November 14, 2008 Matze 12Comment

Der neue AMD-Prozessor, der für Netbooks und UMPCs gleichermassen gemacht sein soll, wird "Yukon" heißen und im ersten Halbjahr 2009 in ersten Systemen verbaut werden. Dies wurde vor wenigen Minuten in einem financial meeting bekannt gegeben. AMD geht aber noch einen Schritt weiter und stellt seine Planungen bis 2011 vor.

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Im Bereich der Netbooks wird AMD -wie Sascha ja schon mutmaßte- ab 2009 auf den BGA-Prozessor setzen, der mit einem Doppelkern auf 45nM-Basis (und ab 2010 wohl auch auf 32nM-Basis) kommen wird. Ab 2010 rechnet AMD wohl auch mit DDR3-Speicher, denn für diesen Zeitraum hat man die Implementierung eingeplant.

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Bei dem Meeting, das man sich auch per livestream ansehen konnte, sprach auch ATI Manager Bergman ausführlich über die Neuentwicklungen seiner Firma. Laut Bergman will man statt einem leistungsstarken Chip viele kleine einbauen, was mit besserer Skalierbarkeit und mehr Systemoffenheit begründet wurde. Ob das alles auch direkt in die Netbooks passt wurde nicht ganz klar. Zum Thema Akkulaufzeiten kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur sagen, daß ein Verbrauch von unter 25 Watt TDP agekündigt wurde.
Auf dem letzten Bild sieht man, mit wem AMD bereits Kooperationen vereinbart hat. Von welchen dieser Firmen Netbooks mit der neuen Technik kommen, kann man bisher nur spekulieren.

AMD coops

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12 thoughts on “AMD Netbook CPU heisst “Yukon”

  1. dann gibt’s endlich bald mal wieder “richtige” unterschiede bei netbooks… bin mal gespannt was uns d seitens amd und via noch alles beglücken wird 🙂

  2. @Lucky

    ach ja? du weisst aber schon, dass das ein desktop-chipsatz ist und von daher nicht grade wenig strom ziehen wird? und entsprechend termisch eher schlecht ist für netbooks? oder geht es dir nur um die leistung?

  3. @ tunnelblick

    schon klar aber soweit ich informiert bin verbraucht der sogar weniger als der chip der zZ in der Atomplattform verbaut wurde. Und dafür ist der aber mal viel besser.

  4. Pingback: Netbook News
  5. @Sharu

    schau mal wofuer Conesus and Geneva auch gedacht sind…
    Ultraportables und Mini-Notebooks. Diese Box in der Roadmap geht ueber beide Produktgruppen.
    Ich komme leider nicht auf das Bild, da PCGH keine Deeplinks erlaubt, wuerde aber gerne diese Folie sehen, da ich in der Zeit schon im Live Stream bei uns war

  6. @Sascha

    Probier mal den Link:
    http://www.pcgameshardware.de/aid,667068/Bildergalerie/AMD_Die_Notebook-Plattformen_Tigris_Congo_und_Yukon/&article_id=667068&image_id=937094

    Bzw. gleich am ersten Slide: http://www.pcgameshardware.de/aid,667068/Bildergalerie/AMD_Die_Notebook-Plattformen_Tigris_Congo_und_Yukon/&article_id=667068&image_id=937091

    “Congo” (=”Conesus”, 2 CPU Core) ist im Bereich Ultraportable, darunter (überlappend Ultraportable und Mininotebook) ist “Yukon” (=”Huron”, 1 CPU Core).

  7. @Toni

    den Slide habe ich leider nicht mehr gesehen, da ich schon den Live Stream hatte. Danke fuer die Links.
    Dennoch hat AMD ganz klar gesagt, dass der in Mini-Notebooks zum Einsatz kommt. Lassen wir uns ueberaschen, denn offenbar widersprechen sich ja durchaus bereits die eigenen Slides 😉

  8. Zitat:
    AMD-Sprecher John Taylor bezeichnete das dünne und mit einem 13-Zoll-Display ausgestattete Macbook Air als ideale Gehäuseform für einen ultraportablen PC. “Unser Ziel sind dünne Geräte mit einem größeren Bildschirm statt eines 10-, 11- oder 12-Zoll-Displays.” Allerdings wollte er nicht ausschließen, dass Congo und Yukon auch in kleineren Geräten verbaut werden. “Wir wollen denselben Bedienkomfort wie bei einem Desktop-PC. Das findet man nicht unbedingt bei den heute angebotenen Netbooks.”

    Quelle: ZDnet.de

    Damit hätte sich das Thema Netbook an sich erledigt. Andererseits wäre ein “normales” 12 oder 13 Zoll Notebook zu Netbookpreisen ja auch nicht unbedingt schlechter.

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