortex-A8 und Cortex-A9 Prozessoren auf den Markt bringen. Aber damit nicht genug, denn ebenfalls wird eine Kooperation mit Cannonical bekanntgegeben und somit koennen wir auch eine (fuer die ARM Netbooks) optimierte Ubuntu Version erwarten

In einem Interview mit Joanna Stern von Laptopmag.com, spricht Kerry McGuire (Chef Software Strategin von ARM) "all day computing" und "advanced video functionality". Auf die Frage, wie sich denn die ARM Architektur gegenueber den Intel Atom positionieren kann, verwies McGuire mit Recht auf die jahrelange Erfahrung von ARM im Smartphone und PDA Bereich. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, wenn wir an den zukuenftigen Hauptabsatzmarkt von Netbooks denken: Mobilfunk-Provider!

Im April soll dann die optimierte Ubuntu Version fuer die kommenden ARM Netbooks fertig sein aber ich bin mir sicher, bis dahin wird noch einiges von ARM zu berichten sein.

Willkommen bei den Netbooks ARM. Der Markt braucht euch also bitte erloest uns vom Atom Einerlei.

Zum kompletten Artikel von Joanna

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20 thoughts on “ARM + Ubuntu = Atom-Spalter?

  1. Das sind doch mal gute News. ARM-CPUs hab ich hier schon seit Jahren unter Linux laufen. Wenn die ihre Leistung etwas anheben können und dabei genauso stromsparend bleiben, dürfte das eine echte Alternative sein.

  2. Ähm, Mark Shuttleworths Unternehmen heißt Canonical, das kommt von kanonisch und nicht von Kanone. 🙂

    So interessant ARM plus Ubuntu für Netbooks auch ist (und soweit ich weiß, steckt ARM auch im hochgelobten iPhone), so rechne ich mir doch nicht ganz so gute Marktchancen aus, weil ja mittlerweile die ganze Welt nach Windows auf Netbooks schreit und man angeblich nach Herstelleraussagen mit Linux-Netbooks nur Probleme (Rückgaben) und deshalb kaum Gewinne hat.

    Ich selbst komme mit Linux gut zurecht und ich denke, für die meisten Leute ist das völlig ausreichend, die “normale” Sachen mit einem Rechner machen wollen. Aber leider haben die meisten Leute wohl nicht die Muße, sich mal ein, zwei Wochen auf Linux einzulassen und daran zu gewöhnen. Es soll alles genau so (bescheuert und unsicher) wie bei Windows sein. Obwohl sie sich ja auch an jede neue Windows- und Office-Version gewöhnen müssen, wo es immer wieder Neuerungen und komplett andere UIs gibt.

  3. Jo, das ist so ähnlich wie die ganzen leute, die mit Vista nicht zurecht kommen, weil der Startbutton jetzt anders ausschaut…

  4. @Ell
    Bei deinem 2. Absatz muss ich dir zustimmen, da denke ich das gleiche, und dann gibt es ja noch XP Home, Vista, und bald kommt Windows 7, ist alles untereinander auch nicht so konsistent.
    Bei deinem ersten sehe ich das aber nicht so pessimistisch. Falls ich mich an ältere Artikel hier im Blog richtig erinnere hat nur ein MSI Vertreter von viel höheren Rückgabezahlen von Linux Geräten gesprochen, ein ASUS Vertreter konnte das fuer seine Marke nicht bestätigen. Fuer die Hersteller wird deshalb am wichtigsten sein, was die Plattform fuer eine Leistung und vor allem wie energiesparend sie diese bringen wird und fuer welchen Preis sie einzukaufen ist, dann werden sie die Plattform auch einkaufen. Ich hoffe, daß sie einen starken Partner fuer die ersten Modelle finden werden (welcher große Player ist denn noch übrig oder hat noch Platz in seinem Produkt Portfolio?).
    Auch sollte Linux auf einem Netbook oder MID fuer grössere Organisationen oder Körperschaften wegen der einfacheren Anpassungsmöglichkeiten viel interessanter sein, da gibt es sicher Marktchancen, nicht nur im Consumerbereich.
    Das grösste Problem fuer Linux auf allen Plattformen ist imho immer noch mangelnde Hardwareunterstützund durch die Hersteller, damit meine ich Drucker, die man nur eingeschraenkt oder gar nicht zum laufen bringt, Handy-Einbindung, Kamera-Software, etc..

    SignorRossi.

  5. tja, ich muss mich meinem vorredner leider anschliessen, wenn auch aus einem anderen Grund.

    Das Geraet wird sicherlich eine phantastische Laufzeit aufweisen koennen, Dinge wie suspend etc. werden einwandfrei funktionieren (bei meinen linux-versuchen gabs immer wieder mal hakler) und alle anwendungen unter ubuntu werden vorhanden sein wie man es gewohnt ist.
    Bloss dass direkt daneben ein eee stehen wird, der gerade mal 100eus mehr kostet (auch wenns hier womoeglich das doppelte sein wird), aber openoffice schneller startet, firefox schneller seiten aufbauen laesst und fenster/menus schneller aufklappt.

    So toll ich den Arm auch finde, glaube ich nicht, dass er fuer “desktop”-anwendungen schnell genug ist.
    Und das Windows-Problem noch obendrauf! 😉

  6. ähm, waren nicht apple und intel hauptanteilseignrer bei arm? und hat apple nicht ihren anteil an intel verkauft? also sollte intel doch eigentlich arm kontrollieren?

  7. sorry für den doppelpost. aber ich würde mir ein arm netbook kaufen. die chips sind und waren (acorn archimedes, wenn ihn noch jemand kennt) echt super. und auch schnell, wenn auch nicht unbedingt unter windows. die xscale prozzesoren stammen auch von arm/intel. die aktuellen risc pc’s in england sind immer noch mit arm prozzesoren am laufen und benutzen immer noch risc os. in der aktuellen version.

  8. “Wenn man vom Teufel spricht”…
    Vor zwei Tagen noch habe ich mit einem Bekannten über Risc OS gesprochen und wie toll doch damals unsere Acorn A3010 waren. Nach 2 h Diskusion meinten wir das es schade ist das Risc OS kaum noch auf dem Markt zu finden ist und das ein Netbook mit Risc OS doch einfach mal toll wäre. Ist das nicht die gelegenheit? Ich bin gespannt von wem der ARM CPU in Lizenz produziert wird und wer das Netbook selbst anbieten wird.
    Schon in der Uni haben wir gelernt -> Risc OS + ARM = schnell und Effizient bei wenig Verbrauch und geringer Taktfrequenz.

    Ich hoffe das es diesmal die Möglichkeit geben wird einen ROM zu implementieren bzw. Mods dafür vorgesehen sind. Darauf warte ich schon sein ´98 ….

  9. ARM ? Seit wann ist das eine alternative zu x86. Mit so nem system ist man auf Linux/BSD beschränkt – wer versucht da nen XP aufzuspielen wird alles andere als glücklich sein.

    Alternative zu Atom muss her, besonders nen gescheiter Chipsatz denn der aktuelle is zum davonlaufen – aba bitte in x86 😉

  10. Ich komme gut mit Linux klar, aber ich bin ein wenig skeptisch, ob es denn auch alle wichtigen Programme für die ARM Architektur geben wird?
    Hat da jemand Ahnung von, ob es irgendwo gewaltige Repositories gibt, wo man auch die exotischeren Programme vllt. herbekommen wird? Ich habe nämlich keine Lust (und nicht die Kentnisse) alles selbst zu kompilieren bevor ich meine Programme verwenden kann…

  11. Ubuntu sollte schon fuer ein ausreichendes repository sorgen, hoffe ich jedenfalls. Wenn man sich an die Ubuntu (und andere Distros) Software-Installation/Aktualisierung gewöhnt hat will man nicht mehr zu Windows zurück.

  12. Nix gegen die Idee von Linux, aber das Gefrickel beim Tux geht einem doch gehörig auf den Sack. Seit 10 Jahren habe ich noch nie ein Linux erlebt, was einfach nur funktioniert! Gestern gerade nach einem langen und aufwendigen ASUS-Update, funkzte plötzlich “Strg+Alt+T” nicht mehr. Nach Neustart war auch die Maus futsch. Beim zweiten Anlauf ging auch was schief, die F9 zum “Wiederherstellen” war nicht mehr funktionfähig. Ich könnte noch vieles Aufzählen. Kein Wunder das “Gates” mit Windooze soviel Erfolg hat.

  13. Ich kenne nur 3 Systeme für ARM CPUs welche für den “normal” User in Frage kommen würden: Windows CE(bzw eher Embeded), VxWorks (wobei eher was für freunde von Basteln) oder RISC OS. Ich bin auch Unix Freund, aber ich denke nicht das Ubuntu ohne massive Veränderung das Optimum aus dem CPU raus presst.
    Wie war das auch noch gleich ein ARM CPU A7 braucht kanpp 300 MilliWatt… bin mal gespannt^^

  14. @ w.tell

    nach dem was du da beschreibst, hätte bill gates mit windows nie erfolg haben können/dürfen. 🙂

  15. achleute ich finde ja linux auch gut – und schön . Ihr führt trotzdem eine typische nerd Diskussion.
    Schon ein Satz wie “Wenn man sich an die Ubuntu (und andere Distros) Software-Installation/Aktualisierung gewöhnt hat..” ist ein typischer nerd Satz. Wer will – und kann – sich denn noch neu gewöhnen?
    Und schon Zattoo läuft m.E. auf Linux nicht mehr.
    Die Erwartung an ein Netbook ist aber schon, dass es so halbwegs funzt wien ein kleiner und billiger Laptop.
    ARM und linux mag ne Chance haben – dann aber in noch kleineren, billigeren und leichteren Kisten.

  16. es muß ja nicht linux sein. von mir aus auch gerne etwas anderes. und nerd diskussionen laufen anders. du nerd 🙂 .
    und ja, auch zattoo läuft gut und flüssig unter linux. vielleicht nicht unter jedem exot, aber unter den hauptdistros schon.

  17. @UKausB
    Sorry, bin aber sicher kein nerd. Und die Software-Installation/Aktualisierung von Ubuntu und Konsorten ist einfach Klasse, braucht ein bißchen Eingewöhnungszeit o.k., aber ich gewöhne mich gerne daran mit ein paar Befehlen ein komplettes Produktivsystem installieren und up-to-date halten zu können. 😛 Klar gibt es da auch das eine oder andere Problem, nichts ist ohne Tücken (arghh, hab grad im Hintergrund die Zattoo Seite offen und die verwendet Flash, was wiederum meinen Prozeesor fast auslastet und den Kühler hochdrehen lässt, Flash ist echt fuer die Tonne, macht alles in Software, ist auf Netbooks sicher der Top-Energiefresser und macht 6-Zellen Batterien erst nötig 😉 ). Mit den kleineren, billigeren und leichteren Kisten geb ich dir recht, das waer glatt die Hauptdomäne der ARM-Linux Kisten.

    SignorRossi.

  18. Für ARM-CPUs gibt es ein riesiges Debian-Repository, zumal auch verdammt viele NAS-Geräte eine ARM-CPU aufweisen, sodass es sicherlich keine Probleme mit halbwegs gängiger, fertig komplilierter Software geben wird.

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