Lowcost Festplatten fuer Netbooks kommen

by Sascha on December 16, 2008

thumb_7k320_1So schnell dreht sich der Wind (also jetzt nicht der von MSI natuerlich)… Bin ich davon ausgegangen, dass in Netbooks in Zukunft kein Weg an neuen, guenstigen SSDs vorbeigeht, so machen Hersteller wie Seagate, Western Digital und Hitachi mir da einen Strich durch die Rechnung, denn im naechsten Jahr werden neue, extrem guenstige HDDs speziell fuer Netbooks hergestellt. Wie die Digitimes berichtet, sollen diese Modelle ca. 50% guenstiger sein und in der 2. Jahreshaelfte 2009 auf den Markt kommen. Sehr schoen!

Bookmarken bei: These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • MisterWong
  • Linkarena
  • Newstube
  • Oneview
  • Live-MSN
  • YahooMyWeb
  • Google Bookmarks
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Alltagz
Ähnliche Meldungen:
  • » Asus Eee PC 1001PX im Carbon-Look
  • » Asus Eee PC 1201NL mit HD Display
  • » HP Mini 210 Vivienne Tam Edition
  • » Giada VIVA NE200 Pink
  • » Asus Eee PC 1005PE mit mattem Cover
  • { 23 comments… read them below or add one }

    1 Andy December 16, 2008 at 4:35 pm

    Wie, dann kostet eine 160GB WD Festplatte nur 19 Euro im VK? So´n Quatsch! Der einzige der hier spart ist der Netbook Hersteller und die paar Euro an der Geschwindigkeit zu sparen macht doch keinen Sinn.

    2 Koblenzer December 16, 2008 at 4:53 pm

    Wenn man die Originalnachricht liest, weis man das es sich um Kapazitäten um 80-120GB drehen wird.
    Und die avisierten $20 sind keine Endverbraucherpreise sondern die Kosten in der Produktionskette.
    Also Herstellung in Malaysia oder China und Lieferung nach China ohne Groß- und Einzelhandel dazwischen.

    Jeder gesparte Dollar in der Produktion spart über 2 Dollar am Endpreis.

    Bleibt zu hoffen das die Chinesen niemals eine Gewerkschaft gründen …

    3 BiMetal December 16, 2008 at 5:03 pm

    Was sagt mir das? Schnell nen Netbook kaufen, bevor die die Billigplatten verbauen ;)

    4 fritz December 16, 2008 at 5:23 pm

    50% weniger preis klingt nach 60% weniger qualität.

    5 saperalot December 16, 2008 at 5:28 pm

    ob das der richtige weg ist? billigplatten zu bauen. ich glaube nicht. mir währe wesentlich lieber die entwicklung der ssd speicher voranzutreiben da ich immer noch der meinung bin dass diese für netbooks besser geeignet sind. ich habe ja in meinem 900er welche drin und ich möchte das surren einer hd nicht haben ehrlich gesagt.

    6 bigCamel December 16, 2008 at 5:32 pm

    @BiMetal: sehe ich genau so.

    Ich sehe die momentan verbauten Festplatten auch nur als Kompromiss bis die SSDs konkurrenzfähiger sind (Kapazität, Preis). Habe vor mir ein Asus 1000H zu kaufen. In 1-2 Jahren überlege ich mir dann vielleicht die HDD gegen eine SSD zu ersetzen.

    7 Dom December 16, 2008 at 5:33 pm

    Bis jetzt sagt ja noch keiner das eine kleinere und günstigere HDD gleich langsamer ist. (?)

    8 Thomas December 16, 2008 at 5:53 pm

    Noch ein guter Grun mehr für SSDs …

    9 peter-stuttgart December 16, 2008 at 7:21 pm
    10 test December 16, 2008 at 7:48 pm

    Die etablierten Festplattenhersteller sind auf dem SSD-Markt nicht konkurrenzfähig. Man merkt es…

    11 KalvinKlein December 16, 2008 at 9:25 pm

    VK 38€ für eine 160GB Samsung, unter 160GB lohnt sich vom Preis/pro GB kaum noch…gibt es auch kaum noch….

    Setze ich im Moment auch noch auf HDD im kommenden Jahr gibts dann ausreichend schnelle 2,5″ MLC-SSD mit 128GB für unter 100€…

    Die Hybrid-Platten sind auch zu spät am Markt, bringen auch nicht soviel….

    Und noch billiger produzieren geht auf Kosten der Qualität, beim Netbook fatal..

    Die billigen HDD können die Hersteller sich ganz sparen im wahrsten Sinne des Wortes…

    12 Chipman December 16, 2008 at 11:42 pm

    lieber ne 100gb ssd als ne 300gb hdd

    13 k3w December 16, 2008 at 11:47 pm

    Es werden steigende Preise für optische und magnetische Speichermedien erwartet. Also auch für Festplatten:
    http://www.golem.de/0812/64138.html

    14 sebastian December 17, 2008 at 8:45 am

    für mich bedeutet billiger nicht unbedingt schlechtere qualität…

    denn billiger bedeutet doch auch einfache technik und höher integrierte komponenten beides garanten für geringere fehleranfälligkeit

    oder sehe ich da was falsch?

    15 Koblenzer December 17, 2008 at 9:20 am

    “Billig” ist immer etwas Negatives.
    Im Deutschen bezeichnet man etwas als “Billig” wenn der Wert sehr gering ist.
    Als “Günstig” bezeichnet man ein gutes Verhältnis zwischen Wert und Nutzen.

    Damit ein Produkt zum niedrigst möglichen Preis angeboten werden kann, muss man irgendwo Einsparungen vornehmen. Weniger Material, preiswerteres Material, rationalisierter Service, geringe Qualitätskontrolle.

    Solche Beispiele kennt man bei Elektronik zu Hauf. Der Computer ist besonders leicht, aus Kunststoff, aber nach mehreren Monaten Gebrauch bilden sich Risse oder es bricht etwas ab. Eine Reparatur dauert Wochen, Service gibt es nur durch angelernte Telefonisten und die Ausfallrate ist Hoch, weil manche Einzelgeräte gleich nach wenigen Tagen den Geist aufgeben oder Fehler zeigen.
    Ein umfangreiches Handbuch liegt nicht bei und auch Softwareupdates gibt es selten und höchstens so lange wie das Gerät im Handel verkauft wird.

    Das alles zahlt man mit dem Kaufpreis mit.

    “Billig” ist ein abwertender Ausdruck.

    Bei diesen Festplatten werden einfachere Lager verwendet, die Platten drehen dann nur mit 4200UpM. Es werden wenig Cache-Speicher und langsamere Controller verbaut, was die Leistung verringert.

    Man wird bei Festplatten sicher nicht die Qualität verringern wollen, aber sicher die Leistungsfähigkeit. Also Standards der vergangenen Jahre neu auflegen.

    In diesem Fall wird es sich also wohl nicht Tragisch auswirken.
    Grundsätzlich ist eine Kosteneinsparung um jeden Preis schädlich.

    Es werden ja auch nicht plötzlich doppelt so viele Platten zum halben Preis abgesetzt sondern ein geringerer Zuwachs. Unterm Strich wird also Irgendwer weniger Einnahmen erzielen.
    Allerdings nur, wenn sich die Sparversionen durchsetzen.

    16 Paul December 17, 2008 at 10:23 am

    “Damit ein Produkt zum niedrigst möglichen Preis angeboten werden kann, muss man irgendwo Einsparungen vornehmen.”

    Das stimmt so nicht allgemein. Man kann auch mehrere Chips integrieren, hat somit weniger Bauteile, weniger fehleranfällige Lötstellen, geringeren Platzbedarf für die ganze Elektronik, geringeren Aufwand/Kosten für die Bestückung/Montage und schließlich eine höhere Zuverlässigkeit bei geringerem Preis. Das ist die übliche Vorgehensweise und gilt allgemein für elektronische Bauteile, egal ob Chips oder z.B. SAW-Filter (siehe Handys, Filter werden immer kleiner, besser und preiswerter).

    Wahr ist, dass der Begriff “billig” im Gegensatz zu “preiswert” negativ besetzt ist. Wahr ist aber auch, dass den meisten Leuten diese Unterscheidung nicht bewusst ist und diese Unterscheidung in der Umgangssprache auch unüblich ist.

    Geht man aber davon aus, dass ein Produkt durch einfacherer Technik, also auf Verzicht von Schnickschnack hergestellt wird, so kann sich die Zuverlässigkeit des Produktes erhöhen. In diesem Falle ist der Begriff “billiger” angebracht und bedeutet nicht “schlechtere Qualität”.

    “Bei diesen Festplatten werden einfachere Lager verwendet, die Platten drehen dann nur mit 4200UpM. Es werden wenig Cache-Speicher und langsamere Controller verbaut, was die Leistung verringert.”

    Hast du eine Quelle für diese Information oder hast du diese Behauptungen jetzt einfach mal erfunden?

    17 blue December 17, 2008 at 10:36 am

    eine billige HDD ist immer noch besser eine festverlötete SSD, wenn man vor hat diese irgendwann selbst durch eine SSD austauschen wll

    18 abc December 17, 2008 at 10:41 am

    Was bedeutet jetzt “lowcost”? Ist das billig (im Sinne von minderwertig) oder ist das preiswert? Von billig war in der Meldung ja keine Rede.

    19 Koblenzer December 17, 2008 at 12:10 pm

    Hab ich doch erklärt.
    Besser sind die Platten nicht, wenn sie zu geringeren Kosten hergestellt werden.
    Auf alle Fälle werden es langsamere Platten sein.

    Die Dinger werden also auch 3-5 Jahre ohne Fehler laufen, aber für ein paar Dollar mehr wäre mehr Geschwindigkeit und mehr Kapazität möglich.

    20 richi December 17, 2008 at 2:07 pm

    > Besser sind die Platten nicht,
    > wenn sie zu geringeren Kosten
    > hergestellt werden.
    > Auf alle Fälle werden es langsamere
    > Platten sein.

    Warum? Wo steht, dass die Platten langsamer sein werden? Vielleicht wurde der Produktionsprozess optimiert wie es in der Elektronikbranche ständig passiert und die Herstellung wird deshalb preiswerter bei bleibender oder steigender Qualität. Computer werden auch immer preiswerter und besser/schneller. Handys immer kleiner, preiswerter und mit mehr Funktionen und mit mehr Rechenleistung.

    21 Koblenzer December 17, 2008 at 2:27 pm

    50% Einsparung schafft man nicht durch Optimierung. Es wird ja auch nur eine preiswerte Festplatte verlangt. Von besseren Platten hat ja nie Jemand gesprochen. Würden Festplatten 50% preiswerter und zugleich besser, wer kauft dann die teureren Modelle?
    Wo nimmt der Hersteller der Festplatte dann die verlorenen 50% Umsatz her?
    “Lowcost” ist nichts “Besseres”.

    22 Paul 007 December 17, 2008 at 11:19 pm

    Festplatten wurden schon immer preiswerter. Das ist eine ganz normale Entwicklung. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass die neuen “Lowcost”-Platten besser werden, aber noch unwahrscheinlicher ist, dass sie schlechter werden. An der Qualität wird sich vermutlich kaum was ändern. Der Preis eines Produktes hat vorwiegend mit Marketing zu tun und nicht mit Qualität.

    23 Koblenzer December 18, 2008 at 3:56 am

    Naja, eigentlich verändert sich nur die Kapazität.
    In Deutschland kostet eine Festplatte schon seit Jahren etwa 50 Euro für die geringste, lieferbare Kapazität.

    Wollte man 2004 eine preiswerte Festplatte (3,5″) haben, zahlte man für 20GB etwa 50 Euro. Zu geringeren Preisen wurden Festplatten nicht mehr angeboten.
    Größere Platten werden zwar im Prinzip preiswerter, aber die jeweilige Einstiegsgröße fällt nicht unter diese Marke.

    Leave a Comment

    Previous post: Apple Netbook kommt naechsten Monat

    Next post: Classmate PC 3 im Kurztest